Auf den Spuren der Keltinnen

Nichts sei älter als ein Wanderbericht von letzter Woche, sagte ich gestern.
Andererseits altere ja manches ganz gut, hielt er dagegen.
Und gerade schönen Erinnerungen und Erfahrungen räumten wir eh nie zu viel Platz ein, denn Wohltuendes habe wenig Unterhaltungswert, antwortete ich.

Es war der 6. Februar dieses Jahres, als Irgendlink und ich von Maßweiler aus die erste Hälfte des dortigen Keltenpfads erwanderten. Wegen drohender Regenfälle beschloßen wir jedoch bald, nur die südliche Hälfte zu wandern, zumal es ziemlich genau in der Mitte Wege gibt, die Runde querend zu halbieren und sie so abzukürzen. Auch den südlichsten Zipfel schnitten wir ab. Ob wir nass geworden sind oder nicht, weiß ich nicht mehr, doch wurde es auf jeden Fall früher dunkel als am letzten Freitag.

Irgendwann, so sagten wir auf dem Heimweg, daran erinnere ich mich noch genau, irgendwann wandern wir die zweite Hälfte.

Letzten Freitag waren wir ohne Plan losgefahren. Irgendwo wandern, mit Wald und Weitblick, das war unsere Absicht. Und dann standen wir auf einmal auf dem Wanderparkplatz bei der Maßweiler Kneispermühle. Und auf einmal stiegen wir bergan und auf einmal begriffen wir, dass wir ja nun auf dem Keltenpfad waren und den nördlichen Teil desselben wandern könnten. Tse. Was ein Zufall aber auch!

Wieder wanderten wir im Uhrzeigersinn, so dass wir diesmal in Gegenrichtung abkürzten. So begegneten wir erneut jenem sehr speziellen Jagdhochsitz, unserm Déjà-vu, der auf den Bildern unten zweimal zu sehen ist (Bild 4 und Bild 6).

Was für eine tolle, sehr abwechslungsreiche Runde wir doch hier gefunden haben! Bloß Kelten und Keltinnen sind wir unterwegs keinen begegnet.

(Die ersten vier Bilder sind vom Februar, die andern vom letzten Freitag.)

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