Er dreht meinen Kopf sachte von links nach rechts. Von rechts nach links. Lass los, sagt er leise. Und ich versuche es. Ganz intensiv. Mit aller Kraft. Doch je mehr ich mich aufs Loslassen konzentriere, desto mehr spanne ich mich an. Kopf und rechte Hand scheinen von Loslassen wenig Ahnung zu haben. Tja, sie sind es eben gewohnt, den lieben langen Tag die Kontrolle zu haben. Handeln und denken.
Mein restlicher Körper dagegen lässt sich, scheint es mir, ganz locker von den Händen meines Esalen Massage Practitioners bewegen und entspannen.
Hach, wie gut loslassen täte! Besonders heute. Doch mein Kopf ist mal wieder so voll, dass er beinahe platzt. Zwar sind die Schmerzen inzwischen erträglich, doch den brummigen Lärm all der vielen Gedanken würde ich ganz gerne gegen lauter Nichts eintauschen.
Ganz allmählich döse ich doch weg. Überlasse mich dem sanften Druck geschulter Hände und lasse mich einfach zu. So wie ich bin. Ist doch eigentlich gar nicht so schwer …
das nächste Mal, massiere ich dir die Füsse und lasse den Kopf links liegen.
lieber Gruss K
auch gut …
dann kann mein kopf vielleicht ganz alleine loslassen! ooops, und auf einmal liege ich kopflos da? 🙂
liebgrüss zurück, s.