#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 23-25

Endlich bin ich richtig gut im Schreibmodus gelandet. Meine Geschichte verdichtet sich stetig und die Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Ich hoffe, ich finde für alle einen passenden Abschluss.

Die beste Schreibzeit ist für mich definitiv der Morgen. Im Bett. Ich habe schon vor Wochen auf meinem iPad eine Office-App installiert, die sich mit unserer Nextcloud verbinden lässt und so kann ich mein Romanmanuskript direkt und überall mit Nachschub füttern. Externe Tastatur sei Dank.

In einer Stunde schaffe ich so ungefähr 1700-2000 Wörter, das Tagessoll. Manchmal kann ich länger schreiben, manchmal reicht die Zeit dafür nicht.

So oder so: Schreiben ist genial. Es tut gut, sich in die Figuren hineinzuversetzen und mit ihnen Schwieriges und Erfreuliches zu erleben. Selbst Erlebtes bekommt, quasi von außen betrachtet, eine ander Dimension. Dass ich mich darauf eingelassen habe, war eine so gute Entscheidung!

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
[Draufklick macht die Grafik groß]

Heutiger Wörterstand: 44’000

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 19-22

Heute wieder einmal ein kleines, müdes Update.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 34’914

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 16-18

Heute wieder einmal ein kleines, müdes Update aus der Novemberschreiben-Wörterküche.

Es geht voran. Und es fühlt sich gut an.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 28’224

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 13-15

»In mir ist ein tiefes Bedürfnis danach, ganz und gar echt zu schreiben. Ungekünstelt, ohne jegliche Effekthascherei.« Das habe ich am dritten November geschrieben. Inzwischen ist da noch eine weitere Erkenntnis dazu gekommen.

Täglich befasse ich mich mit meiner noch frischen ADHS-Diagnose und dem damit einhergehenden Thema ’Masking’ (maskieren = unbewusste Anpassungsleistung an neurotypische Normen, das von ADHS- und Autismusbetroffenen aus Selbstschutzgründen praktiziert wird.)

Ich realisiere – und erschrecke dabei –, dass die meisten meiner Figuren aus meinen alten Romanmanuskripten ’falsch’ waren. Ich habe mir beim Schreiben eine neurotypische Normalität zusammenfantasiert, in der meine Figuren agieren. In meinem aktuellen Text lasse ich alle Figuren so authentisch wie möglich agieren und es gibt natürlicherweise weit mehr Diversität als ich es früher zu schreiben gewagt und gekonnt hätte.

Von außen sieht vermutlich niemand einen Unterschied, aber für mich ist er gefühlt riesengroß.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Heutiger Wörterstand: 23’129

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 10-12

Ein Update. Wenig Worte, denn die meisten sind heute woanders gelandet. Im Novembermanuskript.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 6-9

Wieder mal ein kleines Update.

Ich bin immer noch unter dem mir vorgenommenen Tagesdurchschnitt. Aber das hier ist ja kein Wettbewerb. Steter Tropfen und so. Außerdem ist der Liebste da und es gibt ja auch noch andere Baustellen. Isso.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

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#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 4+5

Die Geschichte hat nun ein Gesicht. Ich schichte Schnipsel auf Schnipsel und konzentriere mich auf das, was mir am besten liegt: Ich erzähle Innenwelten.

Alles andere – wie thematische Feinheiten und Details, Umgebung, Atmosphäre und so weiter – kommt dann bei der Aus- und Überarbeitung dazu.

Außerdem überlege ich, die Personen optisch ganz und gar der Phantasie der später Lesenden zu überlassen. Und womöglich sogar die Geschichte gänzlich ohne geografische Anbindung zu schreiben. Weil es um universelle Themen geht.

Dieses Rohfassungschreiben ist einfach so geil. Ich fühle mich sehr frei dabei. Einfach losschreiben.

An einer gestern besuchten Lesung einer Selbstverlegerin ging es in den Gesprächen danach genau auch darum: Der Geschichte Raum geben, sich selbst zu entfalten. Den Figuren Raum geben.

Gestern habe ich am Ende der Schreibzeit falsch gerechnet, respektive mein Libreoffice hat falsch gezählt, so dass ich von einer größeren Wörtermenge ausgegangen bin. Unten die korrigierte Version.

Ich bin noch unter dem mir vorgenommenen Tagesdurchschnitt. Das war bei den früheren Novemberschreiben auch so. Je tiefer ich in der Geschichte gelebt habe, desto länger wurden die Schreibzeiten, meine ich mich zu erinnern. Hoffentlich wird das auch diesmal so sein.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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[EDIT: Jetzt hatte ich doch heute Nachmittag die falsche Grafik eingestellt. Soeben korrigiert. Sorry.]

Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.
Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tage 2+3

Erkenntnisse über das Schreiben an sich und den Schreibprozess:

In mir ist ein tiefes Bedürfnis danach, ganz und gar echt zu schreiben. Ungekünstelt, ohne jegliche Effekthascherei.

Ich kann gut Innenwelten schreiben, mittelgut Dialoge und ziemlich schlecht Handlung vorantreiben.

Heute bin ich gut vorangekommen. Tagesziel erreicht.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert.

#Novemberschreiben23 #NaNoWriMo23 | Tag 1

Endlich ist es November, endlich ist Novemberschreiben, auch NaNoWriMo genannt. Das ist die amerikanische Abkürzung für National Novel Writing Month und aus dem National ist längst ein International geworden.

Auch wenn ich dieses Jahr ganz allein für mich mitmache, so ist es doch auch die Verbundenheit mit anderen Schreibenden auf der ganzen Welt, die mich motiviert.

Hier im Blog erzähle ich ab und zu, wie es mir mit dem Schreiben geht. Ob es fließt, ob es staut. Ob ich voran komme, stagniere, mir die Ideen ausgehen oder mich überfluten …

Der Anfang war zäh. Zwar sehe ich die Figuren, ich fühle sie. Ich habe sie vor mir. Aber wie bringe ich sie ins Spiel, in die Handlung? Der Gedanke, dass es keine Zensur gibt, dass mir niemand über die Schulter guckt, dass das alles nur superprovisorisch ist, hat mir enorm geholfen. Dazu weiß ich inzwischen, dass die meisten Buchanfänge am Schluss neu geschrieben werden. So jedenfalls geht ein Schriftsteller*innen-Gerücht.

Anfänge sind zum Warmschreiben. Zum Reinkommen in die Geschichte. Und ja, da bin ich dann doch moch gelandet. In die Geschichte reingekommen.

Dennoch war der zähe Anfang, das Herumsuchen, das Herantasten wichtig, um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen.

Ich habe mein Tagesziel erreicht. Aber jetzt bin ich für heute leergeschrieben. Hoffentlich wächst die Geschichte über Nacht nach und morgen weiter.

Meine persönliche kleine Zählmaschine sieht (als Screenshot) so aus:
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Screenshot einer Tabelle mit Listen und Grafiken, die die täglichen Fortschritte dokumentiert

Novemberschreiben 2023

Vor siebzehn Jahren habe ich das erste Mal bei einem Novemberschreiben mitgemacht. Boah. Ich glaube, es waren drei oder vier Jahre in Folge, in denen ich mitgeschrieben hatte. Mindestens zweimal habe ich die 50’000 Wörter geschaft. Was ich auch unserer damaligen Schreibgemeinschaft verdanke. Wir hatten damals ein sehr aktives Schreibforum. Außerdem gründeten wir Bernerinnen und Berner schon im ersten Winter eine Schreibgruppe, die Institution, Forum und Schreibszene sogar überdauert hat. Erst die Pandemie und auseinanderdriftende Bedürfnisse haben die Gruppe schließlich aufgelöst. Die freundschaftlichen Kontakte bestehen zum Glück weiterhin, wenn auch eher punktuell.

Sich gemeinsam zum Schreiben zu motivieren, über Schreibtechnisches und Literaturspezifisches auszutauschen, über Handlungsstränge und fiktive Figuren zu fachsimpeln, fand und finde ich noch immer eins der besten Dinge. Ein roter Faden durch mein Leben.

Zwar habe ich, trotz mehrerer fast fertiger Manuskripte noch nie den Mut für eine Roman-Veröffentlichung gehabt, doch die eine oder andere Kurzgeschichte und viele Artikel in virtuellen und Printmedien wurden seither publiziert und viele Fallgruben aus den Anfangsjahren sind bekannt.

Doch wie sieht es denn inzwischen überhaupt bei mir aus? Habe ich noch etwas zu erzählen? Warum schreibe ich eigentlich keine fiktiven Texte und keine Geschichten mehr, wo das doch für mich so eine wichtige und beglückende Tätigkeit ist? Fragen, die ich mir in letzter Zeit immer wieder gestellt habe. Fragen, die nun in der Entscheidung gemündet sind, mit all dem Gelernten und Erfahrenen nochmals neu in den Schreibsee zu springen und einfach drauflos zu schreiben. Die innere Zensorin zu ignorieren. Schreiben, als gäbe es kein Morgen …

Einen Monat lang meinen diesjährigen 50’000 Wörtern, die zu einem Novemberschreiben/Nanowrimo gehören, auf die Spur kommen. Sie aus mir heraus lassen. Den Geschichten Platz machen und den inneren Ideen lauschen.

Ja, ich bin bereit. Sowas von.

Auf der Suche nach einer Zählmaschine habe ich mich vor einigen Wochen auf der offiziellen amerikanischen NaNoWriMo-Webseite angemeldet. Das dortige Forum erschloss sich mir leider nicht und als ich feststellte, dass diese Seite vom großen A. gehostet wird, meldete ich mich wieder ab.

Gestern habe ich stattdessen auf Etsy ein Statistiktool, eine komplexe Tabelle mit Grafiken, gekauft und heruntergeladen, damit ich ab nächstem Mittwoch meine Schreiberfolge dennoch dokumentieren kann. Meine eigene Zählmaschine sozusagen, so als kleine Motivationshilfe. Diesmal schreibe ich also ohne Zahlen-Vergleich mit anderen Schreiberlingen. Ich hoffe, ich kann mich trotzdem motivieren. Irgendwann wird eh die Geschichte den Motivationspart übernehmen.

Ich freue mich auf den Flow, der hoffentlich nicht auf sich warten lassen wird.