Nichts für schwache Nerven, wie ich sie habe, war das. Und dennoch musste ich da durch. Kurz vor halb elf setzte ich mich heute Morgen das letzte Mal ans Steuer meines Sternchens, das mich seit zehn Jahren meist zuverlässig von A nach B gebracht hatte.
Gestern waren wir auf Testfahrt, denn ich musste doch feststellen, ob mein Auto nach anderthalb Monaten Nichtstun noch fahrbar sei. Zwar war die Batterie fast leer und es brauchte ein paar Anläufe, bis ich den Gang einlegen konnte, doch schließlich kamen wir laut, ruckelig und langsam vom Fleck. Puh. Nochmals Glück gehabt.
Hätte ich heute Morgen so lange üben müssen, hätte ich wohl Blut und Wasser geschwitzt. Das laute Röhren stammte vom durchgebrochenen, notdürftig und provisorisch mit Draht hochgebundenen Auspuffrohr. Das Lärmen und Ruckeln unter mir ignorierte ich mit zusammengebissenen Zähnen. Halt durch, sagte ich, halt durch, Sternchen. Bald hast du es hinter dir.
Heute, wie ich so über Land fahre und mein Herz bis zum Hals schlägt, weil ich befürchte, dass unterwegs zu Garagist J. ein weiteres loses, rostiges Rohr brechen könnte und ich doch noch den Abschleppdienst beanspruchen müsste, wird mir klar, dass mein Auto mir alles gegeben hat. Zuverlässig bis zum Schluss. Alles ist mehr als genug. Ich bin dankbar und gerührt.
Wie ich auf dem Parkplatz der Werkstatt einparke und J., der draußen am Werkeln ist, zuwinke, fällt mir ein Stein vom Herzen. Geschafft, Sternchen, wispere ich, geschafft. Danke! Danke vielmal!
Kaum habe ich die letzten Dinge aus dem Auto geholt und hat Joe die Nummernschilder abgeschraubt, kommt auch schon der Aasgeier. Ein Mann mit osteuropäischem Akzent und Aussehen – sorry, manchmal stimmen Klischees eben doch – braucht eine Fotokopie meines Fahrzeugausweises. J. verschwindet kurz im Büro, der Mann geht um mein Auto herum. Begutachtend. Abschätzig. Er sieht nur das Äussere. Nein, ich will das alles gar nicht sehen. Auch die Karte nicht, die er J. zusteckt. Ich lese „Exporte“ und erkenne einer dieser Karten wieder, die ich in Bern fast wöchentlich unter die Windschutzscheibe gesteckt bekam.
Nein, das wollte ich dir doch ersparen, Sternchen!, denke ich. Dass du ausgeschlachtet wirst. Dass du von groben Händen auseinandergenommen wirst. Ich hatte mir unseren Abschied so ähnlich vorgestellt, wie wenn wir einen verstorbenen Menschen zum Krematorium begleiten. Ich hatte mir vorgestellt, dass die Metallpresse kommt und mein Sternchen ins Autonirwana befördert … Nun sowas. Nicht auszudenken. Mein Herz flattert heftig. Am liebsten würde ich dem Mann meinen Schlüssel, den ihm J. vorhin gegeben hat, aus der Hand reißen. Oder ihm zumindest das hohe und heilige Versprechen abnehmen, dass er lieb zu Sternchen sein wird. Ich weiß, dass ich kindisch denke, aber ich bin eben fest überzeugt davon, dass auch ein Auto beseelt ist. Anders als wir Menschen, aber dennoch schulde ich auch Dingen Respekt. Ich wende mich ab und versuche meinen Atem zu beruhigen und das laut bis in die Ohren klopfende Herz. Als der Mann mit (nicht mehr) meinem laut röhrenden Auto wegfährt, kann ich mich nur knapp beherrschen und das Winken unterlassen.
Ich folge J. ins Büro, wo er mir die neuen Papiere überreicht und ich ihm die Kohle. Genau um elf Uhr elf gucke ich zum ersten Mal auf die Uhr des neuen Autos, das nun mit mir ein neues Kapitel Mobilität beginnt. Zurück fahre ich einen kleinen Umweg über die Hügel um mich mit dem neuen Teilchen, das ich Festibus taufe – auf Grund einer SMS an den Liebsten, die mit den Worten „Habemus Fiestabus“ anfing – vertraut zu machen.
Hokuspokus, Fidibus und Festibus – ein bisschen Zauber im Alltag muss einfach sein.
Zuhause fülle ich Festibus mit all jenen Dingen, die ich gestern Sternchen weggenommen hatte. Benzinkanister (leer), Reserveschirm, Schneekratzer, Bürste, Fensterputzzöix …
Die erneute Mobilität macht mich ganz schwindlig. Die letzten Wochen, die ich als Zugfahrerin unterwegs gewesen war, hatten mir zwar gezeigt, dass das auch geht, doch für gewisse Dinge ist das Auto eben einfach praktischer. Ich fühle mich geborgen, wenn ich alleine im Auto unterwegs bin. Anders als im Zug, wo ich dem Lärm ausgesetzt bin. Mein Schneckenhaus habe ich es auch schon genannt.
Übermorgen fahren wir zum ersten Mal „weit weg“. Nein, so weit ist es bis ins Emmental nun auch wieder nicht. Und ja, richtig, das ist das Tal, wo der löchrige Käse, den ich allerdings nicht mag, herkommt. Zu Freundin B.. Morgen kommt Freundin U. zu Besuch, aus dem Schwarzwald. Und jetzt dann gleich meine Nichte mit ihrem Küken. Ich freue mich auf die beiden Frauen, besonders darauf, die vier Monate alte A. endlich kennenzulernen.
Ooops, ich muss ja los …!
Autos, Bücher, Brötchen und Kohle
Ich renne mir hinterher. Mir und meinen ZuTun-Dingen. Und ausgerechnet dann wird es endlich Hochsommer, zumindest für einzwei Tage. Hochsommer, den ich auskosten sollte.
Seit drei Tagen will ich Mails schreiben. Seit drei Tagen will ich über den Sinn des Lebens und so Sachen bloggen. Von Hamburg erzählen. Und seit drei Tagen will ich endlich alle Lieblingsblogs nachlesen.
Doch da ist die ganz materielle Welt, die sich in den Vordergrund drängt. Mein Sternchen* ein weiteres Mal reparieren zu lassen, übersteigt meine Schmerzgrenze – zumal ich nicht weiß, wie lange die nächste auf sich warten lassen würde. Damit herumzufahren ist eine Mutprobe. Ich weiß nicht, wann das nächste Rostrohr bricht – und ob ich das nächste Mal auch wieder das Glück haben würde, vor einer Garage** zu stehen, wenn es passiert. Ach, und zu allem habe ich mich verliebt. In ein günstiges Fiesta-Teilchen, das mir Garagist ** J., Freundin L.s Schwager, zu einem fairen Preis verkaufen würde – seine jüngere Schwester hatten wir im Urlaub gemietet. Doch weil Garagist J. bald Urlaub hat und ich gerne baldmöglichst, aber bis spätestens Ende Monat, wieder mobil wäre, drängt die Zeit. Wenn ich genau hingucke, erkenne ich, dass die Entscheidung längst gefallen ist.
Dennoch – einmal mehr begreife ich, dass ich die Sache mit der Materie weit weniger gut packe als jene mit den Buchstaben. Buchstaben sind mein Ding. Vom fast vierhundert Seiten dicken Sachbuch, dass ich bis 1. August rezensiert haben soll, hab ich zwar gerade mal vierzig Seiten gelesen, habe also auch hier einen gewissen Druck. (Nein, ich jammere nicht. Das ist bezahlte Arbeit. Lieblingsarbeit sogar.)
Doch jetzt ruf ich aber erst mal Freundin T. an, denn Beziehungen sind wichtiger als Autos, Bücher, Brötchen und Kohle.
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*Mein japanisches Auto mit seinem englischen Namen, wie Stammlesenden wissen, ist so langsam in die Jahre gekommen.
** auf deutsch-deutsch heißt dieser Beruf wohl Autowerkstattbetreiber oder so, aber sagt selbst: das schweizerische Garagist ist doch einfach schöner. Und Garage für Autowerkstatt kann ich mir auch nicht abgewöhnen. Dafür sage ich noch immer parken statt parkieren, seit ich zurück in der Schweiz bin und ernte dafür amüsierte Schweizer Blicke …
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Schon mehr als drei Stunden auf. Und das an einem Sonntag! Wach bin ich sogar noch länger; genoss die Stille des Morgens, bedauerte leise den bevorstehenden Abschied vom Liebsten, schnupperte seinen Duft und beschloss, nicht nervös zu werden. Na ja, so richtig hat das leider nicht geklappt mit der Nicht-Nervosität – dafür alles andere. Ich sitze bereits im Bereich A40 und warte aufs Einboarden.
Die kurzen Schreckensmomente vorhin sind bereits Vergangenheit, die Irgendlinks Frage folgten, der mich im Mietauto zum Hamburger Flughafen fuhr. Die Frage nämlich, ob ich das Ticket griffbereit hätte.
Ticket? Ooops, nö! Also echt! Dabei hab ich so clever gepackt.
Mach dir keine Sorgen. Entweder du guckst nachher nach, wenn wir ankommen oder du checkst ohne ein. In Santiago, vor anderthalb Jahren, hat das problemlos funktioniert.
Okay, sag ich und entspanne mich.
Die Schlange am Schalter 8 ist lang, sehr lang sogar. Ich bin verwirrt. Hier wird zuerst am Automaten eingecheckt, doch das funktioniert ohne mein E-Ticket nicht, das irgendwo in meinem großen Rucksack schlummert. Ohne Boardingpass kann ich jedoch mein Gepäck nicht einchecken. Was nun? Muss ich mitten in der Halle nun meinen Rucksack auspacken und das Ticket suchen, wie es vor zehn Tagen eine junge Frau auf dem Zürcher Flughafen vorgemacht hat? Die nette Dame am Automaten weiß Rat und schleust Irgendlink und mich an der Schlange vorbei vor die guten alten traditionellen Schalter.
Hier nehmen wir Abschied, denn Flughafenparking ist teuer. Snieff.
Am Schalter werde ich sehr nett mit Boardingpass ausgestattet und zum Sperrgut-Band weitergeleitet. Mein nicht so ganz stromlinienförmiger Großrucksack wird dort geröngt und für gut befunden. Puh! Ein Kilo leichter als vor zehn Tagen ist er auch, obwohl noch mehr Bücher drin sind.
Bei der Handgepäckkontrolle werde ich „rot“ angezeigt, weiß der Geier wieso, und so werde ich zusätzlich mit dem Handröntggerät ausgetestet. Sogar in den Hosenbund grabscht die Dame ohne meine Frage nach dem Grund der Suche zu beantwortet. Die Frau vor mir muss sogar die Schuhe ausziehen. Ein beklemmendes Gefühl, obwohl sie natürlich nichts findet. Was auch?
Wie ich so zum Gate spaziere, schnell den Liebsten anrufe und nichts mehr tun kann, als abzuwarten, fällt die Anspannung und Nervosität von mir ab. Müdigkeit macht sich breit. Vor der Scheibe Sonne und Wolken. Der SWISS-Flug landet und spuckt Menschen aus.
Wo bin ich? Verwirrt schaue ich mich um. Ein bisschen wie nach dem Kino, wenn ich wieder auf der Straße stehe.
Einboarden jetzt!
Weiter, weiter, weiter …
Nein, Abschiede mag ich nicht und nein, früh aufstehen auch nicht, doch beides ist morgen unumgänglich. Wenn ich denn meinen Flug ab Hamburg nicht verpassen will. Na ja, lieber würde ich mit Irgendlink weiter urlauben und auch dieser meinte heute, dass er nicht wirklich große Lust auf weiterradeln habe. Wären da nicht die Vorgaben. Zeitliche Limiten, die unsere nächsten zwei Wochen diktieren. Bei mir ist es der Abgabetermin für einen Artikel, bei Irgendlink das Kunstevent „Raus aufs Land“, das die Mainzer Kunstzwerge am ersten Augustweekend auf „seinem“ einsamen Gehöft veranstalten.
Freiwillige Verbindlichkeiten, wenn man so will. Das macht es einfacher. Auch dass wir uns diesmal schon balder wiedersehen werden. Insch’allah.
Der heutige äußerst erfolgreiche Geocache-Spaziergang durch den Itzehoer Klosterforst neben dem wunderschönen Waldfriedhof war jedenfalls ein krönender Abschied unserer zehn viel zu kurzen Urlaubstage. Sonne satt und ein herrlicher Mischwald – so richtig nach meinem Geschmack.
Eine Collage mit Bildern findet sich auf pixartix_dAS bilderblog.
Irgendlink sammelt Bilder:

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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
Helgoland, wir kommen (aber nie wieder)
Ist Helgoland eine Reise wert? Dass wir dort den Journalisten F. und seine Reisegefährtin F., die in Ostfriesland im Urlaub sind, nach langer Zeit endlich einmal wiedergetroffen haben, rechtfertigt die Reise. Und Kellnerin A. ebenfalls, die mit ihrem derb-feinen Humor gute Laune verbreitet. Ja, sie auch.
Einen weiteren Pluspunkt lieferte die ganz unerwartet aufgetauchte Sonne. Wir haben unsere Akkus aufgetankt, bevor unsere Freunde aus Cuxhaven angekommen sind. Köstliche kleine Siesta auf einer Hafenbank, umso köstlicher als die Sonne sich in unsern Breiten in den letzten Tage ziemlich rar gemacht hat.
Das Schiff, das perversfrüh – schon viertel nach neun – in Büsum auslief, hieß zwar Funny Girl, doch der Fun hielt sich in Grenzen. Vor dem Klo ein junger Typ, die Zeitung lesend, mit Tellerchen, auf denen er Geld sammelt. Was war zuerst da, der leere Teller oder das schmuddlige Klo? Oder vielleicht gar die Zeitung?
Menschen über sechzig machen die Mehrheit. Vereinzelt Familien mit lauten Kindern. Ein paar wenige nur in unserm Alter. Weil die Zubringerboote-Gewerkschaft nach dem Ausbau des Hafens brotlos geworden wäre, wurde der alte Brauch beibehalten, dass die Fahrgäste der großen Schiffe mit Booten abgeholt werden. Je etwa zwanzig Leute werden dazu dicht an dicht in eine wacklige, motorisierte Nussschale gequetscht. Wind in den Haaren. Ein klitzekleiner Hauch von Abenteuer. Doch sobald ich die Frau vis-à-vis angucke, kann ich nur hoffen, dass es ihr besser geht, als es wirkt.
Die Insel? Hm. Wäre sie leer, wäre sie schön – richtig schön, mit Ziegen und Schafen drauf. So aber gleicht sie einer Filmkulisse. Touri-Shops Tür an Tür. Alles zollfrei, weil Helgoland – so erklärt uns Journalist F. – eine Art eigenes Land ist. Die steuerbefreiten Einkünfte sichern der Insel das Überleben. Und nur schon mit zwei bis drei Stangen Zigaretten ist ein nicht eben billiges Fährticket amortisiert. Ware, nebenbei gesagt, die mit dem Schiff zuerst auf die Insel gebracht werden muss, dort verkauft und auf dem nahen oder fernen Festland konsumiert wird.
Jene TouristInnen, denen eine Inselumrundung zu anstrengend ist, werden – in Dosen verpackt, sage ich zu Irgendlink – um die Insel gefahren. Eine Art schienenloser Elektrozug treibt die auf den Straßen Flanierenden auf die Gehwege. Spielzeugwelt.
Uns ist diese Unterwelt zu künstlich und zu hektisch. Wir lassen uns von einer grauhäutig-griesgrämigen Liftfahrerin billig ins Oberland befördern. Hier wohnen die InsulanerInnen, hier führt der Rundwanderweg ungefähr drei Kilometer um die Insel. Die berühmte lange Anna, jener hohe, schmale Fels am Ende der Insel, der als Insel-Wahrzeichen herhalten muss, habe ich leider verpaßt, weil uns ein Blick auf die Uhr daran erinnerte, dass das Schiff bald zurückfahren würde.
Heute habe ich kaum jemanden gesehen, der seinen Job wirklich begeistert tat, seufze ich beim Abendessen zuhause, in unserm Appartment auf dem Bauernhof. Der Schiffskäptn leierte seine Informationen so schnell, automatisch und unartikuliert ins Mikrophon, dass ich kaum etwas mitbekam. Die Ein- und Aussteigehelfer am Beiboot? Na ja, die machten ihren Job zwar auch mechanisch, immerhin so sensibel, dass sie bei besonders ängstlichen Reisenden souverän ermutigende Tipps gaben.
Einzig Kellnerin A. war voll bei der Sache. So eine Kellnerin habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Ohne Notizblock bediente sie uns souverän und humorvoll. Eine Wohltat.
Ist Helgoland denn nun keine Reise wert? Ach, wenn der Liebste dabei ist, ist es fast überall schön … 🙂
Hartlich Willkomm in Brunsbüttel
Brunsbüttel – kleines Städtchen an Elbe und Nordostseekanal. Vermeintlicher Ausgangspunkt für unsern für Freitag angedachten Ausflug nach Helgoland. In der Touristeninfo bei der Schleuse am Ende der Einkaufsmeile erfahren wir jedoch, dass ab Brunsbüttel keine Schiffe nach Helgoland fahren. Nett ist sie nicht wirklich, die Dame. Auf uns hat hier niemand gewartet. Als ich mich erkundige, ob man auf der Fähre ab Büsum Plätze reservieren müsse, schnauzte sie ja, es sei schließlich Hochsaison. Ein kalter Wind, der uns da um die Ohren schlägt. Auch draußen rangeln Sonne und Regen um Vorherrschaft. Der Hafen ist schnell besichtigt, das Städtchen auch, sodass wir froh sind über die Einladung von K. und C., die in einem Ort in der Nähe wohnen. Irgendlink hatte ihre Adresse schon auf seiner Ums Meer-Reise als Übernachtungsmöglichkeit gesteckt bekommen, aber nicht in Anspruch genommen.
Bei Kaffee, Tee und Kuchen tauschten wir uns über Länder, kulturelle Verschiedenheiten, Fernbeziehungen, das deutsche Schulsystem, Meinungsumfragen und vieles mehr aus. Wir haben viel gelacht und im Schnelldurchgang zwei liebenswürdige Menschen kennengelernt. Im Nu war es drei Stunden später.
Eben fahren wir nach Hamburg und gucken uns dort die alte Speicherstadt an. Und was immer sich uns in den Weg stellt.
Umsteigebahnhof Elmshorn, kurz nach eins. Wir zwei Spinner hacken wie behämmert auf die iPhonetastatur.

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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
außerirdisch
Während seiner Ums Meer-Reise war Irgendlink vor zwei Wochen schon hier in Itzehoe. Bei dieser Gelgenheit lernte er seinen bis dahin unbekannten Blogleser S. kennen. Die Männer fuhren auch damals gemeinsam zum Kulturzentrum Planet Alsen. Damals war es offen, gestern leider urlaubshalber geschlossen. Dennoch spazierten wir zu dritt übers Außengelände und ließen uns von S. die Hintergründe des Projekts erzählen.
Später ein unerwartet sonniger Spaziergang an der Stör. Wir suchen und finden einen Geocache. S. ist verblüfft, dass unter einer Brücke, über die er täglich geht, so was unerwartetes wie ein Geocache (mehr: hier klicken) versteckt liegt. Uns freut’s. Die Dinger sind hier am Ort recht dicht versteckt. Hoffentlich können wir noch den einen oder andern heben … Wie im richtigen Leben sind die Schätze oft unscheinbar, klein und an unerwarteten Orten zu finden.
Bei einer köstlichen Vegi-Lasagne, die wir uns und unserm Gast kredenzen, lassen wir den Tag ausklingen.
Auf dem ersten Bild ein ehemaliges Schlämmbecken neben dem besagten Kulturzentrum – mit einem wunderbaren Echo-echo-echo.

Hier ein Detail der rostigen Raumkapsel gleich nebenan. Eine Collage der Kapsel findet sich auf pixartix_dAS bilderblog.

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Bilder: iDogma –
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Spielend
Wir Glückspilze! Ausgerechnet in den einzigen beiden regenfreien Stunden waren wir gestern einkaufen und durch die Stadt Itzehoe flanieren.
Ein Haus mit wunderbarem Backsteingemäuer hat es mir ganz besonders angetan. Auf pixartix_dAS bilderblog zeige ich eine stark verfremdete Variante.
Dieses Bild hier ist mit Autostich aus zwei (Pro HDR-)Bildern zusammengesetzt und mit PhotoWizard leicht verfremdet.

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Bild: iDogma –
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Teetassenorakel
Dass ich mich in meinem hohen Alter nochmals so heftig verlieben könnte, seufze ich. Diese Tasse ist aber auch zu schön. Ihre Farbe, ihre Form – eine Mischung aus robust, standfest und zierlich, die mich begeistert. Die Farbe changierend, zwischen grün, blau und türkis-grünblau. Zum Verlieben!
In Dänemark habe er sie gekauft, erzählt mein Liebster, in einer Töpferei. Seither ist sie in einer seiner Packtaschen, gut gepolstert, mitgefahren.
Daraus schmecken meine Yogitees sogar noch besser. 🙂

Bilder von unserm Artwalk nach und in Itzehoe auf pixartix_dAS bilderblog.
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Von A nach B …
Von Rendsburg fuhren wir gestern südwestlich weiter aufs Land. Urlaub auf dem Bauernhof ist angesagt – in der Nähe von Itzehoe.
Unterwegs beschließen wir, einen Geocache zu suchen. Leider erfolglos, was das Finden des Geocaches betrifft, erfolgreich jedoch in Hinblick auf Bilderausbeute und Wohlgefühl.
Hier eine Rostcollage von der Brücke bei Ridders.
Mehr auf pixartix_dAS bilderblog.

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