Wochenende! Um ein Uhr die Bude verlassen. Und entschleunigen …
Ich liebe diesen Übergang, doch manchmal fällt es mir schwer, das Tempo herunterzufahren und ich bin auch zuhause noch mit hundertachtzig Sachen unterwegs. Bei der Arbeit, im eiligen Funktionieren, im Handeln und Reagieren steckt so viel Ablenkungspotential. Aktivismus im Blut. Obwohl ich doch in meiner Freizeit überhaupt nicht hetzen muss …
Immer wieder beschäftigt mich die Frage, wie ich in diesem hektischen Wirbeln bei mir selber bleiben und sein kann. Besonders dann, wenn ich nicht leisten mag. Weder in der Bude noch zuhause.
Diese Frage habe ich heute Nachmittag – unter anderem – mit einer Therapeutin diskutiert, über die ich unter anderem im nächsten Spurenheft schreiben werde. Sie ist Teil eines Frauennetzwerks, über das ich berichten soll/darf/will/kann. Nach einer wunderbaren Tibetan Tantra Pulsing-Behandlung erhielt ich Tee trinkend Einblick in eine mir bis anhin unbekannte Arbeitsweise. Was für eine Bereicherung mein Schreibjob doch ist!
Geht es in all unserm Unterwegssein und Erfahrungensammeln denn nicht schlicht und einfach darum, dass wir unser Bewusstsein für die vielen Perspektiven des Lebens öffnen? Dazu will ich zeitlebens bereit sein. Für neue Wege und neue Möglichkeiten. Und dabei mich selber. Sein. Ganz.
Danke für deine aufbauenden Worte!
Liebe Grüße
Sylvia