Diese Woche hab ich endlich mal wieder meinen Schreibtisch aufgeräumt und die diversen Handnotizen, teils jahrealt und in diversen Mappen gesammelt, auf einem Stapel zusammengeführt.
Kleine Gedankenfetzen, die ich am Rande des Alltags, wann immer sie mir eben einfielen, auf kleine Zettel, Makulatur zumeist, notiert habe. Sie spiegeln mir im Rückblick, wohin meine Gedanken jeweils gereist sind.
Und vielleicht sind ja alle einzelnen Gedankenfitzelchen, Handlungen und Textfragmente – einzelnen Pixeln eines riesigen digitalen Bildes gleich –, für sich gesehen unverständliche Punkte und nur als Ganzes, zusammenhängend, verständlich?
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Sich Gutes zu tun ist aufwändiger als das, was mir schadet.
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Person 1: Sag mal, läuft da was zwischen dir und mir?
Person 2: Hilfe, meine Bierflasche ist umgekippt!
oder
Person 2: Darf ich vorstellen: Snoopy, mein Hund.
oder
Person 2: Spring ruhig rüber, der Bach ist soo tief nicht.
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Wider besseres Wissen
will sie wissen
was wirklich
wesentlich und wichtig
ist
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Die einen von uns sind aus Baumwolle
andere synthetisch
andere gasförmig
manche wattig
oder
aus Gummi
Nicht alles
passt
überall
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Wird, was noch nicht da ist,
noch?
Ist alles, was da ist,
schon immer
da gewesen?
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Zigarettenstummel
auf der Straße.
Erzählen Geschichten.
Ganze Leben.
Erzählen
von Kindheiten.
Spuren.
Muster,
die lesen kann,
wer sie lesen kann.
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Die Maßeinheiten von Glück ist nicht die Minuten oder Stunden gar,
es sind unsere Sinne.
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Wenn die Nachbarin über mir gleichzeitig auf dem Klo sitzen würde, wären wir dann Blasen- oder Darmverwandte, Seelenverwandte ja eher nicht?
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(Fortsetzung folgt)
Vielleicht wäret ihr Windschwestern … (Tut mir leid, ich konnte nicht widerstehen.)
Gefällt mir sehr … 😉
Oder Schwestern der Winde?