Led Zeppelin im Ohr. Eine Woche schon. Und ich kann nicht mal etwas dafür. Der Song wurde mir in die Ohren geschoben. Und er hält sich hartnäckig. Und ja, er gefällt mir tausendmal besser als Süßer die Glocken Blogger nie klingen. In Rockenhausen wartete er auf uns und war Teil einer Vernissage. Teil eines Klavierrezitals (heißt das so?). Der junge Pianist habe, so erzählte er mir später bei Champagner und Blätterteiggebäck, das zuletzt gespielte Potpurri selbst komponiert. Um Stairways to Heaven hat er aufregende Schlenker gebaut, die seinem leidenschaftliches Spiel noch mehr Würze gaben als in den beiden vorherigen Stücken.
Artur Bozem und Martin Schöneich stellen aktuell im Rockenhauser Museum Pachen unter dem Titel „Habitat“ zusammen aus. Arturs Bilder habe ich bereits früher mal wieder hier gezeigt, Martin Schöneich kannte ich kaum, hatte seinen Stand an der diesjährigen Mainzer Kunstmesse unter all den andern nur am Rand wahrgenommen. Sehr ansprechend die Kombination der Metallskulpturen mit Arturs Gemälden. Besonders imponiert haben mir die fünf sehr großen Bilder aus Arturs Serie „Anderswelt“, die ergänzt von kleineren Bildern, das Schwergewicht seines Ausstellungsbeitrages ausmachten.
Ich hatte zum Glück mal wieder meine Minolta Nikon dabei und werde vermutlich in den nächsten Tagen das eine oder andere Bild vom Bild nachliefern. Für heute einfach mal eine kleine Zusammenfassung von Arturs „Anderswelt“ mit einem Winkewinke zu Frau Blau hin, die nächste Woche auf Pixelismus ebenfalls Anderswelten ausstellen wird.

(Draufklick für groß)
Ich zeige euch hier meine allerallererste Gimp-Collage (seit August bin ich ja auf Ubuntu und Opensource-Programme umgestiegen). Nein, sie ist nicht perfekt gebastelt, aber um euch einen Eindruck der wirklich ausdrucksstarken Bilder zu vermitteln, reicht’s allemal. Die Reihenfolge entstand relativ willkürlich. Erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass hinter dieser Serie – einschließlich der nicht mit ausgestellten Bilder – gewiss ein Ablauf steckt, eine Aufbau. Jedenfalls in den Augen des Künstlers.
Mein Lieblingsbild ist das zweite von rechts … 😉
Fortsetzung folgt?
Ach, und dies noch, das muss jetzt einfach sein …
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=qHFxncb1gRY]
Gute Nacht allerseits …
Dann Glückwunsch, liebe Soso, zur Gimp-Collage! Mit diesem Programm bin ich bisher nicht klar gekommen, viel zu kompliziert. Daher bleiben meine Fotos immer noch völlig unbearbeitet, denn Ubuntu hab ich nun mal lieben gelernt :).
bis jetzt hab ich auch immer aufgegeben, doch dank youtube und einem tutorial (abi collagen), hab ich einfach mal getraut. sooo anders als photoshop ist es gar nicht 🙂
gutnachtgrüße, soso
Gimp ist ein rechte Maustastenprogramm. Das ist das große Geheimnis 🙂
das ist keine schlechte kurzfassung 😉
Stimmt völlig, was Du sagst, Marion: weiterhelfen tuts auch nicht. Fotopurismus finde ich übrigens klasse. Obschon der Mensch immer dazu neigt, wenn er die Möglichkeit hat, zu spielen und zu experimentieren und zu „vertuschen“, es auch tut. Wie zum Beispiel mit Bildbearbeitungsprogrammen.
ach, das ist ja mal ein spannender ansatz: vertuschen und spielen …
hat was … 🙂
Hallo ihr Zwei,
da wir schon so lange auf Ubuntu unterwegs sind, ist mir weder Photoshop noch sonst ein Bildbearbeitungsprogramm vertraut. Einmal hab ich versucht, mich in Gimp einzuarbeiten, aber es fehlt – wie es scheint – an den Grundlagen, da komm ich alleine nicht weiter. Insofern hilft mir „ein rechte Maustastenprogramm“ nicht wirklich.
Mal sehen. Vielleicht ergibt sich irgendwann noch mal ein Einstieg. Bisher vermisse ich es in der Regel auch nicht wirklich, vielleicht ist das der springende Punkt. Ich mag es zu fotografieren, bin da aber irgendwie auch ein Purist oder Realist, wie soll ich es nennen? Ich meine, die Fotos sollten so fotografiert werden, dass sie sehenswert sind, sonst werden sie noch auf dem Apparat wieder gelöscht. Und wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, das Motiv aber gerne haben möchte, spiele ich eben mit dem Menü des Fotoapparats, was ich dort verbessern kann.
Nun denn, liebe Grüße
Marion
jeder das ihre … ich glaube für gimp, photoshop und auch appspressionismus braucht es schon diese gewisse technische affinität … 🙂
liebgrüß, soso
ich glaube für … braucht es schon diese gewisse technische affinität …
Ich glaub gar nicht, dass mir die grundsätzlich abgeht. Es fehlt einfach der Einstieg und die Motivation dafür. Alles was mir wichtig ist, kommt eh zu seiner Zeit. Insofern mach ich mir da keine Sorgen…
Hallo Irgendlink,
ich verstehe die Faszination, mit Bildbearbeitungsprogrammen zu spielen, sehr gut. Eine kreative Tätigkeit, zweifellos. Aus irgendeinem Grund bin ich woanders hängen geblieben und liebe den Moment, eins zu eins, wie er mit dem Apparat eingefangen wurde, aus meiner persönlichen Sicht heraus.
Wohl doch, wie du, Soso meintest: Jeder das ihre. Ich glaub, ich hatte diese Äußerung im ersten Moment anders (falsch) verstanden :).
Gruß
Marion
Und gleich hinterher Locomotive breath – und dann von Hammerschmitt die „Ewigkeit“:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=RNCsu6Tr_Xc rel=0]
hör ich mir morgen oder nach dem tatort an, versprochen!!!!
Perlen Oha, welch Perlen.
Äm? Ist die Minolta nicht eine Nikon, die nur so tut, als sei sie eine Minolta? :-)))
hab mich ein jahrzehnt vertan ts ts ts … gut hingeguckt du! 😉
liebe Soso, erst einmal danke fürs verlinken 🙂 – die Bilder … ich denke an eine Metallwerkstatt, an schlossern, löten, schweißen und schmieden-
Glückwunsch zum Fortschritt bei Gimp, ich komme im Moment gut weiter, aber schaue mir auch mal den von dir genannten clip an, danke für den Tipp
enjoy this woderfull new day, hier färbt sich gerade der Himmel blau über weißem Schneeland 🙂
herzlichst Ulli
daaanke! auch dir einen wunderbaren tag!
herzlich, soso
Glückwunsch für die Collage! Die Bilder des Künstlers gefallen mir. Mit Gimp habe ich einmal versucht und bald aufgegeben… Allerdings habe ich auch noch nicht mal mit Photoshop gearbeitet… Und Ubuntu kannte ich noch gar nicht, werde ich mir mal anschauen.
ubuntu ist keine software, sondern ein freies betriebssystem, dass es in grossen teilen mit mac und windows aufnehmen kann. aber eben: alles freeware. wenn du das auf dem rechner installiert hast, kannst du eben die wenigsten „possesiven“ programme installieren und „musst“ freie alternativen suchen. die sind in der regel zuerst ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch mindestens so gut wie die „gekauften“.
ein sehr grosses plus aber ist auch: ich brauche keine virenprogramme mehr!
definitiv ein nischenprodukt und darum für leute wie mich wie gemacht.
fertig werbespot und einen schönen tag
soso
ps: ähm danke fürs kompliment! 😉