Allerheiligen steht vor der Tür. Der Todestag meiner Tante M. jährt sich zum ersten Mal. All Hallows‘ Eve. Die Türe nach drüben ist dünner als sonst, diesseits und jenseits rücken zusammen und die Toten winken. Egal, ob sie das wirklich tun oder ob ich einfach nur anders, sensibler auf die Anderswelt reagiere.
Wie viel wiegt Liebe? (siehe dazu auch den gleichnamigen Blogartikel von letztem Jahr über das Leben, den Tod und meine Tante: hier klicken)
Die Welt, wie sie ist. Die ganze. Die Ausschnitte von ihr, in denen ich mich bewege. Ist Australien Wirklichkeit, obwohl ich noch nie dort war? Ist wirklich nur das, was ich kenne, was ich anfassen und anschauen kann? Ist Denken eine Lüge?
Wie wirklich, wie wirksam bewirke ich? Meine zähe und oft genug halbherzige Stellensuche – mangels wirklicher Kenntnis dessen, was ich wirklich will. Viel Zeit, die ich für mich und mein Ding habe. Hätte, wenn ich es denn bloß mehr genießen könnte. Denn eigentlich könnte ich gut immer so leben. Von Langeweile keine Spur. Schmarotzerin? Ich arbeite viel, denke ich, in rechtfertigendem Ton, Kind einer Gesellschaft, in der Arbeit und Tun eine heilige Kuh ist. Ich arbeite viel, ja, doch fast immer ohne Lohn, fast immer an brotlosen Projekten und ja, ich beziehe Arbeitslosenentschädigung. Eine Schande ist das zum Glück hierzulande und heutzutage nicht mehr. Ein Makel dennoch. Und die Zeit, die Rahmenfrist, läuft. Gegen mich.
Immer wieder träume ich vom bedingungslosen Grundeinkommen. Ich habe hier schon früher darüber geschrieben. Hätten wir es bereits eingeführt, würde es mir den Rücken freihalten (dir auch). Damit ich weiter in diesem sehr organischen, friedlichen Rhythmus des künstlerischen Schaffens und Müßigganges leben könnte, den ich – wenn auch nur auf Zeit – für mich gefunden habe.
Lebendiges, waches und einfaches Leben statt eins im Hamsterrad von Leistung und Kommerz.
Die Welt, wie sie ist. Ausschnitte. Alles. Immer. Heute. Allerheiligen.
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Liebe Blogleserinnen und Blogleser aus der Schweiz
Bitte unterschreibt die Eidgenössische Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ bis spätestens in einem Jahr. Nicht nur mir zuliebe, auch für dich, euch und für eine friedliche Gesellschaft in der der Lebenswert eines Menschen nicht mehr an seiner Arbeitsleistung festgemacht wird.
mehr: bedingungslos.ch
Monat: Oktober 2012
Tatorte und andere Baustellen
Was bin ich verkatert! Ich habe geschlafen wie Schweizer Käse, mit vielen Löchern drin. Und viel zu wenig. Kate Atkinson mit ihre Buch Liebesdienste hat mir das Einschlafen schwer gemacht, der gestrige Tatort nicht minder. Eine gut erzählte und gut gespielte Geschichte mit dem sympathischen Münchner Ermittlerduo. Geld und Gier, Eifersucht und Machtkämpfe sind doch immer wieder gute Elemente für einen Krimi. Auch wenn sich die RezensentInnen wie immer uneinig über den angeblichen Gähn-Faktor des Filmes sind.
Kaum sind wir wach (sind wir das?), skizziert mir Jürgen seinen neuen Romanplot. Ich werfe ein paar kleine Anregungen ein und das Ganze wächst buchstäblich vor meinen Augen.
Schreib!, denke ich, schreib-schreib-schreib! Der Plot überzeugt und lässt sich beliebig ausbauen. Die Struktur der Geschichte ist simpel, die Figuren lebendig und alles miteinander hat das Zeug zu einem guten Buch. Nur: ob es je geschrieben wird?
Wir haben beide ein ähnliches Problem, seufze ich über meinem Trinkglas, wir beiden haben immer so viele Ideen und so viele Baustellen, dass wir kaum etwas wirklich abschließen können. Dafür fangen wir immer wieder neue Projekte an. Zu viele Fäden ohne Ende …
Irgendwie ist da einfach zu wenig Lebenszeit, all das, was mir wichtig ist, anzufangen, umzusetzen, zu vollenden. Weil ich das erkannt habe, fange ich oft mit dem Neuen gar nicht erst an. Oder höre mittendrin auf. Die Zeit …
Die Zeit rennt!, seufzt der Liebste, der heute Nachmittag wieder in die Pfalz zurück muss. Abends eine Sitzung. Derweil der Drucker die noch leeren DVDs für den Ums-Meer-Film mit einem kunstvollen Cover bedruckt (bestellbar ist der Film bei homebase(at)europenner.de, für mehr Infos: hier klicken).
Baustellen – ich frage mich, wie andere das schaffen. Oder eben auch nicht. Oft fühle ich mich im Leben drin wie ein Stück Stoff, an dem von all meinen Ideen – und auch von den Pflichten und diesem und jenem Ding oder Menschen – nach allen Seiten hin gezogen wird. Wohin auch immer.
Mehr zu mir hin, hoffentlich.
Da und dort …
Die Ausstellung von Gastfotografinnen und -fotografen auf pixartix_dAS bilderblog geht weiter. Morgen eröffnen wir die Ausstellungspforten für Lakritze. Thema ihrer Ausstellung: Bilder von nichts. Hm, also keine Bilder? Oder? Seht selber.
Am Wochenende gibts jeweils und weiterhin Bilder aus der heimischen Küche, sprich von Irgendlink und mir.
Ach ja, und dies noch: auch weiterhin appe ich die Welt auf Sofasophia appt die Welt. Guck einfach mal vorbei. Obwohl. Die Stühle habe ich bereits hochgeklappt, es schneit nämlich bei uns …

Neulich vor einer Kneipe in Baden …
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Bilder: iDogma –
Fotografiert mit der App Hipstamatic, montiert mit der App TurboCollage (iPhone-integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
Geschenkte Gäule
Einen durfte ich selbst verschenken und einen haben wir geschenkt bekommen. Einen Gaul, meine ich. Gäule. Am gäulsten ist der, den wir zusammen bekommen haben, doch der, den ich verschenkt habe, war noch besser. Fragt den Liebsten, doch der ist jetzt unterwegs zum Auto und stellt eben kurz die Parkscheibe um. Es ist Samstagmorgen, kurz nach neun, und ich sehe älter aus als ich je sein werde.
Na ja, auf viel schlafen hatten wir uns eh nicht eingestellt, doch das Gewitter, der Sturm, der um halb sieben tobte, nach immerhin fünf Stunden Schlaf, angereichert mit dem Summen des einsetzenden Samstagmorgenstadtverkehrs, hat mich geweckt und das Kopfkino ein Wiedereinschlafen verunmöglicht. Die hohen Fenster unseres Hotelzimmers, obwohl mit dicken Vorhängen verschleiert, schützen kaum vor Lärm. Und gegen den Wind und die Zugluft ebenso schlecht. Ein altes ehrwürdiges, nicht eben billiges Hotel – doch seine besten Tage hat es wohl schon hinter sich, wenn es sich nicht neugebären lässt. Die Vorhänge bewegen sich bei geschlossenen Fenstern im Wind. Ich glaube zuerst im Morgendunkel an eine Sinnestäuschung. Doch auch bei wiederholtem Hinschauen – Augen auf, Augen zu, wieder auf – bauschen sie sich. Der Liebste schläft tief und fest. Wegen der Bar und dem Nachtleben hier unten in der Berner Altstadt, haben wir uns Taschentuchschnipsel in die Ohren gestopft. Meine habe ich längst rausgepult.
Dennoch ein starker Gaul, das hier. Ich habe ihn bekommen, als ich vor anderthalb Jahren meine Berner Arbeitsstelle und die Stadt Bern lachend und weinend verlassen habe. Ein Gutschein für eine Hotelnacht mit dem Liebsten – als gutes Mittel gegen Heimweh.
Immer wieder haben wir den Gutscheinbezug auf später vertagt. Immer wieder konnten wir woanders übernachten. Gestern war es aber endlich soweit. Unweit des berühmten alten Bärengrabens und des fast schon ebenso berühmten neuen Bärenparks residieren wir im ersten Stock, mit Blick auf die Nydeggkirche, direkt über der bis halb vier geöffneten Bar. Eben fährt eine Ambulanz vorbei.
Schau dem geschenkten Gaul nicht ins Maul! Er war teuer. Bern ist teuer. Sirenengeräusch habe ich in meiner Berner Zeit täglich mehrmals gehört, solange bis ich es irgendwann nicht mehr wahrnahm. Während meines Jahres auf dem einsamen Gehöft und auch jetzt, in meinen aktuellen Alltag im Aargau, kommt dieses dringliche Heulen kaum mehr vor. Auch Trams und Stadtbusse hörte und höre ich dort keine.
Es war schon spät nachts, als wir in der Nähe geparkt haben. Mit Parkscheibe, die um neun rum neu eingestellt werden muss. Gratisparkplätze gibt’s in Bern kaum, blaue Zone dafür ab sieben Uhr ziemlich häufig: Allerdings immer nur für eine Stunde oder zwei.
Zugegeben purer Egoismus hat mich dazu getrieben, einen Gaul zu verschenken. Der, den ich verschenkt habe, ist allerdings ein Ochse. Ein patenter sogar: ein Eintrittsticket für die Mühle Hunziken. Der Liebste hat sich über das Geschenk offensichtlich sehr gefreut. Die Mühle war, obwohl wir schon fünf Minuten nach Türöffnung dort waren, bereits fast voll. Jedenfalls die begehrtesten Plätze des ge**** Kulturhauses der Welt. Auf drei Ebenen – Parterre, Galerie erster Stock und Galerie zweiter Stock – können die Genießerinnen und Genießer edler Musik, wie es früher mal in der Werbung hieß, genau dies tun: edle Musik abrock- ähm genießen. Und das taten wir, und wie! Nachdem wir uns alle eingefunden hatten – Freundin M. und Freund M. zwar erst in vorletzter Minute – konnte es losgehen.
Mit Herzblut und Leidenschaft legten sich Büne Huber und seine Männer und Frauen von Patent Ochsner ins Zeug und verzauberten uns mit ihren Songs. Raffiniert-einfachen Texte und genial-oppulenter Sound vom feinsten. Musikalisch brillant. Wir tanzten, sangen, johlten und klatschten, und verwandelten so mit den andern sechs- oder siebenhundert Gästen das Haus in eine einzige große Sauna. So menschenscheu ich zuweilen auch sein mag, so wild und übermütig kann ich werden, wenn mich ein Konzert so richtig mitreißt.
Nach vielen Abschiedküssen und -umarmungen (und ich schon mitten in einer post-konzertalen Depression) fuhren wir nach Bern zurück. So ähnlich, meint Irgendlink, habe er sich wohl gefühlt, als seine viermonatige Radtour ums Meer zu Ende gewesen sei. Der Vergleich mag hinken, doch meine Vorfreude auf Konzert, Freundestreffen und Bernaufenthalt mit Irgendlink war so riesig und so intensiv – und in ihrer Erfüllung so beglückend!!! –, dass es sich hinterher schon sehr seltsam angefühlt hat. Nach der Wärme die Kälte. Schneeregen. Doch jetzt, hier im Hotel, geht’s mir wieder gut. Müde, aber gut. Nun Dusche und Frühstück. All included.
Später. Das Frühstück? Reden wir nicht davon. Doch von Klee können wir reden. Über das Zentrum Paul Klee, das uns immer wieder begeistert.

Paul Klee. Der Berner, der in die Welt gezogen ist, um Menschen und Kunst zusammenzubringen. Eine Doppelausstellung wie immer. Die eine über Engel bei Klee und anderen: sehenswert! Die andere über Klee als Lehrer im Bauhaus in den späten Zwanzigern des letzten Jahrhunderts: sehenswert! Und lesenswert finde ich diese Textpassage hier, die ich auf der Paul-Klee-Zentrum-Website gefunden habe:
Klees Haltung, dass nicht die endgültige Form das Wesentliche sei, sondern der dahin führende Weg, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Lehre. Er betonte immer wieder, dass eine Form nicht ist, sondern wird. Deshalb erforschte er ihr Inneres und ihre Entstehung.
(über Paul Klee)
Ein Plädoyer nicht nur für Kunst, sondern fürs Leben überhaupt.
Belohnungen
Ein heikles Thema, zugegeben, doch Strafen als Thema wäre noch heikler.
Nachdem ich heute und gestern und am Montag schon total viel geschuftet habe, im Haushalt ebenso wie am Rechner an einem Artikel und einer spannenden Bewerbung, bin ich nun bereit für die Belohnung.
Es gab eine Zeit, da habe ich mich alle paar Stunden mit einer Zigarette belohnt – Tempi passati! Oder mit einer Reihe Schokolade (gut, das tu ich noch immer, sehe es aber nicht mehr als Belohnung, sondern gönne es mir einfach. Weil ich es mag).
Heute sehe ich Belohnungen weniger im Zusammenhang mit erbrachten Leistungen als dass ich mir einfach hin und wieder etwas gönne, was ich gerne mache und was mir gut tut. Die Kür nach der Pflicht sozusagen. Blogschreiben nach einem Bewerbungsbrief zum Beispiel. Buchlesen nach Artikelschreiben. Stopp! Artikelschreiben ist ja Kür. Und doch Arbeit. Was mich auf den Gedanken bringt, dass das Konzept Arbeit = Pflicht zum Himmel stinkt. Sehr sogar. Arbeit = Kür wäre doch eigentlich viel toller. Und das ist das Artikelschreiben ja. Na also.
Was ich mir jetzt gönne? Dreimal raten …
1.) …
2.) …
3.) …
(ja, richtig, ich besuche den Baumarkt (siehe zum Beispiel hier) – Fortsetzung folgt …)
Und übermorgen – nur noch zweimal schlafen – belohne ich mich und meinen Liebsten mit dem tollsten Highlight dieses Herbstes:
Patent Ochsner live in der Mühle Hunziken, dem ge***sten Lokal der Welt. >>> DER Klick zum Sound!
—-
Und du – womit und wie belohnst du dich?
Kind sein …
Da gab es diese selbstgekritzelten Zettel in meiner Hosentasche. Streng geheim waren sie. Für Mütter vor allem. Das war in der zweiten Klasse. Wir Mädchen kritzelten darauf, welchen der Buben wir „hatten“, ähm, welche Buben – Mehrzahl. Kleine Polygamistinnen, die wir waren.
R. „hatte“ ich wegen seines herzigen Lächelns – nur schade, dass er Ende zweite Klasse wegzog.
F. „hatte“ ich, weil er so schnell rennen konnte – so schnell, dass er eines Tages „unter das Auto“ gekommen ist. Von ihm haben wir nie mehr etwas gehört. Ich denke noch immer ab und zu an ihn. Was wohl aus ihm geworden ist?
B. „hatte“ ich die ganze Primarschulzeit über. Später ist er Schornsteinfeger geworden. Ob es ihm Glück gebracht hat?
H. „hatten“ alle Mädchen, er war einfach der Stärkste und der Größte. Ich hatte ihn aber nur aufgeschrieben, weil es sich gehörte. Bei der Klassenzusammenkunft vor sieben Jahren hätte ich ihn kaum mehr wiedererkannt. Was ist er fett geworden! Nur seine Augen haben sich kaum verändert.
Natürlich änderten sich die Listen von Monat zu Monat. Was sag ich? Von Woche zu Woche! Nur schade, dass wir nur sechs Buben in der Klasse hatten.
Mädchen sein war damals ziemlich schwierig. Auf die Bäume im Pausenhof zu klettern, gewöhnte ich mir in der dritten Klasse langsam ab. Nicht aber in der Freizeit. Nett sein war damals noch ziemlich normal. Und Poesiealben bemalen und weiterreichen, ebenfalls.
Als ich heute morgen auf Thisis‘ Blog vorbei schaute, war mir, als hätte sie mir ihr Poesiealbum in die Hand gedrückt. Damit ich ein Bild hineinzeichne. Und ein schönes Gedicht dazu. Ihr „I (like) your Blog“-Award freut mich sehr. Spricht meine Mädchen-Seite an. Zaubert mir ein Lachen ins Gesicht. Danke, liebe Ch., für diese Ehre!
Gerne gebe ich den Preis weiter an fünf weitere Blogs, die ich mag … (*grmpf* nur fünf? Beim letzten Award waren es viel mehr, da konnte ich aus dem Vollen schöpfen, wiederholen mag ich mich nicht …)
Ich reiche darum meinen Award freudig, gerne und lachend weiter an meine Neuentdeckungen der letzten Wochen … (Tatata taaaaa …)
Heute „habe“ ich diese Bloggerinnen, denn sie bereichern meinen Alltag.
– Lakritze (lakritze.wordpress.com), weil sie eine tolle Mischung von Bild und Text schafft, die mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
– Petra aka Philea (phileablog.wordpress.com), wegen ihrer Vielseitigkeit und weil sie auch so gerne reist und in Büchern stöbert wie ich.
– Larapalara (larapalara.wordpress.com), denn sie hat eine ähnliche Art, sich über das Leben Gedanken zu machen. Toll zu lesen!
– Rote Welt (rotewelt.wordpress.com), weil sie Frankreich liebt (wie ich) und auf ihrem Blog über dieses Land und vieles mehr philosophiert.
– Fallingstarsandexclamationmarks (fallingstarsandexclamationmarks.wordpress.com), weil sie so herrlich morbide Geschichten schreibt.
Oh weh, ich fühle mich unzulänglich … hier müssten noch viele andere tolle Bloggerinnen und Blogger erwähnt werden … Wer Lust hat, spaziere doch einfach mal durch meine Blogrolle! Viel Spaß bei den neuen Entdeckungen!
Link recht, link!
Recht linken will gelernt sein … darum hier mein kleiner Werbespot mit ein paar ganz tollen Links!
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IRGENDLINK
Irgendlinks Reise ums Meer ist zwar Vergangenheit, doch für alle treuen Mitleserinnen und Mitleser und auch für alle, die die Reise sogar finanziell oder mit zeitlichem Einsatz mitgetragen haben, gibt es bald ein paar Goodies.
Ein geniales Kunstposter mit Bildern von der Reise! Und die „GroßsponsorInnen“ bekommen eine DVD mit dem Film, den Irgendlink in Los Angeles uraufgeführt hat. Mit Ton!
Damit auch jene unter euch, die Irgendlinks Kunstprojekt zwar toll finden, es aber nicht mitsponsern konnten, nicht leer ausgehen müssen, gibt es eine einmalige Gelegenheit, trotzdem an die Goodies zu kommen.
Bestellen heißt das Zauberwort!
Poster und DVD sind handsigniert und in bester Qualität. (Details auf dem 8. Newsletter.) Das Poster wird in einer exklusiven Auflage von nur 42 Exemplaren (Hommage an Doug Adams) abgezogen.
>>> Es hat nur, solange es hat! Es hätt, solangs hätt! <<<
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Bestelltalon:
….. (Anzahl) Kunstposter für (mindestens) 35 €/ Fr. 45.– (zuzüglich Versandkosten). Gilt bis Ende November, danach kostet es 50 €/Fr. 63.–
….. (Anzahl) DVD/Slideshow (mit Musik unterlegte Diashow) der „Ums Meer“-Reise für 10 €/ Fr. 13.– (zuzüglich Versandkosten)
Bestellungen bitte an homebase[@]europenner[.]de.
Zu den Newslettern samt Bestelltalon beim 8. Brief: Bitte hier klicken!
Direkt zum 8. Newsletter: hier klicken!
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SOFASOPHIA APPT DIE WELT …
Täglich frische Fänge aus dem App-Bild-Archiv von Sofasophia … Bitte hier klicken!
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PIXARTIX
… ist nicht mehr nur das Bilderblog von Irgendlink und Sofasophia, nein, neu auch eine Kunstgalerie für Fotografinnen und Fotografen aus der Blogosphäre. Täglich frisch …
Bereits ausgestellt hat Frau Blau vom Café Weltenall.
ab morgen: Uwe Heckmann von spazierensehen.
Vorschau:
– Lakritze
– Tabea
– Samtmut
– Dina Toffeefee
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Viel Spaß beim Vorbeispazieren! Wir freuen uns auf eure Besuche!
Buntes Ding
Was läuft da eigentlich ab und wieso greifen aktuell alle Ereignisse und Informationen mühe- und nahtlos ineinander über, als hätten sie etwas miteinander zu tun? Weil alles zusammenhängt?
Alle sagen und alles sagt mir dieser Tage, dass ich gut zu mir schauen soll. Dabei geht es um meine Ressourcen. Um mein Wohl. Um meine Seele. Was immer das ist. Ob das Leben mich auf diese Weise auffordert, etwas zu tun? Doch kaum schreibe ich diesen Satz, wird mir klar, dass ich diesmal nichts unternehmen, dafür ganz viel los- und zulassen darf.
Zwar steht die Seele nicht grundsätzlich im Widerstreit zu Kopf, Verstand und Vernunft, doch so, wie ich mich zuweilen verhalte, reiben sich diese beiden Instanzen oft aneinander. Diese unsichtbare Etwasse, die niemand fassen, definieren und messen kann. Dass die Seele 21 Gramm wiegt, ist nur eine These. Und dass es sie überhaupt gibt, auch. Allerdings eine wenig umstrittene.
Für mich ist sie unter anderem das Licht oder das Energie-Kraftwerk des Menschen. Liegt ein Mensch im Koma, dann, weil die Seele verschwunden ist. Vielleicht liegt sie nur zusammengerollt auf dem Dachboden oder im Keller oder aber sie hat sich ganz und gar aus dem Staub gemacht. Das zeigt sich daran, ob der komatöse Mensch eines Tages wieder aus seinem Koma erwacht. Tut er das, dann darum, weil das Licht, die Energie, wieder da ist. Oder erwacht er und dann kommt das Licht wieder? [Huhn oder Ei?] Nein, das sind keine medizinisch fundierten Erkenntnisse. Nur Gespinste.
Wo geht sie hin, die Seele, wenn sie mich verlässt? Ist sie unsterblich, wiederkehrend, endlich, sterblich? Oder sich im Großen Ganzen auflösend? Ins Große Meer sich ergießend? Oder womöglich sich zerlegend und in einzelnen Teilen wiederkehrend? Ich habe in meinem Leben diesbezüglich schon viele unmögliche und mögliche Ansätze betrachtet, geglaubt, verworfen. Ob ich mich in diesem Bereich wirklich nach einer wissenschaftlichen Antwort sehne, nach einer letzten, unumstößlichen Antwort? Nein. Ich mag die vorläufigen. Die austauschbaren. An letzten Antworten auf solche Fragen bin ich nicht interessiert. Ich würde ihnen misstrauen. Da suche ich mir lieber eigene.
Dass die Seele das Licht des Menschen sei, ahne ich. Das Licht jedes Menschen ist aber nicht nur in der Seele, auch die Schatten nicht. Und umgekehrt ist die Seele für mich mehr als nur der Ort, wo das Licht des Menschen wohnt. Weitere Aufgaben der Seele sind für mich das Senden und Empfangen nonverbaler Inhalte. Wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir auf Dinge reagieren, wie wir Dinge anpacken. Worauf wir uns einlassen und warum. Und auch all das, was hinter und unter diesen Wahrnehmungen und Wies und Wos liegt.
Die Seele, so glaube ich, ist ein äußerst fragiles Nicht-Ding, das bei kleinster Grobheit bereits wackelt. Was der Grund ist, warum viele Menschen ihre Seelen dick einpacken und hinter selbstgebauten Mauern verbergen. Natürlich gibt es für Mauerbau noch viel mehr Gründe, Seelenschutz ist nur einer. Oder wollen wir es Antispürenmüssen-Massnahme nennen? Spüren ist suspekt. Ist kompliziert. Bringt Scherereien. Hat in dieser Gesellschaft wenig Platz. Und Stellenwert kaum. Hindert uns nur daran, voran zu kommen. Ist weiblich. Und unprofessionell sowieso.
Jene Menschen, die ihre Seele direkt unter der Haut tragen, bekommen immer wieder zu hören, dass sie nicht belastbar genug seien für … Dass sie besser nicht zu viel spüren sollten. Dass sie ein bisschen mehr dies werden und ein bisschen weniger jenes sein sollten. Anders. Denn sowas ist doch nicht normal.
Eine seelenlose, coole Welt – ist es das, was wir wollen?
Meine Seele ist bunt. Und deine?
Die Welt retten – eine Anleitung.
Kurz vor neun. Der letzte Kurstag. Alle sind wir in seltsam aufgekratzter Stimmung. Strafgefangene, die am Abend entlassen werden. Ex-Zwangsbeglückte, die in die graue Tristesse des Alltags zurückkehren müssen. (Dürfen! Wollen! Jaaa!)
B. bringt eine Kiste Schokoküsse, die wir hierzulande noch immer politisch unkorrekt Mohrechöpf nennen – und so sind sie auch beschriftet. Shameonus. Nach Deutschland dürften wir diese Dinger nicht exportieren, sagt Kursleiter E., der halb in Deutschland lebt. Statt Gipfeli (Hörnchen) oder Kekse gibt’s von mir zum Abschied Seelenfutter. Ich habe für alle meine Sandsteinparabel ausgedruckt.
Kurskollegin S. rechts von mir blödelt mit Kurskollege R. links von mir, derweil ich diese Zeilen hacke. Dass sie nicht wirklich Arbeit suche, sondern eine Stelle, sagt sie. Leider sei aber ihre letzte doch in Arbeit ausgeartet. Mist!
Endzeitstimmung.
Ach, wärs doch schon Abend!, denke ich. Na ja, eigentlich ist es ja okay.
Nun geht’s gleich los. Zwei Minuten nach neun Uhr.
***
Zehn Stunden später. Intensiver letzter Tag. Rückblick. Spannend war es. Besonders diese halbe Stunde Assessment-Training. Assessment? Kannte ich nicht. Mögliche Übersetzung: Stresstest: Wie reagieren wir, wenn wir innerhalb vorgegebener Strukturen und einer definierten Frist eine klar definierte schwierige Aufgabe lösen sollen?
Zuerst separierte der Kursleiteruns uns fünf anwesende Frauen in einen zweiten Kursraum und instruierte danach, in unserer Abwesenheit, die sieben Männer über die durch uns zu lösende Aufgabe. Um uns die Wartezeit zu verkürzen, erzählte ich meinen Kurskolleginnen vom Milgram-Experiment. Über die Rolle der sogenannten ExaminatorInnen. Ich orakelte sogleich, dass in Wirklichkeit vielleicht gar nicht wir getestet würden, sondern die Männer. Und dass wir uns bloß nichts gefallen lassen dürfen …
Unser Assessment bestand nun darin, dass wir Frauen je fünf gleichgroße dem Tangram ähnliche, quadratische Puzzles zusammensetzen sollten. Jede eins. Die einzelnen Teile steckten durcheinandergebracht in fünf Umschlägen. Umschläge, die wir erst auf Kommando ziehen dürfen. Die wir exakt mit Beschriftung nach oben vor uns hinlegen müssen. Die wir erst auf Kommando öffnen dürfen. Und natürlich dürfen wir überhaupt nicht miteinander kommunizieren, weder mit noch ohne Worte. Eine Stimmung wie beim Pokern macht sich breit. Die Gesichter der uns beobachtenden Männer hochkonzentriert. Die Luft zum Schneiden und wir fünf Frauen kichern unisono vor uns hin. Wir nehmen es locker, doch mich nervt der ungewohnt autoritäre Klang in Kursleiter E.s Stimme. Sie provoziert mich. Trotzig gucke ich in den Umschlag, den ich nicht vorschriftsmäßig vor mich hin gelegt habe. Betrachte die Teile. Ignoriere souverän Kursleiter E.s Tadel.
Doch danach halte ich mich weitestgehend zurück. Unterlasse weitere Trotzaktionen. Schließlich haben wir ja eine gemeinsame Aufgabe zu lösen. Ein bisschen zivilen Ungehorsam erlaube ich mir dennoch und schiebe Kollegin C. eins meiner überflüßigen Teile zu, das zu ihrem Puzzle passen könnte. Denn darum geht es. Alle zusammen haben wir alle nötigen Teile. Zuerst sehen wir das nicht. Glauben, es habe zu wenige. Oder zu viele. Fühlen uns gar ausgetrickst. Erst allmählich schieben alle ihre überflüssigen Teile in die Mitte. Wildes Tauschen geht los. Gemeinsames, wortloses Puzzlen. Zugegeben, bis wir das begriffen haben, vergeht eine Weile. Ich bin nicht die erste. C. und S. verständigen sich mit Blicken, Kopf- und Handbewegungen, um den Prozess voranzutreiben. Nach über zwanzig Minuten haben wir es schließlich geschafft. Nein, hier ging es weniger um Gehorsam und Geometrie, auch nicht um mathematische Intelligenz, als um kreatives, lösungsorientiertes Verhalten in einer Gruppe unter Stress. Unsere Ungehorsamkeiten werden sogar eher positiv aufgenommen.
Bei mir zu beobachten, wie ich meinen inneren Schalter irgendwann auf Analyse-Modus kippte, war witzig. Mein Quadrat lag bereits fertig vor mir. Den anderen beim Finden der richtigen Teile zuzuschauen und nicht wirklich eingreifen zu können, war ganz schön anstrengend. Ich versuchte, die richtigen Teile in Gedanken zueinander zu bringen. Meine Form von Unterstützung. So hat jede auf ihre Weise einen Beitrag zum Gelingen geleistet. Und wir gemeinsam einen ersten Schritt zur Rettung der Welt und zur Umverteilung der Ressourcen. Klein, aber nicht ohne …
Darauf trinken wir nach dem offiziellen Abschied in der Bar um die Ecke ein Bier. Spannende Gespräche weben sich über die Stehtische. Schließlich ein herzliches Tschüss in die Runde. Wir hören voneinander, wir schreiben uns, du liest von mir …
Und jetzt bin ich einfach nur froh, dass das Ganze vorbei ist. Und endlich Wochenende. Mein Kissen ruft.
Buntgewebe
Wecker sind eine unglaublich unhumane Erfindung. Nicht artgerecht! Eigentlich sollten wir so lange schlafen können, wie unser Körper es uns abverlangt. Eigentlich sollten wir ein unseren Talenten, Neigungen und Anlagen entsprechendes Leben führen können. Eigentlich sollten wir so leben können, wie es uns entspricht. Überall. Alle. Pflanzen und Tiere auch. Denke ich am Morgen und möchte am liebsten weiterschlafen.
Das Leben ist nun mal nicht ideal, denke ich auch und stehe auf. Pervers früh. Der zweitletzte Kurstag. Das Leben ist nicht ideal – der Kehrreim meines Lebens, seit mir Freundin M. vor vielen Jahren diesen Satz ein erstes Mal zu bedenken gegeben hat. Kurskollege G., in einem fiktiven Bewerbungsgespräch nach seinem Motto gefragt, meinte heute Nachmittag:
Ich nehme das Leben jederzeit so, wie es ist, und versuche, immer das Beste daraus zu machen.
Könnte von mir sein. Nein, ideal ist es nicht, das Leben. Nicht meins, nicht das der anderen. Kurskollegin M. hat mir heute im Zeitraffer die äußerst dramatischen Ereignisse geschildert, die ihr Leben in den letzten Jahren ziemlich aus der Bahn geworfen haben. Stehauffrauchen ist sie. Wie ich. Immer wieder sind wir aufgestanden. Wie Kinder, die laufen lernen. Nicht aufgeben.
Im Kurs ist mir, so mit all seinen fiktive Bewerbungsgespräche und -sequenzene, oft so, als wäre ich im falschen Film. Und nein, ich bin leider eine miserable Schauspielerin. Bei Rollenspielen bin ich voll schlecht. Jedenfalls nicht, wenn ich die Befragte bin und mich verkaufen soll. Als Befragerin und Feedbackerin dagegen fühle ich mich sehr wohl. Ich sehe bei den anderen (und auch bei mir) sehr gut, was geht und was nicht. Ähnlich, wie ich auch gut Texte korrigieren und lektorieren kann. Nein, es geht mir dabei überhaupt nicht darum, Finger auf Fehler und wunde Punkte zu legen, eher ist es so, dass mir solche Sachen einfach auffallen. Keine einfache Gabe.
In der Mittagspause setze ich mich vom Rest der Gruppe ab, suche mir einen Platz draußen an der Sonne und tanke Licht und Ruhe. Heute saß ich an der Limmat, hackte einige Kommentare über die externe Bluetooth-Tastatur ins iPhone und genoss den Gedankenraum, der sich in mir aufgetan hatte. Für eine Stunde diese Schiene des So-tun-als-ob des Kurses zu verlassen! Ah, herrlich!
Auf einmal steht ein Mädchen neben mir. Sechs oder sieben Jahre alt. Migrationshintergrund. Fernöstliche Wurzeln. Aufgemaltes drittes Auge. In schönstem Aargauerdeutsch fragt es mich, was ich da mache. Und was das sei. Dabei deutete sie auf meine Pausenbrotdose, in der noch ein verpackter Müesliriegel lag.
Aus meinen konzentrierten Schreib-Gedanken gerissen, murmelte ich etwas von Müesliriegel und dass der mir heute Nachmittag das Leben retten werde.
Darf ich ihn haben? Hätte sie nicht so schamlos gefragt, hätte ich ihn ihr bestimmt gegeben, doch ich war so verdutzt, dass ich ablehnte. Nein, weniger aus Geiz und Angst vor einem Blutzuckersturz entsprang meine Reaktion, wohl eher aus einer Art Nacherziehungsbedürfnis. Das Mädchen schien es gewohnt zu sein, um etwas zu bitten. Wohl auch, das Erbetene zu bekommen. Ob sie das regelmäßig auch bei Unbekannten tut, weiß ich nicht. Ungefährlich ist das ja generell nicht. Meine latente Unfreundlichkeit sollte signalisieren:
Pass auf Mädel, nicht alle sind nett!
Hm. Mist. Wie gerne würde ich ihr sagen: Alle sind nett und alle meinen es gut mir dir. Ist aber nicht so. Leider. Nicht ideal – das Leben. Wie gesagt.
Sie deutet auf meine externe Tastatur.
Was ist das da? Nun bin ich freundlicher. Ich kann einfach nicht (lange) böse sein. Damit könne ich über eine unsichtbare Verbindung ins iPhone schreiben, erkläre ich ihr. Dass man auf dem iPhone schreiben kann, weiß sie, denn das erklärt sie mir. Dass das nämlich auch so gehe.
Ja, aber damit noch viel besesr, sage ich. Und schon ist sie wieder weg, rennt mit anderen Kindern, die aus dem Nichts aufgetaucht sind, um die Ecke.
Lernen. Vieles lernen. Immer noch mehr lernen. Niemals aufhören. Und doch habe ich nur zwei Diplome und ein Ausbildungszeugnis. Alles andere, was ich gelernt habe, zählt nicht. Keine Papiere von irgendwelchen tollen Weiterbildungen habe ich, Autodidaktin, die ich bin. Mein Kursleiter kann es beim Abschlussgespräch erneut nicht glauben. War schon beim Erstgespräch so. Muss er aber. Ist halt so. Womit hätte ich auch teure Weiterbildungen zahlen können, wo ich doch immer nur Teilzeit gearbeitet und daneben gekunstet habe?
Später. Yogagruppe. Vorübungen für den Sonnengruß, den die meisten noch nicht kennen. Ein paar Neue sind in die Gruppe gestoßen. Die Stunde ist nicht besonders anstrengend für mich. Weniger als andere zuvor. Wie Yogalehrerin T. den Schritt vom Hund in die nachfolgende Stellung zeigt und alle außer mir ächzen, weil sie das noch nie gemacht haben, fällt mir ein, wie ich damals, vor zehn oder noch mehr Jahren, ebenfalls geächzt hatte.
Dieser Schritt ins Leere, zwischen die am Boden aufgestützten Hände, ist nicht einfach. Ich habe vergessen, wie schwer das war.
Wir vergessen oft, dass das, was wir können, uns einst nicht bekannt war. Dass wir es einst nicht gekonnt haben. Dass das längst nicht alle können. Kunst kommt von Können. Gute alte Binsenwahrheit.
Oh weh, schon wieder so ein Text aus einzelnen Puzzleteilen. Ein Flickenteppich. Ein Buntgewebe. Output vieler Inputs. Buchstäbliches Stoffwechselprodukt. Wörtliches Furzen. Kopfausschüttung. Bloggründüngung. Herzgespinst.
Am besten ist wohl, ich schleich mich einfach – dankend fürs Lesen – auf leisen Sohlen davon, wie es Emil immer so schön schreibt.

