Lass uns auf den Weißenstein gehen!, schlug ich gestern meiner Freundin L. vor. Wir hatten einen gemeinsamen Freitag geplant.
In der Mitte trafen wir uns. Bahnhof Solothurn. Nachdem ich L. eingeladen hatte, fuhren wir nach Oberdorf zur Luftseilbahn-Talstation Weißenstein. Seltsam, das bekannte Gondelbähnlein nicht schon von weitem quietschen zu hören. Noch seltsamer aber, dass da keine Menschenschlangen vor der Station anstanden.
Wir erfuhren, dass der Betrieb der überalterten Bahn hatte eingestellt werden müssen. Aus Sicherheitsgründen. Doch die neue Bahn sei noch nicht bewilligt und die Schlammschlacht zwischen Umwelt- und Heimatschützern mit den Befürwortenden der neuen Bahn noch in vollem Gange. Die Autostraße sei aktuell gesperrt. Bis auf weiteres könne mensch also nur zu Fuß auf den Berg.
Nicht dass ich das nicht schon gemacht hätte. Und abwärts ebenfalls. Doch es war Mittag, wir beide hungrig und das Restaurant auf dem Weißen Berg nicht in Betrieb. Also nicht wirklich das, was wir gebrauchen konnten. Außer der Sonne. Und da ich – zu meiner Schande sei’s gesagt – Solothurn NICHT kannte, beschlossen wir, uns die Stadt anzuschauen. Eine von L.s Lieblingsstädten notabene.
Nach einem wunderbaren Mittagessen und ebensolchen Gesprächen beschlossen wir, ins Kunstmuseum zu pilgern. Eine gemeinsame Leidenschaft.
Die aktuelle Ausstellungen „Farblichtfluss“ im graphischen Atelier sowie eine Ausstellung mit Max Matters Werken hatten es uns besonders angetan.
Max und ich …
Später? Wieder bummeln, Tee trinken, lädele … Was für ein wunderschöner Frauentag!



