Da wollte ich doch endlich wieder regelmäßiger bloggen, insbesondere über schöne Dinge, doch, na ja …
Das Leben macht zuweilen, dass ich nicht hinterherkomme, alles festzuhalten, was ich für später festhalten möchte.
Zum Beispiel all die schönen Radrunden, Spaziergänge und die kulturellen Momente der letzten Wochen. Allein und zu zweit.
Wohltuendes, das Schwieriges erträglicher macht. All die Stunden am Ateliertisch mit Papier und Leimstift, in denen ich collagiert habe. Oder jener fast letzte Sommertag auf dem Ohmbachsee auf des Liebsten Standup-Board paddelnd. Gutes gegen Übles. So wichtig.
Zur Erinnerung für mich und zur Bespaßung meiner Leser*innen heute einfach einige Bilder. Damit ich später dankbar zurückschauen kann und mir vor Augen führen, dass nicht alles an diesem Jahr schwer und schlecht war. Dass es gute Dinge gegeben hat. Dass es immer wieder Mutmachendes gibt.
Analoge Collage mit Thema Fernweh und Heimat, die Menschen zeigt die in die Ferne schauen, Natur und in der Mitte ein Schmetterling, ganz unten einige Kindergesichter. Text aus Schnipseln: Nicht alles löst Kunst.
Analoge Collage in der Mitte ein lachendes Mädchen, Wörter wie Freiheit und Freizeit, Schnipsel wie Wir ändern uns auch im Denken.
frei auf einer Wiese vor einem Waldrand stehende Skulptur: Ein Schiff aus Glasstücken zusammengeklebt, in einer Hand aus Holz.
Glasschiff von unten, im Hintergrund eine Frau mit rosa T-Shirt, die sich über das Schiff bückt und fotografiert.
Nahaufnahme der Struktur der Oberfläche des Glasschiffs. Schattenwurf und helle Stellen.
Nahaufnahme der Struktur der Oberfläche des Glasschiffs. Schattenwurf und helle Stellen. Im Hintergrund Landschaft.
Die Holzhand, die das Glasschiff hält, darüber Blauhimmel und im HIntergrund Wiese und Bäume.
Die Daumen der Holzhand, die das Glasschiff hält, darüber Blauhimmel und im HIntergrund Wiese und Bäume.
Seelandschaft mit Bäumen im HIntergrund am anderen Ufer, darüber Blauhimmel. Im See eine kleine Fontäne. Im Vordergrund die Lenker zweier Räder.
Ca. 10 Meter hohe Fontäne auf einem See. Im HIntergrund Wald am anderen Ufer. Vor der Fontäne eine kleine Gestalt auf einem Standup-Board.
Ein auf einem Board kauernder und paddelnder Mensch auf einem See. Im HIntergrund Wald am anderen Ufer.
Kahler Acker über einem leicht bewölkten blauen Herbsthimmel.
Flussszene: Vorne Fluss, hinten anderes Ufer mit noch grünem Wald.
Analoge Collage in Rosa- und Gelb- und Türkistönen. Mit Menschen und Blumen. Die Textschnipsel fragen: ich hatte keine Ahnung, muss ich mich versichern …
Analoge Collage mit den Begriffen Wunderland und Energiewende. Im Hintergrund ein Gebirgssee, darin schwimmende Köpfe, vorne Menschen, die Ausschau halten.
Selbstkletternde Jungfernreben in Herbstfarben.
Flusslandschaft, vorne Kiesbank, hinten Auenlandschaft, Wald, Bäume, weiter blauer Herbsthimmel.
Eine Betonbrücke von unten, die auf Pfeilern im Fluss steht. Vorne Kiesbank, auf der anderen Seite des Flusses sind Bäume und Häuser zu sehen.
Ein Radler, der davonradelt auf einer Straße, die zu beiden Seiten von Bäumen gesäumt ist, in Fahrrichtung im Hintergrund sind Häuser zu sehen.
Vier Hirschkühe, eins davon dunkel, zwei davon Kitze, die bei der vierten Hirschkuh säugen.
Ein äsender Dammhirsch
Ein blauer Kindereimer auf einem Holzpflock, im Hintergrund Wiese und ganz hinten ein Parkplatz.
Analoge Collage um das Wort happy herum, Blumen, Brote, Begriffe wie Die Natur, beste Medizin mit Kunst.
Analoge Collage, Textschnipsel WHERE, der Augenblick ist ein Schatz, das beste Abenteuer. Zu sehen sind Babyschuhe und bunte Briefkästen.
Darf ich vorstellen: Mein neuer Font, selbstgestrickt und unperfekt. Aabenraa-Fredag heißt er:
Das, was der Verstand, getrieben von der Notwendigkeit, durch Übung zurückweist, ist nichts als Vergnügen; sie müssen im Leben verschmäht werden. Wähle unter den Anwesenden, was dir am besten gefällt. Lasst uns angesichts von Ärger Nachsicht walten lassen; wir können ihn leicht aufgeben, denn wir erkennen seine Sanftheit voraus. Das eigentliche Vergnügen an den Dingen besteht, soweit es vorhanden ist, darin, sie zu erlangen.
Ich stelle fest, wie gut es mir aktuell tut, auf einst gemachten Ausflüge, Wanderungen, Reisen und Radtouren zurückblicken zu können. So ein Blog konserviert meine Erinnerungen ganz wunderbar. Außerdem zeigt mir WordPress schon seit einer Weile täglich, was ich vor einem, zwei oder egal wie vielen Jahren am jeweiligen Tag an Texten verfasst habe – und erinnert mich so an längst Vergangenes und teils Vergessenes.
Darum will ich auch liebend gern über unser letztes Wochenende berichten, von unseren beiden tollen Radtouren – einmal auf die Baldegg, einmal via Aaretal auf den Bözberg – und dem anregenden Kunstspaziergang am Sonntag. Wohltuend war das alles sehr.
Am Freitagnachmittag radelten wir auf die Baldegg, da ich mich nach Weitsicht und Ausblick sehnte, nach Tapetenwechsel und Natur, nach Wald und Hügel … Vom Wasserturm aus konnten wir sogar – trotz Dunst – fast das Jungfraujoch betrachten.
Graffiti an metallener Turmwand
Weitblick vom Wasserturm aus, mit Blauhimmel
Weitblick vom Wasserturm aus, mit Blauhimmel
Weitblick vom Wasserturm aus, mit Blauhimmel
ein sogenannter Alpenzeiger, eine Metalltafel, die das Bergprofil mit Beschriftungen der Berge in der Ferne abbildet, dahinter die Alpen den Berner Oberlandes unscharf
Weitblick vom Wasserturm aus, mit Blauhimmel
Spinnennetz mit Sonnenlicht vor dunklem HIntergrund
Von einer Liege aus fotografierte Baumkronen mit Blauhimmel und Sonne und Weitblick
Becher mit Mangoeis auf Teller, auf Beinen, auf LIege, im HIntergrund WeitblickBecher mit Mangoeis auf Teller, auf Beinen, auf LIege, im HIntergrund Weitblick
Weitblick mit nahem Wald, Hügel und Wiese, im HIntergrund Alpenkette, darüber Blauhimmel
Eine Flusslandschaft mit Blauhimmel- und Wolken-Spiegelungen im Wasser, im HIntergrund Ufer mit Bäumen und Häusern, links das Wehr
Eine Flusslandschaft mit Blauhimmel- und Wolken-Spiegelungen im Wasser, im HIntergrund Ufer mit Bäumen und Häusern, auch ein Wehr ist zu sehen
angeschnittene Gemüsewähe auf Blech auf Tisch
Am Samstag modellierte der Liebste auf bikerouter.de eine schöne Tour für uns beide. An bekannte Orte auf noch nicht auf diese Weise befahrenen Wegen kurbelten wir der Aare entlang nach Schinznach, durch Rebberge und um den Linnerberg herum nach Linn und wieder zurück ins Tal. Wow, wie gut das tut! Und was für ein Privileg, in so einer schönen Ecke zu leben.
Weitsicht über hügeliges Land, darunter in einiger Entfernung Treibhäuser, darüber Blauhimmel
Weitblick aus einem Rebhügel in die Landschaft, im Vordergrund Reben, im Hintergrund Hügel und blauer Himmel
Weitblick aus einem Rebhügel in die Landschaft, im Vordergrund Reben, im Hintergrund Hügel und blauer Himmel
Im Wald in die Bäume fotografiertes Sonnenlicht, das sich im Laub bricht
Weitblick, hügelige Landschaft mit Ackerland, Wald und Dörfern, darüber Blauhimmel
Weitblick, hügelige Landschaft mit Ackerland, Wald und Dörfern, im Vordergrund links ein Baum, der ins Bild hinein ragt, darüber Blauhimmel
Am Sonntag trafen wir uns mit Freundin M. zum ArtWalk in Bremgarten und bestaunten die vielen Kunstwerke, von denen ich hier nur einen Bruchteil zeigen kann …
Übersichtsplan der ArtWalk-Freiluft-Ausstellung in der Altstadt von Bremgarten an einer Litfasssäule
menschliche Skultpur aus Ton oder Beton, die auf einem Betonstuhl sitzt und eine rote Cap trägt
Doppelfenster an einem Wohnhaus in dessen linker Hälfte eine menschliche Skultpur mit angezogenen Beinen sitzt. Sie trägt eine rote Mütze und ein rotes Kleid
Eine kunstvolle Brunnenfigur: Ein blecherner Pelikan, dessen Körper aus einem Mofamotor gebaut wurde
Wasserspiegelungen im Brunnen, die diversen bunten Brunnefiguren und Häuserfassaden sind auf dem grünen Wasserspiegel zu sehen
hellbraune Hausfassade, an welcher bei den zwei oberen Fenstern zwei Fahrräder aufgehängt worden sind
Runder Steinturm von unten vor blauem Himmel, umgeben von Bäumen rechts und links
Flussufer mit Kiesstrand und rechts und links Bäume und Gebüsch
Flusskanal fließt an einer Stadt mit einer Brücke und historischen Gebäuden vorbei. Rechts und links drückt das Wasser des angrenzenden Flusses in den Kanal
Kunstwerk aus Holz, das eine Art hochkant stehendes Boot an einer Stehle zeigt, steht auf einer Wiese am Flussufer, im Hintergrund die Stadt
Etwa zweieinhalb Meter hohe abstrakte Holzskulptur mit rustikal oder archaisch anmutenden Formen vor Kircheneingang auf Steinplatz
Unruhe vermittelnde Fotocollage aus vielen einzelnen schwarzweißen Aufnahnmen von Fenstern, hinter Glas gerahmt an weißer Wand, daneben in einem kleinen Rahmen ein Text, der nicht zu lesen ist
Ein mit Kupferton glasiertes Ton-Kunstwerk, das wie ein zerknittertes Stück Stoff aussieht und an einer weißen Wand hängt
Kleine menschliche Skulptur in einem Schaufenster vor Werbung stehend, die Hände in die rückseitigen Hosentaschen gesteckt
Seitlich aneinandergereihte, farblich assortierten Tonbandkassetten auf einer Kirchenbanklehne
Ein Knäuel Bandsalat aus einer alten Tonbandkassette auf einer Holzbank liegend, Nahaufnahme
Ein Knäuel Bandsalat aus einer alten Tonbandkassette auf einer Holzbank liegend
Bandsalat von alten KasseBandsalat von alten Kassetten um den Kronleuchter in der Kirche gewickelt als Kunstobjekttten um den Kronleuchter in der Kirche gewickelt als Kunstobjekt
Der Schriftzug Sadness auf einer halbtransparenten graumetallenen Oberfläche, es sind auch bunte Spiegelungen aus der Umgebung zu sehen
Straßenflucht mit Kirchenturm in der Mitte, davor zwei Flaggen. Die eine zeigt ein buntes, abstraktes Muster, das andere Marilyn Monroe. Weiter hinten sind weitere Flaggenpaare zu sehen
Zwei bunte, lebensgroße abstrakt-menschliche Skulpturen, die je in einer übergroßen Hand eine bunte Blumen halten. Im Hintergrund ein Zaun und dahinter tiefer unten, Hausdächer
Eine Bildcollage aus 13 monochromen Einzelbildern, die sehr minimalistisch menschenliche Situationen skizzieren
Kurzum: Ein wohltuendes, inspirierendes und erholsames Wochenende, das ich gern in meinem Erinnerungsschatz aufnehme.
5. September Die letzte Nacht war mit 17 °C nochmals beinahe tropisch. Und gerade fühlt sich alles schwül und feucht an, obwohl es heute ‚nur‘ 26 °C wird (nach den gestrigen 30 °C und den folgenden zwei heißen Tagen).
Ich hoffe, das wird jetzt das letzte Aufbäumen dieses Hitzesommers sein (was kommt, weiß niemand und die, die Ahnung haben, ahnen nichts Gutes).
Ich bin sowas von fertig mit Sommer. 🫣
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7. September Morgendliche Gewitter am zweitletzten sehr heißen Tag nach einer nicht sehr erfrischenden Nacht. Es regnet ein wenig, die Luft ist schwül, feucht und schwer.
Durchzug, es windet allerdings kaum. Die Innentemperatur liegt bei 22 °C. Puh. 😮💨
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8. September Hoffentlich der letzte ü30 °C-Tag dieses Jahres. 32 °C für Anfang/Mitte September ist so ähnlich wie diese Hitzewelle Ende Mai.
Mir persönlich tun ja am allermeisten die Kinder leid, die in dieser Hitze heranwachsen müssen. Und die, die noch kommen werden. Und alle anderen natürlich auch. Insbesondere in jenen Ländern, in denen es noch heißer ist als bei uns und ach, manchmal platze ich fast vor Mitgefühl. Aber da ist auch Wut auf jene, die im großen Stil etwas ändern könnten.
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Heute ist der letzte ‚glühende Füße‘-Tag, hoffe ich.
Nochmals 32 °C, drin um die 25 °C, morgen dann endlich Herbstwetter. Ich habe mich echt noch nie soo nach Herbst gesehnt.
Gestern konnte ich aber immerhin meine Kühlsocken von ICEHOF das erste Mal ausprobieren. Funktionierte super. Sehr gutes Gefühl mit eisgekühlten Füßen auf dem Sofa zu chillen und ins Bett zu gehen.
Vielleicht für dieses Jahr mein letzter Eintrag im Hitzetagebuch.
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9. September Ich habe diesen heutigen Tag seit einer Woche herbeigesehnt. Endlich ein 20 °C-kühler Tag, endlich die Wohnung wieder runterkühlen können, auf 22 °C oder weniger, endlich, endlich, endlich.
Gestern und vorgestern war es hier nämlich nochmals richtig heiß, schwül. Gestern Abend dann endlich das erlösende Gewitter. Noch war es im Schlafzimmer warm, zu warm, doch heute Nacht und schon jetzt, tagsüber, wird es darin hoffentlich endlich wieder kühler.
Zum Glück hatte ich mir vor einigen Wochen Kühlsocken mit einlegbaren Kühlpads gekauft (ICEHOF). Die letzten beiden Tage habe ich sie ausgiebig genutzt, denn ich habe das Problem, dass ich nicht nass werde beim Schwitzen, da meine Haut, warum auch immer, die Hitze nicht ausleiten kann.
Darum fühlt sich Hitze bei mir an, als würde die Haut von innen und außen mit einem Föhn angestrahlt und die Hitze kann nirgends hin. Am schlimmsten ist es in den Füßen. Das Problem ist von Jahr zu Jahr schlimmer geworden. Einzig Abkühlung der Haut von außen hilft. (Vielleicht muss ich das Thema mit meiner Hausärztin anschauen?)
Nun hoffe ich auf kühlere Tage, auf einen moderaten Herbst und auf genug Regen. (Träumen wird ja noch erlaubt sein, und Hoffen auch.)
Das aktualisierte Säulendiagramm bis und mit heute sieht so aus:
Säulendiagramm der Temperaturentwicklung vom 22. Juni – 9. September. Es sind sehr viele Tage mit Temperaturen über 30 °C zu sehen und viele Nächte um 20 °C. Die letzten Wochen sind nicht mehr so heftig, aber die letzten drei Tage zeigen nochmals Temperaturen um und über 30 °C.
20. August
Verschlafen (immerhin mal wieder genug), dazu hat der Wind die Fenster zugebatscht, so dass die Morgenkühle es nicht reingeschafft hat und die Schwüle vom gestrigen 33 °C-Tag noch in der Wohnung klebt. Dazu wurde die Prognose für heute von okayen 26 °C auf 28 °C erhöht.
Und der Regen erneut vertagt.
Ich bin sooo angfressen, habe diese verdammte Hitze so satt, könnte heulen und Dinge werfen. Ich möchte das alles nicht, bin total überfordert.
Ja, ich bin einfach so verdammt wütend auf das alles gerade. Und weiß doch, wie wenig zielgerichtet, zielführend und letztlich hilfreich Wut in dieser Situation ist. Und doch ist Wut besser als die Hilflosigkeit, die ich sonst oft empfinde. Es ist wenigstens irgendwie ein aktives Gefühl und ich komme davon auch gerade nicht runter. Daneben ist da auch viel Enttäuschungstrauer und Zukunftsangst (wie wird es weitergehen: Winter, nächstes Jahr etc.).
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21. August Zwar regnet die Wetterapp seit gestern Abend sehr malerisch, aber so richtig kann es in echt nicht geregnet haben, wenn ich die Balkonpflanzen frage. Das nächtliche Gewitter hat gut getan. Die Schwüle und Luftfeuchtigkeit klebt in den Zimmern. Durchzug ohne Wind ist relativ wirkungslos. Immerhin ist es heute maximal 20 °C, es besteht also Hoffnung auf langsame Abkühlung der Räume.
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23. August Ich hörte neulich das neuste Hörbuch von Kathy Reichs (“Die Spur der Angst“, 2026), das im Sommer spielt (Juni-September). Und zwar in North Carolina, in Charlotte (auf dem 35. Breitengrad, ähnlich also wie – sagen wir – Tunesien).
Die Hauptfigur beschreibt das Sommerwetter und die Temperaturen ungefähr so, wie es diesen Sommer hier war.
Ich lebe ungefähr auf dem 47. Breitengrad.
Finde den Fehler.
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27. August Weil es hier heute nochmals 31 °C wird, bin ich doppelt froh, nordwärts fahren zu können, zum Liebsten. Da wirds heute ja ‚nur’ 30 °C.
Die Nacht war nochmals so richtig schwül und nicht sehr erholsam. So bin ich aber immerhin früh erwacht und gepackt hab ich darum schon fast fertig.
Vielleicht komm ich hier vor 10 Uhr weg, bevor die Hitze knallt.
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28. August Das Gewitter heute Nacht – ich bin beim Liebsten – war, in Zusammenarbeit mit dem Vollmond, der Gamechanger. Die zwei letzten Tage mit ihrer schwülen Hitze und einem 18 °C-Taupunkt sind Geschichte. Eben gewittert es erneut.
Heute Nacht hat es ständig geblitzt, oder gewetterleuchtet, nicht einfach Blitz und Sekunden später Donner, eher ein Dauergeblitze. Sowas hab ich echt noch nie bewusst erlebt. Dazu Starkregen, gefühlt 10 Minuten.
Tat und tut gut: Gerade wieder Starkregen. Hoffentlich regnet es den ganzen Tag weiter.
Vorschau:
Die Wetterapp kündigt in 8 Tagen bereits wieder 29 °C an.
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1. September Am nächsten Wochenende sind wieder ü30 °C-Tage prognostiziert. Schwer vorstellbar. Jetzt ist es doch eigentlich genau richtig, finde ich, richtig gutes Spätsommer- oder Frühherbstwetter.
Ein Wettervorhersagebildschirm, auf dem das Datum, die aktuelle Temperatur (14 °C) und die Wetterlage („Teils bewölkt“) angezeigt werden. Er zeigt die Vorhersage für die nächsten zehn Tage mit Temperaturen zwischen 11 °C und 30 °C.
Screenshot einer Wetterkurve für die nächste Woche für vier Orte (nicht genannter Standort plus drei Schweizer Städte – Basel, Bern, Zürich). Die Temperaturen schwanken zwischen 12 – 31 °C.
Das aktuelle Säulendiagramm mit den akuellen Prognosen sieht so aus:
Säulendiagramm der Temperaturentwicklung vom 22. Juni – 10. September. Es sind sehr viele Tage mit Temperaturen über 30 °C zu sehen und viele Nächte um 20 °C.
So quasi auf Vorrat – denn der nächste Sommer kommt bestimmt! –, liste ich hier meine Hitze-erträglicher-Machen-Skills auf:
Fenster ohne Fensterläden von innen mit Rettungsdecken verdunkeln (silberne Seite nach außen).
Kühlsocken organisieren oder mit Fußbädern u/o Kühlakkus in Kissenbezügen die Füße kühlen
Kühlakku im Kissenbezug als Bettflasche zur Körper- und Fußkühlung
Schuheinlagen aus Stoff nass in die Latschen legen
Gesicht mit zuer Nase in kaltes Wasser tauchen so lange es geht
14. August Ab und zu gönne ich mir statt nur 0,5 oder 1 mg Melatonin auch mal 2 mg. Wenn ich soo (hitze)erschöpft bin wie gestern nämlich. Nur ab und zu, damit der Körper sich nicht dran gewöhnt.
Ich habe sagenhafte 9 Std mit nur 1x Klo geschlafen und fühle mich gerade fast unkaputtbar. Was guter Schlaf so kann.
Noch heute und morgen brutalheiß, am Sonntag endlich wieder ‚nur noch 28 °C’ – plus eventuell sogar ein bisschen himmlische Feuchtigkeit. Wie war gleich noch dieser Fachbegriff?
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15. August Meine neue Wetterstation behält immer einen Kalendertag lang die höchste gemessene Temperatur. Die Außenstation hängt am Fensterladen auf dem Balkon und muss nach Mitternacht 30 °C gemessen haben. Und selbst wenn der Standort zu hausnah für totale Zuverlässigkeit ist, plusminus 1 °C macht keinen großen Unterschied.
Um 4:21 waren draußen und im Schlafzimmer (offene Fenster) immer noch je 25 °C.
Wie machen anderen sowas? Ich belege mich am Kopf mit nassen Tüchern und Buff, der Ventilator läuft, an den Füßen oder am Körper ein Kühlakku in einem Kissenbezug.
Es war immerhin for now die letzte 20/ü20-Nacht. Und heute der letzte ü30-Tag. Morgen und die nächste Woche 2x 30 °C, der Rest darunter.
Meine Tapferkeit im Aushalten bekommt immer mehr Risse, ich mag nicht mehr, ich kann nicht mehr. Hitze tut weh.
Ein Wettervorhersagebildschirm, auf dem das Datum, die aktuelle Temperatur (22 °C) und die Wetterlage („Meist bewölkt“) angezeigt werden. Er zeigt die Vorhersage für die nächsten zehn Tage mit Temperaturen zwischen 15 °C und 34 °C, der Regenwahrscheinlichkeit, Gewittermöglichkeit, Bewölkung und vereinzelt Sonnenschein an.Das Display einer digitalen Wetterstation zeigt eine Außentemperatur von 25,3 °C, eine Luftfeuchtigkeit von 36 %, eine Innentemperatur von 25,7 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 48 % an. Außerdem verfügt es über Wettersymbole für Sonne und Wolken sowie eine digitale Uhrzeitanzeige: Es ist 4:21 am 15. August.
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17. August So langsam sickert die Erkenntnis in meinen Körper und meine Wohnung. Die 30+-Tage sind vorbei, for now. Die 20+-Nächte ebenfalls. Es warten Tage & Nächte ohne Ventilator auf mich, Tage ohne Verdunklung, vielleicht sogar mit Regen.
Ich fühl mich, als wäre 1 langer Lockdown aufgehoben worden.
So viel will ich endlich wieder tun, endlich wieder Alltag, Normalität, meine Ankerhandlungen.
Jetzt bloß nicht wieder einknicken ob des Endes der langen Zusammenreißphase.
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Ich habe die Energie der Morgenstunden, die kühl waren und kühl blieben, genutzt, um die Wohnung zu ent-spinnweben und mal wieder durchzuputzen. Die gefühlt schweißklebrigen Böden fühlen sich nun wieder ‚richtig‘ an. Auch sonst ein paar liegengebliebene Dinge. Und dann aber aufgehört, weil ich gemerkt habe, wie der Energieschub sonst zu schnell verbraucht ist. Denn ich will unbedingt heute mal wieder raus. Ohne Hitze auf der Haut. Spazieren oder mit dem Rad. Einfach raus ohne Hautschmerz.
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19. August
Heute also nochmals 31 oder 32 °C, je nach Prognosetool. Gestern 30 °C. Und dann endlich fertig mit der Hitze?
Da es zum Glück nachts gut runterkühlt, gehts mir okay, ich hoffe jedoch, dass der seit Tagen angekündigte Regen endlich doch noch kommt.
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Am Abend:
Es waren 33 °C.
🥵 ich habs soo satt.
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20. August Verschlafen (immerhin mal wieder genug), dazu hat der Wind die Fenster zugebatscht, so dass die Morgenkühle es nicht reingeschafft hat und die vom gestrigen 33 °C-Tag noch in der Wohnung klebt. Dazu wurde die Prognose für heute von okayen 26 °C auf 28 °C erhöht.
Und der Regen erneut vertagt.
Ich bin sooo angfressen, habe diese verdammte Hitze so satt, könnte heulen und Dinge werfen.
Ich möchte das alles nicht, bin total überfordert. 🥵🤬
Temperaturverlaufskurve in der Nordschweiz Die Kurven zeigen die Zeit vom 22. Juni bis Ende August, wobei die letzten Augusttage noch fehlen. Die täglichen und nächtlichen Mittelwerte betragen 30,5 und 17 °C. Die letzten kühleren Tage sind aus der Prognose meiner Wetterapp entnommen.
Vorhin hat es eine Minute geregnet. Die Tagestemperatur wurde von 28 auf 27 °C korrigiert und ab 16 Uhr soll es regnen. Für morgen sind 19 °C angesagt, tagsüber. Wer’s glaubt.
6. August Ich weiß auch nicht … diese Prognosen und diese Klima-Realität … mir fehlen die Worte.
Mein Ventilator ist aktuell mein Lieblingshaushaltgegenstand.
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Soll ich jetzt wirklich noch, wie meine innere Vernuftstimme sagt, raus & mit dem Rad an die Reuss? Von wegen Bewegung und Abkühlung.
(Um im gleichen Aufwisch noch Glas zum Container zu bringen und die neuen in Folie gefassten Bücher in der Bib abzuliefern und Nachschub zu holen?)
Ist ja auch ‚nur noch‘ 29 °C draußen.
Innerer Sauhund sagt: Nein, Sofa!
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7. August Die Wohnung ist dank nächtlichem Durchzug ‚nur‘ noch 23 °C und es wird heute ‚nur’ 30 °C. Zudem geht die Sonne täglich früher unter und später auf.
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal denken könnte: Oh, ‚nur‘ 30 °C.
Alles eine Frage erlernter Überlebensstrategien und der Relativität.
—
Es ist nach über 30 °C relativ kühl. Heute Nacht wars 17 °C und am Morgen noch immer 18 °C und das war soooo schön. Die Wohnung ist mal wieder runter auf 23.
Es ist ein Eiertanz mit Lüften und Zumachen und ich habe eben ne Weile mit Recherche nach zahlbaren und passenden Klimageräte verbraten. Das wird wohl eine größere Recherche brauchen. Zumal ich keine Ahnung habe, was wirklich gut funktioniert und so …
Das Schlimmste an der Hitzewelle ist für mich immer das Nicht-wissen-wie-Lange. Es ist eine viel zu lange dauernder Ausnahmezustand, der die letzten Reserven an Durchhalteenergie auffrisst und mich täglich müder macht.
Ich mache gefühlt ständig Tippfehler, brauche für alles länger, bin träger, stoße mich auch ständig wo an, bin schussliger, kann mich weniger lang fokussieren … Matschehirn.
Und dazu ständig die Reizüberlastung der Haut durch die Hitze.
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Mit dem Kühlakku unter den Füßen gehts mir deutlich besser im Homeoffice. Aber das Hirn macht trotzdem immer so viele Fehlzündungen, denen ich mit Akzeptanz nicht beikomme.
Es ist ja nicht nur das Denken, da ist auch ein von einem sensorisch überreizten Hirn gesteuerter Körper.
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8. August Die kühle, windige Nacht (16 °C) hat der Wohnung und mir gut getan.
Ich hoffe, der 32 °C-Tag wird sie nicht wieder allzu sehr aufheizen. Nach der Bib-Schicht will ich mit dem Rad & der eingepackten Hängematte einen ruhigen Badeplatz ansteuern.
Am Sonntag in einer Woche sind erstmals wieder kühle Tage (= 29 °C) angesagt. Schauen wir mal.
12. August Der viertletzte ü30-Tag dieser Hitzewelle. In einer Woche werde ich mich morgens vielleicht wieder in meinen Morgenmantel kuscheln können.
Temperaturverlaufskurve in der Nordschweiz Die Kurven zeigen die Zeit vom 22. Juni bis Ende August, wobei die zweite Augusthälfte fehlt. Die täglichen und nächtlichen Mittelwerte betragen 31 und 17 °C. Die letzten kühleren Tage sind aus der Prognose meiner Wetterapp entnommen.
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13. August
Ich glaube, persönlich war das jetzt die schlimmste aller Hitzenächte. Manchmal denke ich, dass die Nächte eigentlich noch schlimmer sind als die Tage, weil ich mich tagsüber irgendwie (theoretisch) ablenken kann, nachts aber will ich ja eigentlich ‚nur schlafen‘. Doch das ist einfach schwer, wenn die Luft trotz Rundum-Durchzug dich fast erdrückt und die Haut gefühlt brennt.
Um 2:00 waren noch immer 26 °C im Zimmer bei draußen 24 °C. Dank meiner neuen Wetterstation (endlich!) kann ich selbst messen.
Im Wohnzimmer hatte es am Abend wieder 28 °C gehabt.
Das Bild zeigt einen Wecker, eine Wetterstation mit Uhr und ein Thermometer. Die Uhren zeigen die Uhrzeiten 6:46 und 6:47 an, während die Wetterstation Temperaturen von 20,7 °C (außen) und 24,2 °C (innen) anzeigen. Die Luftfeuchtigkeit beträgt innen 39 % und außen 43 %. Oben links ist das Datum eingeblendet: 13. 8. 26
Vielleicht jetzt einkaufen wegen Kühle und alle hilfreichen Morgenroutinen auf danach verschieben? Oder wird mir das den ganzen Tag zerschießen?
So Fragen während Tag X dieser Hitzewelle.
(Hitzewelle versus Autismusspektrum)
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Das waren weitere Momentaufnahmen aus meinem Alltag. Für die Akten. Archiv eines Lebens am Limit.
»Die Hitze belastet auch psychisch«, titelte heute das Republik-Magazin seinen Klima-Newsletter: https://www.republik.ch/
Ein winziger Teil von mir findet es gerecht, dass es nun auch uns an den Kragen geht und nicht nur immer den Menschen in all den Ländern, die der Westen schon immer ausgenutzt hat und noch immer ausnutzt.
Der anderere, größere Teil in mir möchte, dass es niemandem an den Kragen geht und dass wir alle die vielfältigen Krisen endlich gemeinsam lösen und die Geschichte der Menschheit drehen können; der Wunsch nach einer idealen Erde ist groß in mir.
Meine Fluchtorte sind Bücher und Filme.
Dazu sehne ich mich nach dem Ende dieses Ausnahmezustandes, nach Herbst, nach kühleren Tagen, nach kühleren Nächten, nach mehrheitlich tagsüber geschlossenen Fenstern, nach Ruhe, ohne immer die ganzen Außengeräusche – Baustellenverkehr und Kirchenglockenlärm – durch das einzige tagsüber auf Kipp stehende Fenster hören zu müssen.
Mir – und den Menschen, die ich im realen Leben normalerweise sehe –, ist es zu heiß für Treffen. Die Hitze zwingt mich und viele zu einem Leben in der halbwegs kühlen Wohnung (aktuell 27 °C, bei Außentemperatur auf dem Balkon im Schatten: 34 °C).
Die Ventilatoren haben viel zu tun: entweder trösten sie uns mit kühler Luft oder aber sie pusten die warme Luft abends nach draußen, damit die kühlere Luft hineinströmen kann. Wohl denen, die so ein Gerät haben.
Ich bin froh, dass ich meinen stets glühendheißen Füßen – dank Kühlakku in einem alten Kissenanzug – etwas Gutes tun kann. So geht es einigermaßen. Sich im Überlebensmodus einrichten ist die Herausforderung der Stunde. Und möglichst nichts Anstrengendes tun. (In dieser Hinsicht bin ich mir sehr meiner Privilegien bewusst.)
Tragen wir uns Sorge, uns und unseren Mitmenschen.
1. August (Nationalfeiertag)
In der Nacht regnete es zum einen Fenster rein, die anderen sind zum Glück alle unter Dächern. Doch ausgerechnet gestern ist der Veloüberzug von der Sonne zerrissen. Jetzt ist der Sattel plotschnass. Weil der Schutz nicht drauf war.
Jä nu … der trocknet wieder.
Ich hoffe, es regnet noch mehr … die Prognosen sind gruselig.
Immerhin das: Der Nationalfeiertag wurde gesamtschweizerisch ohne Feuerwerk und Augustfeuer begangen (wegen Waldbrandgefahr).
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2. August
Diese kurzen zwei Minuten der gefühlten Abkühlung nach der kalten Dusche. Hachz.
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Gestern sind wir mit den Rädern bei lieben Menschen gewesen, 15 km hin (mittendrin ein Aarebad mit Abendpicknick), und später, als es kühle Nacht ist, wieder alles zurück, alles auf Aareradwegen. Ich liebe die Schweiz einfach für ihr Radwegenetz.
Dieses Nachtsfahren hat was. Ich glaube, das könnte meine neue Hitzewellenmedizin werden.
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3. August
Ich hab eben die neuen Wetterprognosen angeschaut. Mir wird ganz anders. Gestern sah es nach einer längeren ‚Unterbrechung der Hitze‘ aus, heute sieht es nach gerade mal 4 abkühlenden Nächten unter 18 °C aus. Und u30-Tage werden auch nur 4 angezeigt. Dann gehts wieder aufwärts.
Es ist so unglaublich anstrengend
Ich habe Glück, dass ich inmitten von Flüssen und Wäldern wohne. Immerhin viele Abkühlungsorte (Wasser) in der Nähe. Aber nur schon das Rausgehen ist Horror. Ich muss mich ständig kühl halten mit Venti, kühlen Tüchern, nassem Bikinioberteil …
Die Notwendigkeit, damit einen besseren Umgang zu finden, hasse ich. Es sollte nicht notwendig sein.
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4. August
Für die Akten:
Erste Laubbläsersichtung am 4. August! Immerhin fällt der Hitze wegen Rasenmähen weg.
Morgendliches Durchzug-Lüften als akustischer Super-GAU.
(Sind jetzt eigentlich alle durchgedreht?)
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Diese 3. abendliche Radtour gestern war so genial. Diesmal wegen Hitze später und ohne Picknick. Anfängliches Fahren wie durch Haarföhnhitze, am Waldrand dann endlich ein Mü kühler. Vor dem letzten Drittel das erlösende, aaaah-auslösende Limmatbad, wo jetzt vermutlich irgendwo meine Radhandschuhe liegen. Der Rückweg schließlich im herrlich hautliebkosenden Regen.
Und den ebenfalls verloren geglaubten Schlüsselbund finden wir später in meiner Fronttasche unter dem Flickzöix.
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Nasses Handtuch um zwei Kühlelemente (für Kühlboxen) wickeln, auf den Boden und – ah! – heiße Füße drauf.
Bei mir sind die Fußsohlen fast immer die schmerzhaft-heißesten Körperstellen. An den Füßen tut mir die Hitze regelrecht weh, und am Kopf. Der restliche Körper leidet auch, aber weniger im schmerzhaften Sinn, eher durch die sensorische Reizüberflutung der Haut.
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Juhu, es regnete. Nur noch 27 °C in der Wohnung und 29 °C draußen. Alle Fenster auf, fast so was wie Wind gibts auch. Luftaustausch tut gut.
Vielleicht wirds heute keine Radtour, aber ein Spaziergang?
Oder Sofa? Sofa geht immer.
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5. August
Aus den 4 u30-Tagen und u20-Nächten ist ein einziger u30-Tag geworden und die u20-Nächte sind auch eher zufällig verstreut …
Ich mag nicht mehr.
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Morgähn. Wir machen das jetzt wahr mit dem frühen Losfahren. Nach Tee/Kaffee auf die Räder Richtung Rhein. Ich nur ein Stück, der Liebste weiter Richtung Schwarzwald und nach Hause …
So lange es ‚kühl‘ ist.
Jedenfalls war es temperaturmäßig eine relativ erträgliche Nacht u20, auch wenn ich doof geschlafen habe.
Später: Noch nicht mal 12 Uhr und ich bin schon 25 km geradelt, war einkaufen und in der Bib Bücher zum Einfassen holen – ich mache das von daheim aus, weil es in der Bib so heiß ist –, habe das Bett frisch bezogen, zwei Waschmaschinen gewaschen, eine schon gehängt, die zweite gleich. Ach, und gefrühstückt hab ich zwischendurch und den Pillenvorrat für eine Woche gerichtet. Und geduscht …
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Langsam kommt die Müdigkeit und ich verstehe so langsam dieses Konzept mit der Siesta in heißen Ländern.
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Das sind ein paar Momentaufnahmen aus meinem Alltag. Für die Akten.
Wie eine so lebt, während draußen die Welt kollabiert.
Die Surrealität dieses Sommer haut mich immer wieder aus den Socken; zwischendurch fühlt es sich aber auch so an, als sei es immer schon so heiß gewesen. Doch auch das ist irgendwie unwirklich.
Mit dem Wegbrechen von ansonten in diesen Gegenden üblichen Sommertemperaturen geht nicht nur unsere Lebensqualität verloren. Ganze Perspektiven brechen weg, die Natur leidet – die Wälder, die Ernten, die Tiere, Wasser wird immer kostbarer. Die Frustration über all die jahrelang verpassten und vertanenen Gelegenheiten, politisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen, macht mich unglaublich müde und wütend.
Wenn ihr euch unbedingt jetzt sofort auf einen Gedanken konzentrieren müsst, wie schafft ihr es dann, die anderen 3 Dutzend Gedanken, die gerade eine Stampede machen, aus eurem Kopf zu verbannen oder wenigstens in den Hintergrund zu schieben?
Daraufhin sprachen Irgendlink und ich heute darüber, wie wir unsere Gedanken und Ideen priorisiert und in die Realität umgesetzt bekommen.
Wir erzählten einander unsere Denkmodelle.
Irgendlink erklärte mir sein Modell als eine Art Jonglage. Zitat:
Ich jongliere. Meist gehts gut und alle Gedanken bleiben in der Luft und das jeweils dahinter Stehende wird nach und nach fertig. Es bedeutet, dass ich mich nicht auf den einen Gedanken konzentriere, sondern auf alle immer so lange bis der nächste ‚dran‘ ist. Die dahinter stehenden abzuarbeitenden Dinge dauern ewig bis sie fertig werden. Als Arbeitnehmer in produktivem System würde ich damit sicher scheitern. Als selbständiger Künstler kann ichs mir erlauben, in anderen Zeitzyklen zu denken und zu handeln.
Als er mir sein Modell erklärt, sehe ich eine Art Mobilé vor mir, das mehrere Aufgabenbälle ausbalanciert. Nachteil: Wenn der eine Ball bearbeitet wird, verlieren die anderen Bälle Luft. Außerdem muss, bei jeder Neubearbeitung jedes Mal fast von vorn angefangen werden, wenn auch nicht ganz bei Null.
Mein Modell geht so, dass ich, wenn eine bestimmte Idee, ein bestimmter Gedanke nicht schon situationsbedingt schwer genug ist, um automatisch prioritär zu sein, den zu denkenwollenden Gedanken aktiv aufladen muss, damit er eine höhere Priorität bekommt. Ich kreise ihn gedanklich ein. Gebe ihm eine andere Farbe als die der anderen, ziehe ihn aus der Wulst der anderen Gedanken sozusagen heraus, verdichte ihn mit Assoziationen. Und beginne mit ihm eine neue, leere Gedankenzeile. Erst dann kann ich ihn fokussieren. Nachteil: Oft genug verliere ich die anderen Ideen aus dem Kopf. (Aufschreiben hilft.)
Das geschieht bei mir alles blitzschnell und beschreibt eher meine ADHS-Seite. Seit ich Medis als Unterstützung für mein Leben als ADHS-lerin nehme, sitzt mein autistischer Anteil häufiger am Schaltpult und dort dominiert zuweilen das monotrope Denkmodell mein Denken. Oft ist es auch eine Art Seilziehen in mir zwischen diesen beiden Anteilen.
Kann ich mich schließlich auf eine Aufgabe einlassen, geschieht das sehr tief und intensiv und ich blende dabei am liebsten alles anderes aus.
Monotropismus beschreibt eine bestimmte Art, Aufmerksamkeit zu organisieren:
Statt viele Dinge gleichzeitig im Blick zu haben, richtet sich der Fokus auf ein Thema – dafür mit großer Intensität.
Oder anders gesagt: Das Gehirn baut Aufmerksamkeitstunnel.
Ich vermute, dass Irgendlink und ich eher neurodivergente Denkmodelle praktizieren.
Die meisten Menschen funktionieren allerdings neurotypisch. Wie genau sie funktionieren, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau. In meiner Vorstellung tauchen beim Großteil der Menschen die Aufgaben und Ideen schon beim Drandenken pfannenfertig umsetzbar auf einer Art Priorisierungsliste auf. So lassen sie sich in dieser Reihenfolge abarbeiten, ohne dass dabei etwas verloren geht. Oder jedenfalls nicht sehr viel.
Vermutlich habe ich aber über neurotypische Menschen genauso viele Vorurteile, wie diese sie über neurodivergente Menschen haben.
Darum träume ich von einer Gesellschaft, in der alle unterschiedlichen Arten, zu denken, zu träumen, zu planen, zu arbeiten etc., gleichberechtigt nebeneinander stehen, als gegenseitige Ergänzung nicht als Ausschluss und Bewertung. Auch sollten Arbeitsfelder all die unterschiedlichen Ansätze möglich machen.
Denn wir sind nämlich alle genau richtig so, wie wir sind, wie wir denken und wie wir fühlen.
Ich freue mich darum, wenn ihr in den Kommentaren eure ganz unterschiedlichen Denkmodelle erklären mögt. Es leben die Vielfalt.
Der Saal füllt sich langsam. Es sind nahezu hundert Menschen, die sich versammeln, um mehr über das Thema Kompostbestattung zu erfahren. Einiges weiß ich bereits, da ich das erste Mal vor ein paar Jahren auf einer deutschen Webseite davon gelesen habe. ‚Werde Erde’* heißt der Verein, der diese Bestattungsform in die Schweiz geholt hat. Wenn auch noch nicht in der Praxis, so hoffentlich bald.
Immerhin haben sich bereits einige Städte auf eine Kooperation eingelassen. Im Laufe des Vortrags – unterstützt von Texten und Bildern auf dem großen Monitor – erfahren wir, dass das Bestattungswesen in der Schweiz uneinheitlich, also kantonal, geregelt wird – wie so vieles. Mit all den dazugehörigen Vor- und Nachteilen. So obliegt es den einzelnen Kantonen, Bewilligungen für Bestattungsarten zu erteilen. Was flächendeckende Aufklärungsarbeit herausfordernd macht.
Zuerst aber erzählt uns Angela Denkinger, wie die Idee überhaupt in der Schweiz angekommen ist. Sie stellt den Verein vor und was bisher bereits unternommen wurde. Erst etwas mehr als 600 Mitglieder zähle der Verein, doch immerhin gehe es vorwärts und das Pilotprojekt stehe kurz vor seiner Umsetzung, wenn ich das richtig verstanden habe. Es brauche Daten und Erfahrungen, damit ein solches Projekt sich etablieren könne. Und es brauche, das sagt sie später beim Beantworten von Fragen, auch Proband*innen, damit das Vertrauen der Bevölkerung gewonnen werden könne. (Herzlich schallendes Lachen im Saal.) Ähnlich sei es damals, bei der Einführung der Feuerbestattung ja auch gewesen, erklärt später einer, der für das örtliche Krematorium spricht.
In den USA, wo diese Bestattungsform vielerorts schon viel etablierter ist als in Europa, gibt es unterschiedliche Techniken, die eine Kompostbestattung ermöglichen. Auf Bildern sehen wir wabenförmige Gebilde, in denen in röhrenartigen Schubladen die Verstorbenen zu liegen kommen.
Eine sarg-ähnliche Schublade mit Erde oder Kompost und Pflanzen davor, vor einer großflächigen, weißen Wand mit sechseckigen Elementen.
Eine sarg-ähnliche Schublade mit Erde oder Kompost und Pflanzen davor, vor einer großflächigen, weißen Wand mit sechseckigen Elementen. Diesmal ist die Wand besser sichtbar. Sie besteht aus zwei wabenartigen Reihen übereinander, es sind mindestens fünf Wabenzeilen zu sehen.
Etwas 4-8 Wochen dauere der Kompostiervorgang, erfahren wir. Der ganze Körper wird mit dem Zusatz von Holzschnitzeln und anderem pflanzlichem Material bedeckt. Kohlenstoff, Stickstoff, Wasser Sauerstoff und Wärme sind es, die den Prozess ermöglichen. Die notwendige Temperatur des Kompostprozesses wird künstlich erzeugt, so kommt es weder zu Fäulnis- noch Schimmelprozessen. Es sind natürliche Mikroorganismen, die den Körper in Erde umwandeln. Künstliche Knochenteile oder Implantate werden ebenso wie die Knochen nach dem Prozess entfernt. Die Knochen werden gemahlen und der Komposterde wieder zugefügt. Die so entstandene Erde kann in der Schweiz nach Belieben eingesetzt werden.
Die Energiebilanz für Terramation ist weitaus geringer als bei Feuerbestattung und auch im Vergleich zur Erdbestattung sei die Umweltbelastung unter dem Strich besser. Außerdem bleibe der Erde die Biomasse der Verstorbenen erhalten. Kremation sei – überspitzt gesagt – Biomassenverschwendung. Schön sei es, dass aus der gewonnenen Erde etwas Neues wachsen könne, aus Asche jedoch nicht. Doch mit den ethischen und philosophischen Überlegungen müssen sich die einzelnen Menschen selbst auseinandersetzen. Der Verein will schlicht diese Möglichkeit der Bestattung einführen und etablieren.
In der Fragerunde werden Zukunfsbilder entwickelt und wie das Konzept konkret umgesetzt werden könnte. Dass zum Beispiel auch Bestattungsunternehmen eine eigene Terramationsanlage im Garten aufstellen könnten. Es wird oft gelacht. Terramateur könnte eine neue Berufsbezeichnung werden, meint ein älterer Herr. Und Terramateuse, ergänzte die Vortragende, was sie mir gleich noch sympathischer macht.
Es braucht neue Verabschiedungsrituale, sagt sie später, sinngemäß. Da der Abschiedsprozess länger dauert, kann entweder nach dem Tod oder erst zum Ende des Kompostiervorganges Abschied genommen werden. Die Möglichkeit, die neue Erde auf einem Friedhof auszubringen, wird ebenso diskutiert wie andere Möglichkeiten wie die Düngung von Brachland oder des eigenen Gartens.
Es ist eine spannende Vortrags- und Gesprächsrunde. Die meisten Menschen sind über 60, doch es hat auch jüngere. In meiner Ecke sind einige wie ich ohne Begleitung. Der Mann neben mir, von einem Stuhl zwischen uns unterbrochen, macht ebenfalls Notizen und legt seinen Block auch immer mal wieder ab, auf den Stuhl zwischen uns. Das finde ich witzig. Jedenfalls fühle ich mich wohl unter all den unbekannten Menschen.
Ich bin froh, dass die Vortragende ein Mikrofon benutzt. Die Frau, die den Abend eröffnete, hat keins benutzt und ich habe sie, trotz Hörgerät auf Maximum, kaum verstanden.
Später spaziere ich durch die Grabreihen und suche das Grab von L.s Mutter. Ich finde es nicht. Macht aber nichts. Allmählich spaziere ich zurück zum Auto. Es ist halb acht und die Stadt brummt nicht mehr so sehr wie vorher, als ich um vier Uhr geparkt habe. Auch die Hitze ist nicht mehr so drückend. Ich hatte mich am Nachmittag ein wenig treiben lassen, in der Altstadt ein paar Lieblingsläden von früher besucht, mir die Stadt, in der ich einst lebte, von außen angeguckt, mich weitertreiben lassen und habe schließlich im friedhofsnahen Park gepicknickt.
Schließlich fahre ich wieder nach Hause. Die Fenster weit offen; der so lebendige Geruch von Heu, von all den gemähten Wiesen, dringt zu mir, juckt in der Nase, tut mir trotzdem gut.
Leben und Tod, Wachsen und Ernte … all diese Kreisläufe, alles hängt zusammen. Alles ist Natur.
Es war einer der ersten wieder halbwegs hellen Tage nach den gefühlt wochenlangen Eisheiligen Mitte Mai, als ich mit Freundin L. ins Thermalbad ging. Während wir unsere Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur von Wasserdüsen massieren ließen, erzählten wir uns, wie es uns in den letzten Wochen, seit dem letzten Wiedersehen, ergangen ist.
Ich mag es, wie Freundin L. von ihrem Schulalltag erzählt. Manche Schulklassen sind als Ganzes herausfordernder als andere. Ihre aktuelle, die sie nun noch einige Wochen bis zu deren Ende der Mittelstufenzeit begleitet, war eine von der sehr herausfordernden Sorte. Wobei: Oft sind es eher noch die Eltern, welche schwer erträglich sind.
Uneinsichtigkeit, Unreife, Intoleranz, Unverständnis, fehlendes Gemeinschaftsbewusstsein – die Liste ist lang. Dazu die Stellenkollegin, die kurz vorm Ausbrennen steht. Ein Teufelskreis, denn die Jugendlichen Schwäche schamlos ausnützen.
»Was fehlt unseren Jugendlichen eigentlich am meisten?«, frage ich. Später erzähle ich ihr von jenem Thriller, den ich neulich gelesen habe. Von Vera Buck, Die Wolfskinder.
Drei Kinder aus einem entlegenen Bergdorf, die ohne technische Errungenschaften leben, gehen im nächstgelegenen Dorf zur Schule. Der 17-jährige Jesse, einer der Ich-Erzählenden der Geschichte, erkennt glasklar, dass den Kindern im Dorf, die ihn täglich mobben, weil er nach Stall riecht und seine Kleider abgetragen und unmodisch sind, eine Aufgabe fehlt, Verantwortung, die sie tragen sollten, Werte und ein Gemeinschaftsbewusstsein.
Das erzähle ich L. und will auf diesen einen Punkt hinaus, den ich inzwischen als etwas vom überhaupt wichtigsten begriffen habe:
Wir alle wollen etwas bewirken, wir alle wollen selbstwirksam sein.
Wenn wir uns selbst als wirksame Menschen verstehen, können wir Aufgaben als hilfreiche Herausforderungen betrachten und weniger als Bedrohungen. Doch wenn uns nicht zugetraut wird, dass wir dies oder jenes schaffen, wenn uns nie zugemutet wird, einen schwierigen Weg allein zu gehen. Auch wenn uns immer alle Steine aus dem Weg geräumt werden, weil uns nie dahingehend vertraut wird, dass wir ein Problem auf unsere Weise lösen können, fehlt uns etwas: nämlich das Wissen darum, wie es sich anfühlt, etwas zu bewirken.
Viele Eltern meinen es so gut mit ihren Kindern, dass sie ihnen ersparen, im Haushalt das eine oder andere zu erledigen. Oder sie räumen ihren Kindern immer hinterher. Kindern fehlt oft der Bezug zur physischen Umwelt, wie alles zusammenhängt. Wie das Essen auf den Tisch kommt. Warum die Wäsche im Schrank sauber ist.
Es geht mir nicht um Schuld, es geht darum, zu verstehen, wie Dinge zusamnmenwirken, was passiert, wenn wir handeln oder es unterlassen. Und wie wichtig es ist, dass wir alle unsere Aufgabe und unseren Platz finden, die unseren je individuellen Fähigkeiten entsprechen. Wie wichtig es für uns alle ist, eigenen Raum in der Gesellschaft zu haben. Sich einzubringen. Die eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Sich selbst gut zu kennen und die eigenen Grenzen zu verstehen. Ja, das hängt für mich alles zusammen. Auch mit Gewaltprävention. Gesundheitsfürsorge, insbesondere auch mentale, ist für mich die beste Investition in unser aller Zukunft – persönlich und gesellschaftlich.
Die Sprudeldüsen des Thermalbades bringen unsere Gedanken in Schwung. Zugleich wirken sie entspannend und wir erholen uns zusehends. Wie wichtig solche Auszeiten doch sind. Ich freue mich einmal mehr darüber, wie gut mir Wasser tut.