buen viaje

Notizzettel

bloggen …
– dass ich endlich Ferien habe …
– dass ich nach Spanien fahren, dort J. treffen und mit ihm das Meer genießen werde … Insch’allah.
– dass ich heute (allenfalls vielleicht morgen) für ne Weile das letzte Mal blogge …
– dass ich unglaublich schlapp bin …
– dass ich vergessen habe, was ich noch alles schreiben wollte und vor allem, wie ich das ganze hatte verpacken wollte …

Die Worte taumeln herum und lassen sich kaum fassen. Müde, so müde bin ich …

An solchen Tagen vielleicht besser nicht bloggen!, denke ich.
Hm. Kann ich nicht machen, kontere ich. Nicht, wenn es das letzte Mal für zehn oder elf Tage ist. Will doch tschüss sagen …
Warum …?
, frage ich mich. Warum nicht einfach mal nichts schreiben!

Nichts

Ruhe

Innere Ruhe
… was immer das ist …

Die Karten liegen bereit. Gepackt ist noch nicht. Da und dort liegen ein paar Sachen rum, die mit sollen. Materie. Wo ich bloß den Schlafsack habe?
In mir drin wächst die Idee, wie sich die Reise anfühlen soll. Ich will vorwiegend auf Hauptstraßen fahren. Mautstraßen meiden, nicht nur wegen der Kosten, nein, weil ich genug Zeit habe. Viel Zeit.
J. wird erst ungefähr am Samstag am Meer sein. Außerdem brauche ich grad viel Zeit. für mich. Zeit zum Abschalten. Entschleunigung. 100km/h statt 130. Oder noch weniger. Anhalten. Pause machen. Sein. Mich südwärts treiben lassen. Die Strecke genießen. Das will ich. Keine Weg und Ziel-Sprüche, nein. Der Weg ist der Weg. Und das Ziel ist das Ziel. Basta. Und jedes Ziel ist immer nur Zwischenziel. Von dort geht es weiter. Immer. Irgendwie.

Wohin werden wir von Tag zu Tag entscheiden. Vor der Reise ist nach der Reise ist vor der Reise … Jetzt zum Beispiel.
Wie im richtigen Leben …

Perpetuum mobile

Perpetuum mobiles gibt es
nicht, sagst du. Doch, sogar
zwei, sag ich, die unterschiedlicher nicht
sein könnten.

Liebe heißt die eine. Sich
selbst erneuernd, bewegt
sie sich immer-
während weiter und weiter
und weiter. Hass ist der
Name der zweiten. Kehr-
seite der andern.
Endlos wie die Zahl
acht, der doppelte
Kreis, der Brunnen. Sie
leeren sich aus, füllen
sich selbst und nähren sich
ständig neu … wieder und
wieder und wieder.

Gut oder schlecht kümmert
weder Liebe noch Hass.