einfach zwei Bilder


tot oder lebendig?

Warme Decke …
Bilder: iDogma-Art
Das erste habe ich mit den Kameras Hipstamatic (Hintergrund) und ProCamera (Vordergrund) aufgenommen und mit Juxtaposer montiert.

Das zweite habe ich mit CrossProcess fotografiert, mit HDR Library, Diptic, und Grungestastic bearbeitet.
Beide habe ich vom heimischen Rechner aus hochgeladen.

Artist Of The Day

Irgendlink ist unerträglich. Darf ich dich noch duzen?, ist wohl grad noch das harmloseste, das er von sich gibt. Jetzt wo du doch …
Warum denn das? Guckt mal hier: www.iphoneart.com (11.4. abends, bis 12.4. abends, US-Zeit)
Für die nächsten vierundzwanzig Stunden bin ich Artist of the Day, Künstlerin des Tages. Wie ich zu dieser Ehre komme, weiß ich zwar nicht so genau, aber freuen tuts mich alleweil. Seit etwa drei Wochen stelle ich in dieser internationalen Community täglich ein bis zwei Bilder ein. Dass es einen Artisten oder eine Artistin des Tages gibt, habe ich natürlich schon mitbekommen, aber … öhm.

Ja, ich gebs zu, ich freue mich. Ich freue mich, dass meine Freude am Bilderbauen rüberkommt und andere anspricht.

Kaffeeflecken

Mal so …

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Oder lieber so?

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Zweimal das gleiche, eigentlich banale Sujet. Zwei Kaffeetropfen, auf dem Herd eingetrocknet.
Wie beim Schreiben sind es oft die Banalitäten, die – in den richtigen Kontext gestellt – die Basis einer guten Geschichte ausmachen. Die Kenntnis des Schreibhandwerks, angefangen bei der Grammatik bis hin zum Wissen über Satzbau und Stil, ist nichts anderes, als die Kenntnis einer iPhonografin ihre Apps betreffend. Oder jener des Kunstmalers betreffend seine Materialien. Jeder Hintergrund verlangt eine andere Technik des Farbenauftragens. Jedes Thema will von mehreren Seiten betrachtet werden. Jedes Sujet verlangt nach einer individuellen Behandlung.
Kenntnisse sind die Grundlage. Doch erst Inspiration, Übermut, Neugier, Phantasie, Experimentierfreude und der Dinge mehr machen aus dem Sujet dann das finale Werk.
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Bilder: iDogma-Art
Das erste habe ich mit ProCamera fotografiert, mit Dynamic Light, HDR Pro Library und Diptic bearbeitet sowie mit der WordPress-App gebloggt. Das zweite habe ich zusätzlich noch mit Tiny Planet auf- und durchgemixt.

Farben weben

Grad hab ich so eine Phase, wo ich mich intensiv mit Farben und Formen auseinandersetze. Mit Bildern und Worten.

Bild: Bern. Letztes Mal als Bernerin in der Altstadt. Letzte Besorgungen am letzten Dienstag. Kurz darauf die Fahrt nach Deutschland.

Bild: J. und ich haben über die möglichen Folgen eines Super-Gaus philosophiert. Nicht auszudenken … oder eben: BESSER NICHT!

Bild: Der Beweis ist erbracht. Heute Morgen nach dem Frühstück kann J.s Finger nicht ruhen, meiner – ich gestehe es – auch nicht: J. und ich sind hochgradig süchtig. Schon denken wir über die Gründung einer Gruppe Appsüchtiger nach. Die AA, die Anonymen Appsüchtigen. Nein, wir langweilen uns nicht miteinander, wir inspirieren uns.

Bild: Das Leben ist verrückt. Die einen sterben, andere werden geboren. Wieder andere müssen fliehen. Und ich darf hier in relativer Sicherheit leben. Verrückt.

Bild: Hast du noch Worte?
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Zur Technik: Alle diese Bilder sind mit dem iPhone aufgenommen und auf dem iPhone bearbeitet worden. Hochgeladen aufs Blog habe ich diese fünf hier allerdings auf dem heimischen Rechner. Hätte ich sie, wie oft, direkt vom iPhone ins Blog geschubst, wäre es iDogma-Art pur.
Ich liebe es, mit den verschiedene Möglichkeiten zu spielen. Zum Beispiel kann ich mit der App „Diptic“ Bilder und Bildausschnitte spiegeln. So setze ich mir gerne hin und wieder die Welt neu zusammen.

Frage des Tages

Da ist dieses Lied von Data Velitha. Illusion. Der Refrain. Er spuckt mir durch den Kopf und dreht sich im Kreis …
Hinhören hier: http://www.myspace.com/559415009

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Bild : iDogma-Art
Fotografiert und beschriftet mit Paintbook, bearbeitet mit Dynamic Light, montiert mit Diptic, nachbearbeitet mit PS Express und hochgeladen mit der WordPress-App

Müll von seiner schönsten Seite

Vorher so …

Bild: Kehrschaufel mit Abfallprodukten von ein paar Windowcolor-Malereien
… nachher so …

Bild: Mit ein paar hochgradig süchtigmachenden Apps auf dem iPhone bearbeitete Windowcolor-Abfälle ins beste Licht gerückt.
Infos zum Bild: iDogma-Art
Mit ProCamera aufgenommen, mit PS Express, Diptic, Pro HDR und Dynamic Light bearbeitet. Hochgeladen über den heimischen Rechner.
Mehr Nebenerscheinungen meiner Sucht finden sich hier: www.iphoneart.com

Finale

Ich sitze auf dem Sofa. Trinke Bier. Denke an alles. An nichts. Schaue die leeren, weißen Wände an. Spüre die Unabänderlichkeit.

Erinnerungen ans Wochenende. Letzte Besuche vor dem Umzug. Freundinnen. Freunde. So wird es niemals mehr sein, so, wie es bis jetzt war. Unwiederbringlich vorbei.

Ein weiterer Band meiner Lebensgeschichte geht seinem Ende entgegen. Die letzten Seiten schreibe ich. Heute. Morgen. Übermorgen. Absehbar. Das Finale, mein Happyend in Bern. Und da ist Vorfreude auf das neue Kapitel im Lebensbuch.

Be continued, steht auf der letzten Zeile, à suivre.

Das neue Buch liegt bereit. Bereits sind die ersten Seiten skizziert.

Doch halt, da gibt es ja gar keinen Plot, das ist richtiges, gelebtes Leben.

Ich schreibe mein Drehbuch wohl mit, doch da sind so viele Miteinflüsse, über die ich keine Macht habe. Nicht auf Gefühle, nicht auf Fakten. Aufs Wetter ebenso wenig wie auf Stimmungen anderer, auf Straßenverkehr oder auf Mond- und Sternenkonstellationen. Alles steht ständig zu allem in einem Verhältnis. Sympathikus. Parasympathikus. Wechselwirkungen. Polare Bewegungen. Energie. Gaddafi. Kernspaltung. Vom Kleinen ins Große und zurück. Wieder ins Detail, wo – wie es heißt – der Teufel hockt.

Ich sitze auf dem Sofa. Trinke Bier. Kleine Welt. Müde. Mutig. Machtlos. Menschlich.

Bild: iDogma
Mit Hipstamatic fotografiert, mit Diptic montiert, mit PS Express geschärft und gerahmt.