Ein Wort zur guten Nacht

Verblogge schlimme Storys, rät mir Irgendlink, nachdem ich ihm eine heute gemachte, ziemlich miese Erfahrung mit einem aggressiven alten Herrn geschildert habe. Das ist auch eine Form der Gewalt und des sich Abreagierens. Eine ausgesprochen produktive und so gar nicht zerstörerische Form, meint mein weiser Freund, es ist gar das Seelenheil der Kreativen. Ein Satz, der gerahmt und für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen gehört.

Später frage ich mich, während ich, noch immer fiebrig, Fotos bearbeite, ob wir, deren Herz so und nicht anders schlägt, nicht einfach immer und überall die KünstlerInnen sind, die wir sind. Selbst dann, wenn wir uns mit Alltäglichem abmühen. Womit wir wieder beim Seelenheil der Kreativen wären. Und die Erde dreht sich doch. Und mein Herz schlägt einen anderen Takt als das Herz eines Managers. Und auch anders, als jenes einer Geschäftsfrau. Einfach anders, ganz wertfrei gesagt. Und das ist gut so. Es lebe die Biodiversität …

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