Staffanstorp

Last Call … Wir zögern den Abschied aus Schweden heraus. Die letzten dreihundert Kronen werden in Knäckebrot umgewandelt, da sich Geld bekanntlich nicht essen lässt.

Auf dem Weg zu unser aller Nährmutter namens ICA-Markt entdecken wir kostenloses WiFi. Drum dieser letzte schwedische Artikel. An einer schattigen Mauer lehnend verfasst.

Neulich durch die Hölle gegangen, gestern Gott gefunden!

Auf dem Camping …

Geburtstagsgrüße an H.!

Höör mal!

Höör – jeder Deutschlehrkraft würden ob dieses Wortes die Haare zu Berg stehen! Gleich zwei Umlaute nebeneinander – igitt!

Richtung Süden fahren. Mittagspause in der Pampa. Essen und baden, so lebt es sich gut …

Irgendwann nach vielen Kilometern auf der E4 scherten wir aus um unsere letzte Nacht in Schweden fern vom Rauschen der Autobahn zu verbringen. Etwa fünfzig Kilometer noch bis Malmö, bis zur Großen Brücke sind es. Höörs Camping liegt abseits, grenzt an einen Tierpark und toppt preislich alles vorherige. Nach oben allerdings. Jönköping mal ausgenommen. Und Cadaquès im Mai.

Höörs Camping ist weder Weiler noch Dorf, er ist eine Stadt. Das Servicehuset ist in den Erdhügel gebaut und die Jugendherberge ebenfalls. Es wimmelt von Menschen. Eine Familie aus Bern, die Badminton spielt. Wir sitzen lange vor dem Zelt, trinken Bier*, lassen die Reise Revue passieren …

Nachts, beim Pinkeln, sehe ich den ersten Sternenhimmel seit langem. Aha, es ist nachts wieder dunkel. Ich kann um elf im Zelt nicht mehr lesen. Mitternachtssonne war mal. Akzepieren, dass sich das Rad der Zeit – oh Illusion, du! – dreht und wir morgen Abend oder so in 2Brücken sein werden.

Jetzt. In Höör sein. Im Zelt. Vor dem Regenschauer geflüchtet. Tee trinken.

(* ich darf wieder. Die Antibiotika-Borreliose-Kur ist vorbei!)

Am Anfang der Welt

… oder Lob der kleinen Dinge

Irgendwann kommt der neue Anfang. Du musst einfach immer weiter südwärts gehen. Du kannst ihn nicht verfehlen. Wenn du da bist, wirst du es merken. Einen großen See hat es dort. Endloses Meer vielleicht.

Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Ich will das nahende Ende unserer Skandinavienreise positiv sehen. Heute Abend wollen-sollen wir in der Nähe von Malmö sein, um morgen über die Große Brücke via Dänemark nach Deutschland zurückfahren zu können. Wieder zanken sich Bremse und Gaspedal in meinem Herz- und Kopfuniversum. Bleiben wollen, hier zum Beispiel, versus rechtzeitiges, stressfreies Heimfahren.

Gestern haben wir vieleviele Kilometer gefressen. Mit wenigen Pausen nur sind wir erst nach neun Uhr hier in Boxholm, ungefähr auf der Höhe der Mitte der Vätternsees (Ostseite diesmal) angelangt. Ein hübscher Badeplatz mit Campinggelegenheit. Sauber und für umgerechnet nur zehn Franken zu haben. Klein und fein.

Die kleinen Dinge, an- oder abwesend, sind es, die das Leben genüsslich oder mühsam machen. Klopapier zum Beispiel. Unentbehrlich. Zum Pinkeln natürlich. Und als Serviette, als Taschentuch, Händeputztuch, Hosenputztuch nach Kleckereien. Und als Mückenvernichtungswaffe. Womit wir bei einer weiteren sehr wohl entbehrlichen Kleinigkeit wären, den Mücken. Im Süden Schwedens zum Glück weniger präsent als im Norden, aber dennoch ein wesentlicher Qualitätsmaßstab für das Leben aller Reisenden. Hier, am Anfang der Welt, am kleinen Flus-See bei Boxholm, sind sie erträglich … Pluspunkte für unser Lebensgefühl.

Eine weitere Unentbehrlichkeit für den Camper und die Camperin sind weiche Schlafmatten. Betonung auf weich. Wenn die sichselbstaufblasbare Isomatte jedoch aus unerfindlichen Gründen an unauffindbarer Stelle leckt, wir es ungemütlich. Eine kleine Keinigkeit, ein paar Liter Luft an der richtigen Stelle, Klopapier oder Mücke da oder nicht … und sogleich sinkt oder steigt die Lebensqualität.

Manchmal wünsche ich mir die Fähigkeit, von Dingen und ihren An- oder Abwesenheiten unabhängig zu sein. Ich bin, als kleiner Anfang, dankbar für jede Sekunde dieser Reise und will sie auskosten. Mücken hin oder her. Und auch wenn die Matte weniger weich ist als zu Anfang. Wir haben ja zum Glück noch Klopapier. So what?

In Boxholm

Gefangen

Wären wir nicht auf dem tollen Camping in Bergsjö gestrandet, hätten wir unsre dortigen deutschen Nachbarn nicht getroffen. Und hätten wir mit denen nicht über „das müsst ihr gesehen haben“ gesprochen, wären wir kaum nach Järvsö gefahren. Bestenfalls mittendurch. So aber – das Schicksal hat uns geführt, wie J. zu sagen beliebt – konnten wir nicht ignorieren, was wir wussten. Dort sei das größte Gefägnis. „Das müsst ihr uuunbedingt hin!“, sagte B., die Nachbarin.

Auf Überlandstraßen kurvten wir also südwärts und fanden den Platz. DJURPARK stand auf den Wegweisern und für den Eintrittspreis hätten wir dreimal übernachten können. Hätte uns das Schicksal nicht dorthin – na, ihr wisst schon …

Netzmaschen. Grenzen. Innen. Außen. Wer ist wirklich gefangen? Die da drin? Ich? Wie frei bin ich wirklich? Die Illusion von vermeintlicher Freiheit – ich teile sie mit denen da drin. Meine Gitterstäbe heißen Zeit und Pflichten, Arbeit, Mietzinsrechnungen, Krankenkassenprämien und Beziehungsnetz. Nicht per se schlecht oder gut, einfach da. Selbstgewähltes Gehege: Freiheit bis zu den Grenzen, die da sind. Die mir das Schicksal …?

Ist die- oder derjenige weiser oder freier, die oder der sich mit den vorhandenen Grenzen abfindet oder der- oder diejenige, der oder die gegen diese angeht?

Auf den Grosstierzoo von Järvsö übersetzt: haben es jene Tiere leichter, die resigniert haben und sich mit den zugegeben riesigen Gehegegrenzen abfinden oder jene, die ständig in der Nähe der Grenzen herumschleichen, hoffend sie öffnen sich. Wenn ja, was dann? Was würden sie mit jener Freiheit anfangen. Da haben es wohl die in Gefangenschaft geborenen leichter.

In Gefangenschaft geboren – wie ich. Wie wir alle. Gefangen. Dochdoch, mir geht’s gut, danke. Ich habe ja frei, Urlaub. Neinnein, es ist nicht die Arbeit, die mich gefangen hält.

Illusion beides, die Gefangenschaft ebenso wie die Freiheit. Nur das Leben, das ist echt. Die Elche, Wölfe und Rentiere ebenso. Und ich auch.

Bild: ich bin so FREI, heute keins zu liefern. 🙂

Bergsjö

Steige ich auf der Beifahrerinnenseite ins Auto ein, vertraue ich J. mein Leben an. Fahre ich, legt er sein Leben in meine Hand. Autofahren ist latent lebensgefährlich, doch ist das Fahren in Schweden vergleichsweise mit der Schweiz stressfrei – über Land zumindest. Doch auch in Städten (Sundvall gestern als Beispiel) und trotz Rushhour ist es erträglich. Die geringere Autodichte macht es aus. Menschenaufläufe mag ich nicht wirklich. So gesehen ist Schweden perfekt für mich. Außerdem sind wir jetzt auch in den Breitengraden (61. Breitengrad) mit der für mich perfekten Temperatur angelangt. Ca. 25 Grad.

Nach den Hoppelpisten der letzten Tage sind wir gestern, nach drei Cachesuchen, gegen Mittag auf die E4 eingespurt. Dichter Verkehr heißt hier zehn Autos in Sichtweite. Hinter den Campern und Wohnwagen verdichtet sich das Ganze bis zur nächsten Zweispuren-Phase. Dort drücken wir aufs Gas und überholen, was möglich ist, um darauf am Ende der Phase wieder in die Einspurigkeit zu verfallen, denn der nächste Camper kommt bestimmt.

Selbst auf einer sogenannten „Schnellstraße“ wie der E4 wechselt sich die Kulisse ständig. Gestern waren es die laufend sich toppenden Wolkengebilde, die mit der wunderbaren Landschaft konkurrierten.

Dennoch ist es Tatsache, dass wir in den nächsten Tagen einiges an Kilometern fressen müssen, um am Weekend in der Pfalz sein zu können. Das Damoklesschwert im Nacken. „Friss Straße!“, sagt es. Gas und Bremse tanzen miteinander. Zanken zuweilen ein wenig. Das eine will vorwärts, während das andere dableiben will. Zwei Herzen in meiner Brust.

Vorwärtskommen gleich Geschwindigkeit mal Zeit – oder so. Doch wo ist vorwärts? Da wo ich hin will – wo immer das ist.

Gestern Abend war vorwärts ein bisschen rückwärts, will heißen nordwärts. Die E4 verlassen, den Wegweisern nach Bergsjö folgen. Wider alle Vernunft, da nirgends ein Zeltplatz kartiert ist, der Intuition folgen und auf DEM Zeltplatz landen, aus dem die BloggerInnenträume sind.

Ein dicker kauziger Platzwart heißt uns im besten Englisch willkommen. Ein Messie, unverkennbar. Sein offenes Haus spricht Bände. Wir sollen uns wohlfühlen, dürfen alles benutzen und der See sei genial. Dazu so billig, dass es fast schon peinlich ist.

Alles wahr. Kein Märchen. Und keine Mücken. Als uns nach dem Morgenbad im 20 Grad warmen Wasser die Nachbarin noch Kaffee, Brote und Jogurt bringt, fällt uns nur das doofe Wort „perfekt“ ein, zweistimmig. Herz, was willst du mehr?

Unlösbar

Weil doch Irgendlink den Südwärts-gleich-Heimweg fürchtet, sind wir einen Tag länger im Norden geblieben und haben gar nördlicher als die Nacht zuvor campiert. Punkt.

Klammer. Das war die geschönte Variante. Klammer zu.

Kurz nach dem gestrigen Aufbruch vom Normalinger Camping, nämlich als wir dort einen Geocache heben wollten, stellten wir den Verlust meines GPS fest. Erstes Suchen an den zweidrei üblichen Orten. Nicht da. Frage: Wo haben wir das Ding zum letzten Mal gebraucht und gesehen? Antwort zweistimmig: Beim letzten nicht gefundenen Cache!

Nachdem wir das Auto an einem schattigen Platz durchwühlt hatten (und ich den Tränen nahe war), überzeugte mich J., dass wir zurückfahren und nachschauen sollten. Meine ökologischen (denk an das Benzin!) und ökonomischen (haben wir denn Zeit?) Bedenken wischte mein Liebster beiseite: Was sind schon hundertfünfzig Kilometer mehr oder weniger bei rund sechs- oder siebentausend Kilometern? Letztendlich, ich gestehe es, hoffte ich natürlich, das wir mein TschiiPiiEs finden würden. Und ich wollte ja genauso gerne wie J. wissen, wo das Ding ist, nur war mir der Aufwand ein Gräuel. Doch da lockte die Möglichkeit, dass ich es, wider meine Art, irgendwo auf den Felsen bei Stausee liegengelassen hatte und es dort auf uns wartete. Vielleicht war es auch vom Autodach gefallen, falls ich es dort abgelegt haben sollte, wie J. zuweilen seine Brille. Die vermeintliche Abkürzung entpuppte sich als zwar schöner Umweg über ungeteerte Straßen, doch brauchten wir dafür viel Zeit, sehr viel sogar.

Nein, wir haben es nicht gefunden, mein Navigationsgerät. Auch am Abend nicht, nach nochmaligem Filzen des Autos (dafür den ebenfalls vermissten Ersatzautschlüssel). Das war nun die ungeschönte Variante.

Doch die Geschichte hat doch ein kleines Happyend, ein sehr schönes: da wir vorgestern vergeblich nach dem Cache am Stausee gesucht hatten, versuchten wir gestern erneut unser Glück. J. wurde fündig. Immerhin war die Fahrt, der Ausflug nordwärts, doch nicht vergebens gewesen. Auch noch aus einem andern Grund …

Die Weiterfahrt südwärts gestalteten wir anders als am Tag zuvor. Alles auf Nebenstraßen, meist ungeteerten, durch winzige Weiler, Kurs südwestlich, nicht weit von der E4-Küstenstraße und doch tempomäßig Welten von jener entfernt. Mit 50 – 80 Stundenkilometern und halbstundenlang ohne Gegenverkehr holperten wir Richtung Trehörningssjö. Endlich wieder Teerstraßen, jiippie!

„Da, ein Badeplatz!“ J.s Augen leuchten. „Lass uns ein Bad nehmen.“ Schon bald plantschten wir im zwanziggrädigen See neben dem Camping namens „Kerstin Uddes“ und beschloßen, hier zu bleiben.

Die Aufname ist eines der Schlussbilder des gestrigen Tages. Zehn Fußminuten entfernt ist ein kleiner Meditationsplatz mit Kräutergarten, Sauna, Ritual-Tipi und Dampfbad. Alles liebevoll gestaltet.

Heute Morgen, gleich nach dem Erwachen, ist sie wieder da, die große Frage: Wo steckt wohl das GPS? Wurde es gar aus dem Auto geklaut, auf dem Camping? Oder haben wir es doch am Stausee verloren und jemand fand es? Was dann? Kann jemand mit meinen gespeicherten Home-
Koordinaten meine Adresse lokalisieren? Werde ich es je wiederfinden oder zurückerhalten? Oder liegt es vielleicht doch irgendwo im Auto? Unlösbare Frage.

Wie sagt doch Kerouac, den J. so gerne zitiert: Finde dich mit Verlusten ab, und zwar endgültig. Ich übe noch.

Reisealltag

Unterwegs irgendwo zwischen Bureå und Nordmaling an der nordschwedischen Ostseeküste, wo wir gestern Abend unser Zelt aufgeschlagen haben, hüpfte ich per iFon durch die Blogtexte der letzten zwölf Tage. Wann waren wir noch in …? Wo war gleich dieser Typ mit …?

Irgendwie erstaunlich, wie viel sich in so wenige Tage packen läßt. Ich bräuchte wohl nach dem Urlaub gleich noch ein paar Tage Urlaub, um alle Erlebnisse und Eindrücke, all die Bilder und Gedanken zu sortieren und mich zu synchronisieren. Bloggen ist gute Medizin, mich zu sammeln. Mit dem hoffentlich positiven Nebeneffekt, dass sich unsere treuen BlogleserInnen daheim ein paar Minuten (aus dem Büro oder wo immer ihr grad seid) in den hohen Norden wegbeamen und ein bisschen mitreisen können *Richtung-Süden-wink*.

Item. Die Handgriffe sind eingespielt als wären wir schon Jahre zusammen unterwegs. Am Zeltplatz einparken, das Zelt auspacken, die Himmelsrichtung bestimmen (Osten gleich Eingang, denn Regen kommt von Westen), das Innenzelt aufbauen, das Außenzelt drüberziehen. Während Irgendlink die Heringe in den Boden drückt, hole ich die Schlafmatten aus dem Auto und öffne deren Ventile, damit sie sich vollsaugen können. Dann die Schlafsäcke packen, die wandern subito ins Zelt. Schließlich kommen die Vorratskiste, die beiden Kocher und die Picknicksdecke zum Einsatz. Gemüse und Salat schippeln wir gemeinsam, uns ergänzend. Ebenso abwaschen. Im Zelt hat inzwischen auch jedes Ding seinen Platz.

Auch die Tage gleichen sich. Zuerst kochen und trinken wir Kaffee und Tee. Geduscht wird davor, danach oder am Abend. Später, beim Frühstück, wenn andere die Zeitung lesen, wird gebloggt. Der Abbau folgt in umgekehrter Reihenfolge. Eingespielt die Choreographie auf der Bühne der Campingwelt. Fließende Bewegungen.

Routine – seltsam, wie schnell sie sich einstellt. Nein, ich finde sie nicht negativ. Vermutlich brauchen wir sie, um nicht von all dem täglich Neuen überflutet zu werden, um im Neuen Vertrautes zu haben.

Denn Neues gibt es wahrhaftig genug. Landschaften, die sich zwar ähneln, doch immer wieder neu sind, Gesprächsthemen von philosophisch bis verrückt, natürlich, und Städte, Dörfer, Weiler, Seen und Wälder, in denen wir immer wieder anders versteckte Geocaches finden.

Struktur, Form … Was mir im Alltagsalltag manchmal eher lästig ist, finde ich hier notwendig um im Meer der Unendlichkeit von Raum und Zeit nicht zu ertrinken.

In der Nähe eines Stausees nahe Umeå, wo wir vergeblich nach einem Cache gesucht haben.

Nach einem Bad im Pool fühle ich mich erholt, liege an der noch milden Sonne und trinke Tee. Schönes Leben.

Bureå

An der Ostsee. Nach langer Fahrt durch die unendlichen Wälder reihten wir uns gestern Abend in die Check-In-Schlange des Skellefteåer Camping ein.

„Wollen wir wirklich hier bleiben?“ Beide waren wir müde, es war schon um acht Uhr rum und seit Norsjö waren wir durch zeltplatzloses Hinterland gefahren. Wildzelten wäre ja eigentlich auch gegangen, doch das hieße suchen. Und finden. Den Tag hatten wir mit Cachen, einer kleinen Stadtbesichtigung (Malå) und natürlich mit Kilometerfressen verbracht. Angenehme Müdigkeit und Hunger. So viel Betrieb und Trubel wie hier roch anstrengend.

„Wollen wir wirklich hier bleiben?“ Der nächste Camping war auf der Straßenkarte zehn Kilometer südlich eingezeichnet. Bureå. Praktisch an der Ostsee. „Fahren wir weiter!“

Here we are. Die Nische für die Zelte liegt direkt am Fluss. Unsere finnischen Nachbarn sind schon weg, nun sind wir alleine hier. Wie gestern überlegen wir uns, eine weitere Nacht zu bleiben. Morgen in einer Woche sollen wir zurück sein. Es gilt, die Reststrecke durch sieben zu teilen, um Stress am Schluss zu vermeiden.

Die ewigen Mahlströme der Zeit. Und der Straßen. Ihnen können wir nicht entrinnen. Nicht mal hier in der schwedischen Unendlichkeit.

Im Rückspiegel die Straße Nummer siebzehn

Im Lappenland campen. Frühstück an einem gedeckten Picknicktisch. Diskussionen über die weitere Route. Einen weiteren Tag hierbleiben? Weiterfahren? Ins Samenmuseum hier in der Nähe wollen wir auf alle Fälle … alles weitere wird sich ergeben.

Bilder von den Fährhäfen und auf den Fährschiffen an der norwegischen Westküste …

  • Slagnäs

    Auf dem letzten Bild unten ein Kartenausschnitt der heutigen Tagesetappe.

    Wir haben uns bereits kurz nach vier Uhr auf einem Camping, den ein Münchner führt, eingecheckt. Wifi – darum die vielen Bilder. Beide waren wir faul, träge, schlapp. Nach einer reichlichen Siesta vertreten wir und jetzt ein wenig die Füße.

    Hüttencamp am Polarkreis

    Unterwegs …

    Der See hier in der Nähe …