Listenreich sei der
Mensch. Heißt es. Hinterlistig liegen sie auf der
Lauer. Lungern herum. Be-
decken Küchen- und
Schreibtisch. Listen, die mich daran erinnern, was
zu tun ist. Listen, die mir sagen, was ich einzu-
kaufen muss. Listen, die mich informieren, welche
Menschen anzurufen, zu treffen, über dies und jenes zu
informieren sind. Listen überall. Den
einen wird gegeben. Den anderen wird
genommen. Kurz und gut sind sie mir
am liebsten.
Das Gute an Listen ist: Man glaubt einen Moment lang, Unerledigtes erledigt zu haben, da dokumentiert. Diesen Glauben möglichst lange hinzuziehn – das ist die List!
die überlistung der listigen listen sozusagen 🙂