
Zu Grunde gehen
dahin
wo es am tiefsten
ist
und wunden Muscheln die Hände öffnen
Perlenfischerin ich
Im Abstoßen vom Grund
mich vom Strudel
der mich abwärts zog
entfernen
Nähe zu mir findend
aufzutauchen
erneut
Luft
Atem
nehmen
holen
Land betretend
erneut
verstehen
warum die Flüsse
sind
was sie sind
und die Tiefen
da
wo es mich liebt
sein
die ich bin
Vergängliches
strömen
lassen
kommen
lassen
Lass
du
mich
schwimmend
in deinen Worten
Spüre den Boden
jetzt
unter den Zeilen
er trägt
erträgt
uns
tief gehen sie mir unter die haut, deine worte!
und sie strahlen in hellem gelb mit etwas rotgrau. sie duften nach erdbeersmoothie mit ingwer. ganz viel kraft wohnt ihnen inne.
<3
Oh, danke. Bei meinen eigenen Gedanken bin ich synästetisch farbenblind.
Schön, deine Zeilen – ich danke dir.
bisher wusste ich gar nicht, dass das einen namen hat 🙂
Echt nicht? Aber du riecht Wörter, schmeckst Zahlen, siehst Farben und/oder Formen bei Wörtern, Zahlen und/oder so weiter? Gibt verschiedene Varianten.
😀 nein. ich habe vor ein paar wochen piksyn gefunden. erst dort wird mir bewußt, dass meine worte, die einen geschmack oder duft haben, nicht eingebildet sind. bisher habe ich das tatsächlich unterdrückt und vermieden, es in zu beschreiben.
dank dieser bloggerei und all den wunderbaren menschen bekommt dieses, mein, phänomen eine gestalt oder einen duft <3
das ist verrückt! 🙂
Oh, willkommen im Synthi-Boot. Ich habe es als Kind für normal gehalten, gemeint, das sei eben bei allen so, dann gemerkt, dass ich damit allein bin und es als eine meiner vielen Spinnereien „unterdrückt“, bis ich mal zufällig in einem Magazin darüber gelesen habe. Vor ein paar Jahren erst. Schön, dass du das auch kennst. 🙂