Unter den Zeilen

Quelle Text: deremil.wordpress.com
Quelle Text: deremil.wordpress.com

Zu Grunde gehen

dahin
wo es am tiefsten
ist

und wunden Muscheln die Hände öffnen
Perlenfischerin ich

Im Abstoßen vom Grund
mich vom Strudel
der mich abwärts zog
entfernen

Nähe zu mir findend
aufzutauchen
erneut

Luft
Atem

nehmen
holen

Land betretend
erneut
verstehen
warum die Flüsse
sind
was sie sind
und die Tiefen
da
wo es mich liebt
sein
die ich bin

Vergängliches
strömen
lassen
kommen
lassen

Lass
du
mich
schwimmend
in deinen Worten

Spüre den Boden
jetzt
unter den Zeilen
er trägt
erträgt
uns

Bildgespinst oder heiteres Osterorakel?

Gestern unterwegs: Rätselbild Nr. 1 … Wie viele wovon?

IMG_6604b_Rehe

Und dann das da … noch so ein Rätsel irgendwie.

 Heute hier so, Rätsel Nr. 3 …

Rheinpfalz
Heiteres Ostereierraten in der heutigen Zweibrücker Ausgabe der Rheinpfalz … Wer findet ihn? Und es?

Noch ein Rätsel? Oder doch keins?

Weies-2
Metaphysisches Gruseln à la Mani Matter im PRISMA heute Morgen

Eingeholt

Seit Wochen war ich mir hinterher. Die Arbeit im Büro, dazu all meine privaten Baustellen und Projekte, die mir unter dem Herzen und den Nägeln brennen.

Schlecht abschalten zu können, ist dann etwas vom nächsten. Wenig Schlaf, schlechter Schlaf, viele Träume, Kopfweh, Unruhe … und trotzdem fühlte ich mich gut und wohl. Aber eben. Ein Zustand, der kein Dauerzustand sein sollte. Nicht, wenn man gesund leben will, sich zuliebe leben will, wie ich das anstrebe.

Vorgestern Nachmittag, nachdem mein Chef gesehen hat, dass ich schon über zwei Wochen Überzeit habe, schickte er mich – zumal ich Kopfweh hatte und mich ein wenig angeschlagen, fast krank fühlte – nach Hause. Wir hatten für das Konzert am Abend alles vorbereitet, die Tische mit Tüchern bezogen die Sachen für den Aperitif bereitgestellt.

Geschenkte Zeit.

Mittwochabendstimmung

Zeit?

Ich versuche immer, so viel wie möglich aus ihr zu quetschen. Wie doof eigentlich.

Besser ich streiche sie glatt, die Minuten. Besser ich lasse sie zu, die Stunden.

Ausgerechnet als ich gestern auf der Fahrt zum Liebsten bei Strasbourg im Stau stand, fand ich zurück zur Ruhe.

Und nun, nun bin ich da. Bei mir. Außen und innen wieder kongruent. So gut es geht, wo doch alles immer im Wandel ist. Immer.

Jetzt.

Jetzt auch.

Und jetzt ist es gleich zwölf. Oder war es eben?