Die Heimrunde

An jedem Ort, an dem ich lebe, entdecke und entwickle ich meist schon nach kurzer Zeit ein paar Standard-Spaziergänge und Varianten, die ich für mich Heimrunden nenne. Eine der hiesigen Heimrunden führt durchs Dorf, weil ich dabei nicht nur spazieren, sondern auch das eine oder andere besorgen kann. Einkaufen, Post, Apotheke. Eine andere geht den Hügel aufwärts durch den Wald, an der grossen Aussichtslinde vorbei und wieder ein anderer führt mich zu den Flüssen. Natürlich gibt es zig Varianten, doch ich mag es auch, die immer wieder gleichen Wege zu gehen, unterwegs Veränderungen – jahreszeitliche und architektonische zum Beispiel – zu beobachten, nicht über das Ziel nachdenken zu müssen, sondern mich meinen Gedanken hinzugeben, das Gehen und Schauen in den Mittelpunkt zu stellen. Gehen weil ich gehen will. Schauen. Staunen.

Heute sind Irgendlink und ich auf der Besorgungsheimrunde unterwegs, denn der Kühlschrank ist fast leer. Unsere Handykameras kommen unterwegs kaum zur Ruhe.

Ich habe heute Lust auf schwarz-weiss und fokussiere Zerfall und Wandlung.

Irgendlinks Bildertafel zum ArtWalk findet sich hier: Link.

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(Während ich diese Zeilen schreibe, schnippelt der Liebste alles, was auf eine leckere selbstgemachte Pizza gehört, deren Teig er sogar selbst gemacht hat.)
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Appspressionismus: von A-Z auf dem iPhone kreiert (fotografiert, montiert, geschrieben, hochgeladen)