wozu soll ich …

… sollen wollen?
oder
Wozu soll ich wollen sollen?

Noch so ein Satz, der faul bei mir rumhängt und nachgelesen werden will …

Eigentlich könnte ich mit all den bei mir rumliegenden Sätzen ein Buch schreiben! Dada. Oder endlich mein Kurzgeschichten-Manuskript „Unter dem Teppich“ entstauben. Oder „Loch im Eis“ fertig überarbeiten. Und einen Verlag suchen. Ich könnte mir eigentlich endlich mal Ziele setzen. Und vor allem dies: mich mit dem Gedanken, Ziele zu verfolgen, anfreunden.

Doch, sagt mir bitte eins: Wozu soll ich wollen sollen? Wozu überhaupt sollen? Und was ich wohl hier über das Leben gedacht habe?

zu verschenken

Nein, ich werde nicht fragen, wie lange er bleiben wird. Diesmal nicht. Und ich werde mir diesmal nicht schon beim Sonntagsbrunch die Laune verderben lassen, wenn ich an den bevorstehenden Abschied denke. Ich werde ihn ziehen lassen, wenn es Sonntagabend ist. Und ich werde bis dahin jede Minute genießen.

Musst du morgen eigentlich arbeiten?, fragt J. Auf dem Sofa ist es Sonntagmittag und ich sehe Schalk in den Augen meines Lieblingsmenschen.

Öhm, eigentlich schon … Wieso fragst du?

Oooch … weißt du, ich habe diesmal länger frei  … Überraschung! Ich könnte bis Dienstagfrüh bleiben …

Na ja, aufgeschoben ist zwar nicht aufgehoben, doch gegen solcherlei Verlängerungen habe ich nix einzuwenden! Und da ich ja noch Überzeit habe und einen lieben Scheff … 🙂

Ich werde nie mehr fragen, wie lange er bleiben wird! Ich mag Überraschungen!