Wenn der eine Tag Hoffen, der
nächste Bangen ist, und wieder Hoffen. Und
so weiter. Und sich Umstände stündlich
wandeln wie das Wetter und nur wirklich
wirklich
ist, was ist. Jetzt. Und
wenn alte Krusten ab-
fallen und Wunden von Neuem
bluten, die verheilt
gedacht. Wenn
Erinnerungen schmerzen und
der Konjunktiv mit dem Zepter
wedelt.
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Gibt es etwas besseres, wert-
vollerers, kostbareres als
einen Lieblingsmenschen an der Seite, der
wie ein Baum,
wie eine warme Decke in einer kalten Nacht,
wie eine kühle Hand auf der Fieberstirn,
wie eine nie endende Umarmung,
einfach voll Liebe mit dir ist?
Und Freundinnen.
Freunde auch.
Und Dankbarkeit.
Für J.
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(In Erinnerung an Lars und seinen Todestag am 12. Juli 2003)