da draußen

Wenn ich dieser Tage durch den Garten spaziere, wird mir – neben einer riesigen Dankbarkeit – angst und bang’. Die vielen Äpfel, Birnen und Pflaumen an den Bäumen! Die vielen Kohlköpfe, Karotten, Lauch, Kartoffeln, Tomaten, Maigold in den übervollen Beeten … wer soll dies bloß alles ernten, haltbar machen und essen?
Schnitt.
Am Anfang war Erde. Krümelige, braune Erde. Da und dort haben wir erste Samen ausgestreut. Karotten, Lauch und Dill. Setzlinge, ein paar wenige, da und dort. Dann immer mehr. Fülle.
Unaufhaltsam sind sie gewachsen, die einst winzigen Pflänzchen, der Ernte entgegen. Unaufhaltsam haben sie den ihnen innewohnenden Plan erfüllt.
Als wir säten, wusste niemand von uns, was werden würde.

0 Kommentare zu „da draußen“

  1. Das kenne ich gut, ich habe auch schon gegärtelt, dann andeneren Leuten Salatköpfe vor die Tür gelegt, weil man nicht mehr als ein oder zwei Köpfe pro Tag packt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert