Diese Schicht, die ich im Blick auf die Welt da draußen aus Zorn und Wut und mit Trauer als Mörtel um mein Herz gepackt habe, ist verkrustet, verdorrt, von mir abgefallen.
Aufgeweicht, von Tränen weggespült worden.
In der Umarmung des Liebsten hat sie sich in Luft aufgelöst.
Egal wie. Hauptsache weg.
Weich wieder.
Schwach sein zu dürfen.
Dem Fieberfeuer, dem Feuerfieber nachzugeben.
Schlafen.
Ich setze mich neu zusammen.
Meinem Körper geben, was er braucht. Mir geben, was ich brauche. Vitamine. Berührung. Frische Luft. Liebevoll gemeinsam gekochte Mahlzeiten.
Ruhe. Als könnte ich die Welt ein bisschen anhalten. Illusion nur, wenn auch nicht die schlechteste.
Ein bisschen bunt mich zu fühlen mit dir, in all dem Grau.
Gut so…
Liebe Grüße,
Lettercastle
Danke dir und willkommen hier – herzlich!
Auf Wiederlesen und liebe Grüße
Soso
Umarmungen sind die beste Medizin, gegen Herzschmerz, gegen Weltschmerz, gegen verkrustete Herzen
Ja, genau. Und wie … 🙂
Danke!
Sie helfen bei mir auch gegen Stress und schlechte Laune und Zickenterror 🙂 Man kann sie sogar vorsorglich anwenden, das stärkt das Immunsystem
Das stimmt. Vielleicht ist der reisebedingte Entzug vom Liebsten also „mitschuld“ am Kranksein? 😉
Vorsorglich genießen geht zwar, aber speichern lassen sich Umarmungen leider nicht.
Bestimmt. Ja, leider. Eigentlich ist das mehr so eine Daueranwendung 🙂
Daueranwendung. Ohne Sucht und andere schlimme Nebenwirkungen zum Glück. 🙂
Hmm schwer zu sagen, ob das dann eine Sucht ist. Aber man spricht ja auch nicht von einer Sauerstoffsucht … ^^
Eben. Eher vielleicht Sehnsuch?
Oder Hunger. Not-Wendigkeit.
Lebenswichtig auf jeden Fall!
🙂