Was gut tut. II

… einfach auf die Bilder klicken und schon werden sie größer …

Mein Everytrail-Trip ist noch in Vorbereitung …
hier seht ihr schon mal die kleine Wanderung in rot …

Anfang und Ende …

schweizerische Gründlichkeit … 🙂

Luegid vo Bärge ids Tal …

Später in St.burg an „meiner“ Zulg …

Hier gibt es die schönsten Steine der Welt – echt wahr!

entspannend: einfach sein …

Bei 120km/h geknipst … 😉
(ja, ich war allein unterwegs …)

Was gut tut. I

Eigentlich gar nicht so viel. Nur immer wieder eine gehörige Portion Natur, angereichert mit guter Luft. Doch das braucht es, mein Herz, um sich zu regenerieren, das physische ebenso wie das unsichtbare. Und meine Seele braucht eine schöne Perspektive. Mein Körper liebt es, sich zu bewegen. Wie gesagt, viel braucht es nicht und Wanderwege gibt es fast überall. Neue oder vertraute – je nach Stimmung. Heute hat es mich ins Berner Oberland gezogen. Nach Heiligenschwendi . Eine Wanderung, die ich oft gemacht habe, als ich noch in St.burg wohnte. Ein vertrauter Weg, eine Art „Heimstrecke“ gar. Eine Gegend, die mich dennoch mit ihrer Schönheit immer wieder neu betört …

Weil mein iFöun mir einen Geocache verspricht, halte ich beim Gupf an, wo ich ab und zu, besonders wenn es neblig ist, gern hochsteige, um die Aussicht zu genießen. Den Cache hole ich auf dem Rückweg. Zuerst will ich einfach nur Weitsicht. Irgendwo in der Nähe, als hätte ich es bestellt, erklingt ein Alphorn und erfüllt die Welt um mich mit melancholischer, süsser Sehnsucht, mit sentiments nach Heimat, Geborgenheit, Kindheit. Hehre Gefühle. Obwohl ich mit traditioneller Volksmusik nicht viel am Hut habe, heimelt es mir hier und jetzt ob diesen Klängen. Dazu die wunderbare Sicht auf Niesen und Stockhorn, auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Geruch vom Emd auf den Matten. Medizin für mein Herz. Dennoch tut so viel Schönheit bisweilen fast weh.

Später, in der Nähe der Höhenklinik, ziehe ich meine norwegischen Wanderschuhe an und begebe mich auf eine der ausgeschilderten Rundwanderungen. Dann der Stein im Schuh. Ärgerlich. Entweder muss so ein Teilchen integriert werden, wenn es denn geht, will heißen es so zu platzieren, dass es nicht mehr wehtut, oder aber – und das tue ich nach einem halben Kilometer mit erfolglosen Versuchen – das Ding muss raus. Wenn doch alle Probleme so einfach zu lösen wären …