Wie wir Entscheidungen treffen | Selbststeuerung #ADHS

So langsam wird der neue Therapieort zur Routine. Ich habe nicht mehr jedes Mal Angst davor, keinen Parkplatz zu finden, einer von dreien war bisher immer frei.

Mein ADHS-Medikament passt inzwischen. Ich habe die für mich richtige Dosis gefunden. Dennoch bin ich herausgefordert, mit dem Mehr an Dopamin, das meinem Hirn den erhofften Reizfilter ermöglicht, meinen Alltag neu zu gestalten. Diese andere neue Wahrnehmung meiner Umwelt hat weitreichende Auswirkungen. Ich bin zum Beispiel zwar weniger verzettelt, habe dadurch aber auch nicht mehr überall und  gleichzeitig alle Fäden in der Hand. Ich bekomme nicht mehr alles mit, weil ich viele Nebenschauplätze, nicht mehr wahrnehme. So verpasse ich manches und wirke vergesslich.

Doch die Vorteile genieße ich sehr. Beispielsweise habe ich viel mehr freien Arbeitsspeicher im Hirn, da dieser nicht mehr von unwichtigen Dingen vollgestellt ist. Weil ich tagsüber weniger müde bin und mich ausruhen muss, schlafe ich besser, weil ich abends müder bin. Ich fühle mich überhaupt irgendwie entknitterter und kann besser zu mir und meinem Raumbedarf stehen. Ich erlaube mir, so zu sein, wie ich bin un mache mich nicht mehr so klein wie davor, passe mich nicht mehr ständig an, nur weil ich die Welt anders wahrnehme als die Mehrheit.

Außerdem habe ich wirklich Glück mit meiner Ärztin. Sie hat mir nicht nur mit dem Finden der optimalen Medikation geholfen, sondern sie coacht und lotst mich nun auch durch die neuen Gewässer.

»Alles ist eine Frage der Steuerung, der Selbststeuerung«, sagt sie und fragt, ob sie wieder eine Grafik anfertigen solle. Ich bitte darum, habe mir sogar schon selbst den Block auf die Schreibunterlage gelegt, weil ich mir diesmal wirklich Notizen machen will. Jetzt fängt nämlich endlich das thematische Coaching so richtig an. Sie sagt, dass ich gern mitschreiben könne. Da platze ich mit der Frage heraus, ob es eigentlich auch ADHS sei, wenn eine immer etwas mit den Händen machen müssen, schreiben, kritzeln, etwas kneten … Ich kenne die Antwort eigentlich, dennoch will ich es gern auch von ihr hören. Hören will ich es vor allem, weil es noch immer da ist, obwohl ich doch das Medikament nehme. Ja, immer noch muss ich fast ständig an etwas »herumfingern«.

»Ja, das ist es«, sagt sie, »und das bleibt meist auch trotz des Medikaments so. Und es ist gut, wichtig und richtig, den Körper irgendwie zu beschäftigen, denn es hilft uns, den mentalen Fokus zu behalten. Es ist ein Werkzeug der Übersteuerung, womit Sie dem Denken etwas Physisches entgegensetzen können. Ich empfehle auch gern, wenn es andere stören sollte oder Sie selbst befürchten, andere zu stören, einfach mit den Füßen Bewegungen in den Schuhen zu machen.«

»Ich habe«, sage ich, »tatsächlich schon erlebt, dass es andere gestört hat, wenn ich – zum Beispiel in einer Sitzung – beim Zuhören vor mich hin kritzelte.« Wir schweifen ab zu Anpassung an sogenanntes Normverhalten und ich gestehe, dass ich jetzt, wo ich endlich weiß, dass ich ein ADHS-Hirn habe, mich nicht mehr immer so zusammenreiße wie vor der Diagnose. Dass ich mir erlaube, eben auch mal herumzappelnde Finger haben zu dürfen. Dass ich eben nicht mehr nur mit den versteckten Zehen in Bewegung bin, sondern die Hände nicht mehr immer verstecke, wenn ich sie biege, dehne und strecke oder mit etwas herumspiele …

Meine Ärtzin vertritt die Ansicht, dass die sich auftuenden Gräben zwischen neurotypisch und neurodivers niemandem helfen. Sie findet, dass ADHS-Betroffene mithilfe ihrer Medikamente sich bestmöglich anpassen sollten, damit das soziale Miteinander für alle einfacher sei. Überhaupt: letztlich seien ja alle Hirne anders, unterschiedlich, neurodivers, oder – noch besser, noch passender – neuroplastisch.

»So viel Anpassung finde ich nicht unbedingt soo gut«, sage ich, »ich finde sogar, dass es wichtig ist, dass wir alle lernen, nicht nur die Norm (ich denke an die Gaußsche Normalverteilung) sondern die ganze Palette von Verschiedenheiten als zum Leben zugehörig zu verstehen.« Und ich füge hinzu, dass ich es inzwischen toll finde, jeden Morgen die Wahl zu haben, ob ich heute lieber mit genug Dopamin oder lieber mit knapp oder wenig Dopamin leben will. »Ich habe die Wahl und ich habe mich mit meinem ADHS inzwischen ziemlich ausgesöhnt«, sage ich. Ich habe inzwischen verstanden, was genau mich warum vor der Diagnose so angestrengt und erschöpft hat. Warum ich so schlecht priorisieren konnte und warum ich mir immer so viel Druck gemacht habe. Auch diese ganze Anpassung und Maskierung … puh. Mit dem Erkennen der Zusammenhänge ist viel Druck von mir abgefallen.

Schließlich fängt meine Ärztin mit der Beschriftung eines neuen Papieres an. Steuerung ist das Thema, kurz für Selbststeuerung. Sie schreibt und erklärt mir, was wie zusammenhängt. Das Blatt Papier ist eine willkommene visuelle Lernhilfe.

Bis anhin hat ES (= der Dopaminmangel) mich gesteuert, via Impuls. Ich habe meine Entscheidungen impulsiv getroffen. Aus dem Moment heraus.

Mit der Diagnose und der Medikation wechsle ich aber nicht bloß vom einen ES (Mangel) zum nächsten ES (genug Dopamin), sondern ich bin auch in der Lage, zu entscheiden, was ich jetzt warum tun will.

Sie zeichnet die zwei uns beeinflussenden Ebenen auf das Blatt. Oben das Situative, der gegenwärtige Alltag, unten die mittel- und langfristige Planung, bestehend aus den gesellschaftlich vorgegebenen Strukturen wie Stunden, Wochentage, Monate. Beides bedingt und beeinflusst sich gegenseitig.

Zuerst schauen wir uns das Situative an, da es quasi das erste und das beste Übungsfeld für das zukünftig zu lernende Planen ist. Habe ich ein Ziel (Bikinifigur), esse ich womöglich jetzt anders, als wenn ich dieses Ziel nicht habe. Nur so als Beispiel zur Veranschaulichung der Zusammenhänge. Dank genug Dopamin mich selbststeuern könnend, bin ich in der Lage, dem Impuls (jetzt ein Eis zu essen) anders zu begegnen: selbst entscheidend.

Hier kommt das 4-Schritte-Modell – das Situative Bewusstseinsmodell – ins Spiel, das ich jetzt üben soll. Immer mal innehalten soll ich, und mir folgende Fragen überlegen.

1.) Wie geht es mir jetzt? (Gefühl, alles berücksichtigen, was jetzt hineinspielt: Hormone, Dopamin ebenso wie Konflikte, Schlaf, soziales Umfeld)
2.) Was ist jetzt sinnvoll? (Vernunft, Verstand)
3.) Entscheiden
4.) Verhalten

Ich kann und soll jeweils aufgrund der Antworten, die ich mir auf Frage 1 und 2 gebe, entscheiden, was ich jetzt tun will und mich dann entsprechend verhalten. Und diese Entscheidung ist dann auch immer jetzt die richtige. Ich soll mir die Bewusstheit wie einen Schieberegler vorstellen, den ich zwischen Gefühl und Verstand hin und her bewege, nämlich genau da hin, wo ich hin will. Der Schieber steht metaphorisch dafür, dass ich nun in der Lage bin, meine Entscheidung unabhängig vom Dopaminmangel zu treffen, nicht mehr jedem Impuls ausgeliefert seiend.

Ich stehe weniger denn je neben mir, erkenne ich dieser Tage immer wieder. Unter anderem merke ich es daran, wie ich rede; dass ich weniger Zeit brauche, um reagieren zu können. Es sind nicht mehr so viele Tabs in meinem Hirn offen, so dass ich weniger ablenkbar bin.

Für die Übung der Selbststeuerung will ich mir einen Schieberegler aus Karton basteln, etwa handtellergroß, mit den zwei Fragen drauf. Zur Erinnerung und als Fingerspielzeug zugleich.

Ich bin echt gespannt auf die nächsten Themen der Lerneinheiten meines Coachings.

Den Mund weit offen

Im Sessel meines Dentisten über Kunsthandwerk nachdenkend. Ein Gedanke, der mir so noch nie gekommen ist. Ich denke auch darüber nach, auf wie vielen Zahnärzt*innen-Sesseln ich wohl schon lag und, überhaupt, bei wie vielen Ärzt*innen ich in meinem Leben schon war. Etwas muss eine ja machen – sprich: denken –, wenn sie schon mit aufgesperrtem Mund und heruntergezogenen Lippen an sich herumfummeln lassen muss.

Da ist diese Karies, die nur auf dem Röntgenbild zu sehen war, von außen unsichtbar, aber wir wissen es ja: Wehret den Anfängen. (Die Frage ist offen, wie so eine Karies überhaupt entstehen konnte, entstehen doch die meisten Löcher – meines bescheidenen zahnmedizinischen Wissens – von außen, über den Zahnschmelz.) Er musste, sagte mein Zahnarzt am Schluss, ziemlich tief bohren, bis unters Zahnfleisch. Boah, denke ich, das sind ja, sagen wir mal, 1-2 Zentimeter, oder was halt so ein Zahn misst.

Wieso haben eigentlich Bohrer so einen hässlichen Ton, ähnlich meinem Tinnitus? Und könnte eine eigentlich das nächste Mal vor der Bohrung Ohropax einstöpseln? Oder gar – warum auch nicht? – meine ANC-Kopfhörer mit schöner Musik? So aber muss ich mich selbst bespaßen, innendrin, um dem Gemetzel in meinem Mund etwas anderes entgegenzuhalten.

Die Hände in den Taschen, immer darum bemüht, keine falschen Kopf- oder Mundbewegungen – bloß nicht schlucken, wenn er bohrt, damit er nicht abrutscht – zu machen, liege ich da und lasse zu.

Denke über all die Füllungen in meinem Mund nach, an die guten und weniger guten Fachleute, die schon an mir herumgefummelt und, besonders an jene, die in mir eine zahnärztliche Phobie entfacht hatten. In diese Kategorie fällt Frau R. jedenfalls nicht, diese tolle Zahnärztin in Bern, bei der die Zeit immer wie im Flug vorbei gegangen ist. Sie summte zur Musik mit. Eigentlich ziehe ich es ja tendenziell ruhig vor, aber ihr Musikgeschmack passte zu meinem und ihr Summen hatte damals eine sehr beruhigende Wirkung gehabt. Fast wie das Schnurren einer Katze, die eine streichelt.

Während mir die Schweizer Dentist*innen fast immer einen Kofferdam über den Mund gelegt haben, habe ich das bei meinem deutschen Zahnarzt so noch nie erlebt. Ob diese Technik wohl eher nur lokal verbreitet ist oder ob er einfach so sorgfältig arbeitet, dass keine Notwendigkeit besteht, ein Auffangnetz aus Gummi zu spannen? Keine Ahnung.

Aber Ahnung haben die Assistentinnen hier vom Absaugen. Auch das ist, wie das Bohren und Füllen, eine ziemliche – und unterschätzte – Kunst. Selten mal drückt da etwas oder habe ich das Bedürfnis, selbst schlucken zu müssen. Immer saugen sie genau dort, wo es nötig ist. Das macht alles erträglicher.

Meine Gedanken schweifen zur Anästhesie ab. In jüngeren Jahren – als ich noch an böse Chemie glaubte und möglichst wenig Gift in meinen Körper lassen wollte –, verzichtete ich auf die betäubende Wirkung eines Anästhetikums. Autsch. Wie konnte ich bloß!

Und wie es wohl war, damals, früher, als die ersten Dentisten (bewusst ungegendert) ihr Handwerk entwickelten? So ohne Spritze. Ohne Narkose. Alkohol gabs da schon, bestimmt, aber, aua, ich will es mir gar nicht vorstellen. Wie das wohl geschmerzt haben muss?!

Als die Füllung poliert ist, fragt Dr. S., ob wir die andere Baustelle an diesem Zahn, die rauhe, poröse Oberfläche an der Zahninnenseite, die auf eine alte, abbröckelnde Füllung hinweist, auch gleich behandeln sollen. Puh. Damit habe ich nicht gerechnet, aber ja, gut, machen wir doch alles im gleichen Aufwisch. Im Vergleich zur ersten Bohrung ist die zweite moderat, mehr so ein Abhobeln der rauhen Stellen und ein Neubefüllen der Oberfläche, wenn ich das richtig interpretiere.

Endlich bin ich fertig. Und einmal mehr dankbar dafür, dass ich endlich keine dentistische Phobie mehr habe und zu haben brauche. Dr. S. ist wirklich ein Kunsthandwerker, ein wahrer Künstler sogar.

Noch klingt die Spritze nach, aber ich bin ihr dankbar, dass sie mir Schmerzen erspart hat. Und ich bin froh, dass es Anästhetika gibt und feine Bohrer und gute Füllungen und all das. Hätte ich früher gelebt, hätte ich wohl in meinem Alter nicht mehr viele Zähne im Mund. Aber Muskelkater habe ich jetzt. Vom langen Mundaufsperren.

Ausgelesen #41 | Worum es geht von H. C. Rosenblatt

Als Hannah C. Rosenblatt im Frühling in ihrem Blog bekanntmachten, dass sie ein weiteres Buch – Worum es geht – publiziert haben, wollte ich es unbedingt lesen, denn ich folge ihnen schon seit Jahren; im Blog ebenso wie auf Mastodon. Ihr erstes Buch, aufgeschrieben, habe ich hier besprochen.

Cover des Buches
Cover des Buches “Worum es geht, Autismus, Trauma und Gewalt” von H. C. Rosenblatt, mit dem Logo der edition assemblage in pink.

Dass es so lange gedauert hat, bis ich mich endlich auf Worum es geht einlassen konnte, tut mir leid. Das Jahr war kein einfaches. Dazu wusste ich, dass mich das Thema auch diesmal sehr berühren würde. Wie schon in aufgeschrieben geht es auch in Worum es geht um Gewaltstrukturen. Und wie schon bei aufgeschrieben fällt es mir erneut sehr schwer, die richtigen Worte zu finden, um dem so wichtigen Inhalt von Worum es geht halbwegs gerecht zu werden.

Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen, denke ich beim Lesen immer mal wieder. Und darum, auf all die Gewaltstrukturen sensibilisiert zu werden, in denen wir alle tagtäglich leben. Rosenblatt reflektieren aus autistischer, komplex traumatisierter Perspektive und schaffen ein Bewusstsein dafür Alltägliches zu hinterfragen, ganz besonders auch all die unterschiedlichen therapeutischen Hilfsangebote. Es geht ihnen allerdings nicht darum, anzuprangern, sondern den Kern des Dramas ihrer Erfahrungen aufblättern. Um zu verstehen. Um einordnen zu können. Dabei helfen auch Rosenblatts treffende Illustrationen.

»Eine Idee davon geben, was für ein Leben mir damals ständig gerettet wurde. Klarmachen, dass die, die mir die Handgelenke zugenäht und den Magen ausgepumpt haben, nicht diejenigen waren, die mich aus dem organisierten Verbrechen gerettet haben. Und dass es auch nicht die organisierte Intensiventspannung nach Gongschlag eingehüllt in Lavendelduft war, die mir in irgendeiner Weise dazu verholfen hat, meine Perspektive als autistische und komplex traumatisierte Person in einer nicht-autistischen Welt zu validieren, zu normalisieren und zu verkörpern.« (Zitat, Quelle: einblogvonvielen.org)

»Nach der Diagnose ’dissoziative Identitätsstörung’ (DIS) versuchen Rosenblatt über ein Jahrzehnt die angebotene Traumatherapie zur Verarbeitung zu nutzen. Allerdings mit so wenig Erfolg, dass sie auch lange nach ihrem Ausstieg aus organisierter Gewalt und Ausbeutung immer wieder um ihr Leben kämpfen müssen und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen bleiben.«
(Zitat, edition assemblage)

Rosenblatt erzählen in Worum es geht von der Verarbeitung eigener Gewalterfahrungen als lange unerkannt autistische Person mit komplexer Traumafolgestörung. Nach ihrer späten Autismus-Diagnose beginnen Rosenblatt über Gewalt als immanente Funktion unserer Gesellschaft zu forschen und eröffnen ihnen und uns Lesenden Zugang zu Erkenntnissen darüber, was Heilung und Hilfe mit Gewalt zu tun haben.

Auch wenn wir hier Teile von H. C. Rosenblatts Lebensgeschichte lesen, ist dieses Buch doch weit mehr als eine persönliche Geschichte, denn das hier geht uns alle an. Sachliches und Persönliches wechseln sich ab und verbinden sich miteinander. Ich lege dieses Buch allen ans Herz, die wissen wollen, worum es wirklich geht. Denn Autismus, Trauma und Gewalt sind keine Privatsache.

Das Schlusswort übergebe ich H. C. Rosenblatt:
»Ich teile das alles, weil ich glaube, dass in Kontakt miteinander zu gehen, Ver.Bindung anzubahnen und darüber Empathie, Mut, Kraft zu entwickeln, wichtig ist, um das gute Leben für alle zu gestalten. Das gute Leben, das wir alle verdient haben.«
(Zitat: H. C. Rosenblatt, Worum es geht, Seite 20)

»Verstehen, das ist für mich die ultimative Verbindung.«
(Zitat: H. C. Rosenblatt, Worum es geht, Seite 21)


Ich bedanke mich bei H. C. Rosenblatt herzlich für das Rezensionsexemplar.


Taschenbuch
144 Seiten
140 x 200mm
978-3-96042-158-0 / 2-973
19,80 Euro

Edition Assemblage
März 2023

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 26-30

Ich habe es geschafft! Und sogar auf die extakte Wortzahl. Und das ohne, dass ich es darauf angelegt habe. Ich freue mich sehr.

Wenn ich mein Manuskript noch ein wenig gehätschelt und gekämmt haben werde, brauche ich ein paar liebe Erstleser*innen. Details gern per Mail.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 50’010

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 23-25

Endlich bin ich richtig gut im Schreibmodus gelandet. Meine Geschichte verdichtet sich stetig und die Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Ich hoffe, ich finde für alle einen passenden Abschluss.

Die beste Schreibzeit ist für mich definitiv der Morgen. Im Bett. Ich habe schon vor Wochen auf meinem iPad eine Office-App installiert, die sich mit unserer Nextcloud verbinden lässt und so kann ich mein Romanmanuskript direkt und überall mit Nachschub füttern. Externe Tastatur sei Dank.

In einer Stunde schaffe ich so ungefähr 1700-2000 Wörter, das Tagessoll. Manchmal kann ich länger schreiben, manchmal reicht die Zeit dafür nicht.

So oder so: Schreiben ist genial. Es tut gut, sich in die Figuren hineinzuversetzen und mit ihnen Schwieriges und Erfreuliches zu erleben. Selbst Erlebtes bekommt, quasi von außen betrachtet, eine ander Dimension. Dass ich mich darauf eingelassen habe, war eine so gute Entscheidung!

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 44’000

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 19-22

Heute wieder einmal ein kleines, müdes Update.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 34’914

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 16-18

Heute wieder einmal ein kleines, müdes Update aus der Novemberschreiben-Wörterküche.

Es geht voran. Und es fühlt sich gut an.

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Heutiger Wörterstand: 28’224

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 13-15

»In mir ist ein tiefes Bedürfnis danach, ganz und gar echt zu schreiben. Ungekünstelt, ohne jegliche Effekthascherei.« Das habe ich am dritten November geschrieben. Inzwischen ist da noch eine weitere Erkenntnis dazu gekommen.

Täglich befasse ich mich mit meiner noch frischen ADHS-Diagnose und dem damit einhergehenden Thema ’Masking’ (maskieren = unbewusste Anpassungsleistung an neurotypische Normen, das von ADHS- und Autismusbetroffenen aus Selbstschutzgründen praktiziert wird.)

Ich realisiere – und erschrecke dabei –, dass die meisten meiner Figuren aus meinen alten Romanmanuskripten ’falsch’ waren. Ich habe mir beim Schreiben eine neurotypische Normalität zusammenfantasiert, in der meine Figuren agieren. In meinem aktuellen Text lasse ich alle Figuren so authentisch wie möglich agieren und es gibt natürlicherweise weit mehr Diversität als ich es früher zu schreiben gewagt und gekonnt hätte.

Von außen sieht vermutlich niemand einen Unterschied, aber für mich ist er gefühlt riesengroß.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 23’129

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 10-12

Ein Update. Wenig Worte, denn die meisten sind heute woanders gelandet. Im Novembermanuskript.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 6-9

Wieder mal ein kleines Update.

Ich bin immer noch unter dem mir vorgenommenen Tagesdurchschnitt. Aber das hier ist ja kein Wettbewerb. Steter Tropfen und so. Außerdem ist der Liebste da und es gibt ja auch noch andere Baustellen. Isso.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

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