Wenn ich zeichne, wenn
ich kritzle, wenn ich male, wenn
ich schreibe, ist jeder Strich der
Ausdruck eines Gefühls. Meines
Gefühls. Ein Stück meiner
Selbst, das aus meinem Inneren
fließt. Eine innere Bewegung, die
ich sichtbar mache. In jenem
Moment bin ich nichts –
nichts anderes als eben
dieser Strich, als dieses Wort, als
diese Bewegung. Und deren
Ausdruck.
Wenn du dir – später irgendwann – dieses Bild, das
ich gemalt, diesen Text, den
ich geschrieben habe, ansieht, wirst
du ihn als Ganzes sehen. Ein Eindruck.
Etwas, das dich berührt. Oder nicht. Vielleicht
wirst du darin die Bewegungen meiner
Seele ahnen (wenn du willst), ein klein
bisschen, doch alles
wird ahnen
bleiben. Meine Sprache spricht niemand
genauso. Und deine
auch nicht.