Schon bald hat J. alias Irgendlink die halbe Strecke nach Andorra geschafft. Obwohl … Es spielt keine Rolle, wann er ankommt. Er strampelt sich zurzeit glücklich durch das Südburgund und aus diesem heraus Richtung Süden. Und findet dabei wunderbare Fotosujets. Schön für ihn. Für mich auch.
Ich reise mit und teile sein Glück über dieses sein abenteuerliches Unterwegssein. Über die Bilder, Geschichten und Erfahrungen, die er sammelt und mit mir teilt. Doch da ist, ich gestehe es, auch Vermissen. Und Fernweh, ganz viel Fernweh. Zugleich besitze ich, mein Scheff dankt es mir, jenes Quäntchen Realismus, die Dinge zu nehmen, wie sie sind. Job. Materie. Alltag. Büro. Hier und jetzt gut zu leben, fällt mir zuweilen nicht ganz leicht.
Mein Job ist grad sehr intensiv. Ich schaffe es immer nur, das oberste Zipfelchen meines Berges abzutragen. Vieles wie Gesuche, Anträge, Bewerbungen, die es zu bearbeiten gäbe, liegen schon seit vielen Wochen unberührt und rutschen im Stapel immer tiefer.
Es kommt zuweilen soweit, dass ich – wie heute – sogar Arbeit nach Hause nehme. Habe allerdings zuerst, statt der Arbeit, ein Nickerchen gemacht. Und jetzt ruft der Wald. Joggen macht den Kopf frei. Und das Herz. Die Lunge ebenfalls.
Ach, und da ist ja noch der neue Artikel (Auftrag) für „meine Zeitschrift“ … Diesmal geht es um eine ganzheitliche Heilmethode, die ich am Donnerstag testen und darüber berichten werde. Abgabe Mitte Mai. Und dann? Ferien!!!
Gefü(h)lltes Er – Leben:-)
In den Ferien gibt es dann die Retourkutsche, du radelst und Irgendlink setzt deine Erlebnisse ins Netz. Denn irgendwo denkt man doch: so was Gemeines!
@gabriele: gute zusammenfassung!
@blinkyblanky: nix gemein – das macht total spaß, das bloggen, und geschieht freiwilligst … !!! 🙂
in den ferien? na, mal sehen … vielleicht gibt es dann doppelte blogpause – oder wäre das dann gemein? 😉
liebgrüss und grins, d.
Wenn die Sehnsucht nicht wäre
wäre leben ohne sie einfacher oder schwieriger?
einfacher