Endlich habe ich die Nuss geknackt und mit Audacity die Streams die mein Liebster am Patent Ochsner-Konzert vor zehn Tagen (heimlich als Überraschung für mich) aufgenommen hat, in einzelne Schnipsel unterteilt. Die Stücke sind erstaunlich gut (also natürlich den Verhältnissen entsprechend). Mit Bildern, die ebenfalls Irgendlink geschossen hat, habe ich nun eine Diaschau gemacht. Dies hier ist ein sehr sanftes Lied, im ziemlichen Kontrast zu all den anderen, die sie am Konzert gespielt haben. Und entsprechend liebevoll hat Büne es angesagt. 🙂
[youtube=http://youtu.be/rIjdFljzEBs]
Der Text dieses Liedes ist sehr einfach. Und die Melodie erinnert an eine Hymne oder an ein Kinderlied, da die Ochsen nicht nur auf jazzigen, bluesigen und rockigen Wiesen grasen, sondern auch altes Liedgut neu aufbereiten.
# Es regnet schwarzen Honig in den Hinterhof. Eine kleine Welt geht unter. Wir hocken da auf wackeligen Stühlen in diesem windschiefen Haus. Die größten Ängste und Zweifel, die warten schon mal da. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?
# Leicht sind wir gewesen, wie Blütenstaub, über dunklen Wolken. Die Jahre sind gekommen und vergangen, haben Spuren hinterlassen und alles, das zerbrechen kann, ist gebrochen und nicht mehr da. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?
# Ich vergesse dich nicht, vergesse höchstens den Schluss. Bleib in meinem Herzen, und hier, und der Rest bleibt draußen. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?
Büne Huber (auf CD Johnny – Rimini Flashdown II, erschienen 2012)
(Ich weiß, das ist keine schöne, sondern eine sehr plumpe Wort-für-Wort-Übersetzung von Berndeutsch auf Deutsch, doch sie veranschaulicht, wie die schweizerische Satzstellung eben doch ziemlich unterschiedlich zur deutschen ist.)
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EDIT:
Zu schon fast nachschlafener Stunde lade ich noch einen zweiten Film, eine zweite Diaschau, zu Youtube hoch.
Guet Nacht, Elisabeth!
[youtube=http://youtu.be/L-vAhoUoJo0]
In diesem Song geht es um Altlasten, die eigentlich für einen allein – und für zwei zusammen sowieso – viel zu schwer sind. Die Zeit der kalten Sophie ist es. Lass mich gehn … Und zieh dich warm an!