entdeckt | Glumm setzt endlich um, wovon er schon so lange redete, schrieb und gewiss auch träumte. Das eigene Buch wird Wirklichkeit. Ich freue mich riesig mit ihm mit, denn er ist einer jener bloggenden Schriftsteller:innen, deren Texte ich wirklich immer sehr sehr gern lese. Dass die Gräfin Bilder beisteuert, ist für mich das Tüpfchen auf dem I.
Es sind oft solche persönlichen Dinge, die zurzeit meine Tage erhellen.
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gefunden | Manchmal benutze ich ja mein Blog als externes Gedächtnis. Wann war gleich noch? Dabei stieß ich heute Morgen zwar nicht aufs Gesuchte, dafür auf einen Artikel, den ich sehr gern wieder gelesen habe. Es geht um Haben und Sein, oder besser um Machen und Sein.
Darin kommt diese Geschichte vom Fischer vor, der – ich zitiere – gemütlich seiner Arbeit nachgeht, bis ihn eines Tages ein Manager, der zufällig in der Gegend auftaucht, auf die Sinnlosigkeit seines Tuns anspricht.
Du hättest etwas machen können aus deinem Leben, sagt er. Du hättest ein Geschäft aufbauen, viel Geld verdienen und zur Seite legen können. Du wärst heute ein freier, reicher Mann und hättest jetzt viel freie Zeit. Du könntest tun und lassen, was du willst!
Was sollte ich denn mit meiner Freizeit schon anfangen?, fragt der Fischer. Der Manager überlegt lange hin und her und auf einmal hellt sich sein Gesicht auf.
Wie wäre es mit fischen?, schlägt er vor.
Quelle: machen-oder-sein
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gelesen | Da ist übrigens noch ein anderer Blogger, der eine lang gehegte Idee in die Wirklichkeit holt und an einem Blogbuch arbeitet. Irgendlink schreibt an seinem horizontal-vertikal-zirkulativen Circulum Verticalis-Projekt und ich darf ihm dabei still und leise über die Schultern gucken. Ich staune und freue mich, was da im stillen Kämmerchen entsteht.