Heute in die Pfanne gehauen …

Bild: iDogma. Mit ProCamera fotografiert, mit PS Express bearbeitet (beschnitten, geschärft, gesättigt, scetched) und mit Blogger+ ins Netz geschubst.
Fallmaschen & Herzgespinste
Heute in die Pfanne gehauen …

Bild: iDogma. Mit ProCamera fotografiert, mit PS Express bearbeitet (beschnitten, geschärft, gesättigt, scetched) und mit Blogger+ ins Netz geschubst.
Warum der Röstigraben heißt, wie er heißt, steht hier, doch warum ich mich gerne in der Drei-Seen-Region und an der französisch-deutschen Sprachgrenze aufhalte, ist nicht so einfach in Worte zu fassen. Ein Argument Pro Röstigraben ist, dass ich mich dort immer ein bisschen wie im Urlaub fühle.
Hier ein Link zum Everytrail-Spaziergang, den ich heute mit Irgendlink genossen und aufgezeichnet habe. Mit ein paar wenigen iPhone-Bildern.
Endlich kam auch meine Nikon mal wieder zu Einsatz (ein Draufklick macht die Bilder groß):
Sugiez – noch am Brojekanal …
Kiosk-Wagen-Spiegelung (beim Campingplatz)
Hier lang!, sagt Irgendlink, steht ja auf dem Pfeil.
an den Ufern des Murtensees …
gut vertäut …
auf dem Rückweg durch die Dörfer
Unser Traumhaus …
Kitsch oder Kunst?
… ein Thema übrigens, das uns zu einer spannenden Diskussion über unsere wahren Kompetenzen – im Gespräch ebenso wie in unseren Alltagsaktivitäten – bringt. Kein schlechtes Blogthema, wenn ich es mir so recht überlege …
Ich innen drinnen.
Du außen draußen guckst durch Glas,
das trennt und das verbindet. Undurchschaubar.
Ein Kaihu nach Irgendlinks Definition. Die europäische Antwort auf Japans Haikus. 5-8-11 lautet die Formel.
Formel? Aber ja doch, denn alles will definiert werden, alles will geklärt sein. Alles will in unserer materiellen Welt geformt und gefasst, gezähmt und eingegrenzt sein. Ich gestehe, dass mich diese Machbarkeit zuweilen überfordert. In diesen Augenblicken fühle ich mich wie sich wohl meine Rennmäuse gefühlt haben müssen, die inzwischen längst alle – unumglast – im Mäusehimmel herumrennen.
Da war dieser Moment – ich hatte ein paar Freundinnen zu Besuch –, wo wir uns alle um meine Terrarien gestellt und den Mäusen beim Klettern und Knabbern, beim Turnen und Tanzen zugeschaut hatten, als Freundin B. sagte:
Vielleicht sind da, sie zeigte nach hinten, oben, außen und wir alle folgten gebannt ihrem Finger, der ebenso gut das Universum wie die Nachbarin im oberen Stock meinen konnte, vielleicht sind da welche, die größer sind als wir. Und die uns nun zuschauen, wie wir den Mäusen zuschauen, und die über unsere Klettereien und Liebes- und Lebenstänze fachsimpeln. Oder die sich, wie wir bei den Mäusen, über tier- will heißen, menschengerechte Haltung, den Kopf zerbrechen.
Vielleicht.
Menschengerechte Haltung: Ist das Batteriehaltung in Hochhäusern, ist das Mobilität in engen Bussen auf verstopften Straßen? Ist das Arbeiten eingeklemmt zwischen Ordnern, Shredder, ToDo-Listen und Rollschränken?
Hallo, ist da jemand?
Kater Findus flirtet mit Micro Rennmaus. Bild aus meinem Archiv.
Freitags und samstags in Bern unterwegs …



iDogma: Bilder mit der Kamera von Everytrail aufgenommen, mit PS Express bearbeitet und mit Blogger+ gebloggt.

iDogma pur: aufgenommen mit ProCamera, bearbeitet mit PS Express und gepostet mit Blogger+
Und jetzt gehts weiter mit packen … Der Countdown läuft, noch zweiunddreißig Tage in Bern …
Heute Morgen am Straßenrand

Mit Stairway To Heaven im Ohr zur Post gefahren. Glücklich pfeifend das Postfach geleert. Im Büro relativ lustvoll das Lektorat eines Jahresberichtes angepackt und sonst ein paar nützliche Dinge erledigt. In der Mittagspause an den vom Liebsten gedeckten Tisch gelotst worden, der für eine Stunde mit mir extra seine heutige Strassen-von-Bern-Fotoarbeit unterbrochen hat. Danach die zweite Hälfte des Nachmittags frei gefeiert, denn Irgendlink und ich hatten uns in der Lorraine verabredet, um noch mehr Bilder zu sammeln.
Ach, könnte ich doch jedes Ding, das mir gefällt, einfach ablichten, seufze ich später auf dem Heimweg. Es ist blue hour und ich bin eigentlich ganz froh, dass das nicht geht. Diese ganz speziellen Schlagschatten eines Wegweiserkreuzes, von der Abendsonne an die Wand gemalt, auch J. hat sie gesehen. Andere laufen achtlos an ihnen vorbei, an diesen Alltagskunstwerken, die sich genau so wie jetzt und hier niemals mehr zeigen. Spinnerin ich, sehe überall Perlen, wohin ich auch blicke!
Wieso fotografiere ich?, frage ich vorhin, während wir beide an unseren Notebooks sitzen und die Bilder des Tages auf unsere Speichermedien laden.
Weil es dir Spaß macht, sagt Irgendlink und klickt weiter, baut Panoramen und sortiert die Bilder des Tages.
Hm, ja, schon …, sage ich, aaaber … da ist mehr. Es ist wie mit dem Schreiben. Es ist dieser Wunsch, die große weite Welt ein klein bisschen besser zu verstehen, in dem ich sie fasse, sie zu zähmen versuche. Als großes Ganzes ist sie unerträglich. In kleinen Portionen wunderbar.
Hier ein paar Häppchen von gestern und heute … allesamt mit dem iPhone aufgenommen. Für die Sichtung der Nikon-Bilder ist der Feierabend zu kurz … 🙂
Bild oben: Gestern, bei der Großen Schanze …
Heute im Lorrainequartier …
Gleich um die Ecke vom Eisbärchen, auf der Eisenbahnüberführung …
Im Breitenrain, gegenüber der Johanneskirche …
Nach einem Besuch in Lenzburg lockt die Sonne Irgendlink und mich auf den nahen Berg Hügel … In den Himmel, besser gesagt, wir wollen ja nicht untertreiben. … doch zuerst gilt es, auf der Erde ein Stück voranzukommen. Hierlang:
Nein, wirklich … das ist alles gaaanz anders, als du es dir denkst!
Da hoch zu steigen ist fast ein bisschen wie nach Santiago pilgern …
… und so ist die Sicht vom selbsternannten Himmel aus … (gegenüber das Schloss Lenzburg …)
(mit der HDR-App auf dem iPhone fotografiert …)
Schade nur, dass wir den Himmel wieder verlassen mussten … Nein, die haben uns nicht rausgeschmissen da oben, wir sind selbst geflüchtet. Die Kälte drängte uns zum Abstieg. Und zu essen gab es auch nichts. Was für ein Himmel aber auch …!
Tipp: Bilder werden durch Anklick groß.
Das Chaos? Oder doch lieber die Leere?
Bild: Minus zehn Fotoalben. Die Epoche von 1965 bis 2003 hat in einer einzigen Kiste Platz …
Doch dieses eine Büchergestell hat bloß noch elf weitere solche Fächer. Alle davon randvoll mit noch mehr Alben und vor allem mit Büchern (dreireihig hintereinander und zum Teil doppelstöckig). Dass dies nicht das einzige Büchergestell ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen … Umziehen ist wirklich nicht so einfach …
Hat da jemand was von Leere gerufen?