Hühnerstallsophien

Naturkunde auf dem Einsamen Gehöft:

Ein Huhn hat das Loch im Zaun entdeckt und büxt immer wieder aus – nur um mich immer wieder eine halbe Stunde später um Einlass zu bitten. Wer da wohl wen dressiert hat?

Später, wieder ausgebüxtes Huhn: Aha, jetzt wissen wir endlich, wer sich auch noch an Mietzes Futter gütlich tut! Jenseits des Zauns schmeckt eben alles besser.

Am heissen Samstagnachmittag irgendwann verlässt die ganze fünfzehnköpfige Hühnerschar für ein Stück alten Kuchen  ihren Schattenplatz, wo sie Siesta gehalten hat.

Und die Moral von der Geschicht …

4 Kommentare zu „Hühnerstallsophien“

  1. Hühnermoral?

    ich mag Hühner, die haben immer sowas von:
    leben und leben lassen, wenn wir sie lassen…

    jaja, wohl dem Huhn, das gewisse Freiheiten hat

    ganz liebe Grüße Stephanie

  2. Schön -das Huhn und sein Schatten! Dann ist mein Kuchen noch zu Ehren gekommen. Ich habe in Bexbach an Dich gedacht, aber nicht daran, dass Du Dich dann mit den Hühnern unterhalten musst- dabei hätte ich auch darauf kommen können- eingeschränktes Denkvermögen…betäubt von der Fülle guter Ratschläge, die geboten wurde.

  3. @stephanie:
    gewisse freiheiten – genau! witzigerweise ging das huhn, nachdem ich aufgehört hatte, es immer und immer wieder reinzulassen, irgendwie selbst zurück ins gehege. noch so ne moral …?

    @blinkyblanky:
    nö, das war später, denn in bexbach war ich spazieren und lesen … der kuchen? war glaubs nicht von dir, glaube, der lag sonstwo rum.
    hach, und das bild, das tolle bild … schon bald hängt es. muss noch spüren, wo es hinwill …

    @isnaje
    den kreis? *lach* den hab ich gemalt … mit holzkohle. 🙂 ist nur ein kleiner teil von nem ganzen bild … wie ja auch jeder kleine text (nur) ein teil von was ganzem ist …

    auch liebgrüss, sofasophia

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