brönnti Gremä

Bald wird es in meiner Küche riechen wie in der Küche meiner Kindheit, wenn Mami einmal im Jahr für mich brönnti Gremä kochte. Heute mach ich das selbst und ich glaube gar, es ist das erste Mal. Für alles gibt es ein erstes Mal. Auch ein Rezept in meinem Blog gab es noch nie. Google und ich sind eben ein tolles Team 🙂

Gefunden habe ich Bild und Zutaten hier und eigentlich bin ich ja krank. Eine meiner Fieberattacken. Bin am Mittag aus dem Büro geflohen. Nach einem Nickerchen und ein wenig rumhängen, ist das Fieber nun am Abklingen. Zum Glück. Bin zwar noch schlapp, doch zum Köcheln reicht es …

Die alten Damen vom letzten Freitag würden mich ein weiteres Mal auslachen und müssten nicht googlen. Sie wüssten es auswendig, das Rezept. Und die würden gleich nochmals lachen, wenn ich ihnen gestehen würde, dass mein mp3-Player gar nicht verschwunden ist. Er steckte bloß in jener langen Hose, die ich am Freitag getragen hatte. Des Fiebers wegen kam diese statt der Sommerdinger heute wieder zum Einsatz. Soll niemand sagen, dass Fieber keine guten Seiten hat!

E Guete!

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Zutaten für 6 liebe Leute

225 g Zucker
1.5 dl Wasser, heiss
1.5 dl Rahm
1.5 EL Maisstärke
3 Eigelb à ca. 20 g
1.5 Prisen Salz
7.5 dl Vollmilch

Zubereitung

Zucker und Wasser auf mittlerer Stufe dunkel caramelisieren. Erst wenn der Caramel ein zweites Mal aufschäumt und etwas blauer Rauch aufsteigt, Pfanne sofort von der Herdplatte ziehen. Pfannenboden kurz in kaltes Wasser tauchen (Vorsicht, zischt stark, und es entsteht Wasserdampf). Ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

Rahm, Stärke, Eigelb und Salz verrühren. Milch zum Caramel giessen und aufkochen, bis der Caramel aufgelöst ist. Unter Rühren zur Eimasse geben. In die Pfanne zurückgiessen, weiterrühren und bis knapp vor den Siedepunkt bringen. Creme durch ein Sieb in eine Schüssel giessen. Eine Klarsichtfolie direkt auf die Oberfläche der Creme legen. Creme abkühlen lassen und für 2–3 Stunden in den Kühlschrank stellen.