Schütteln

Ein bisschen wie Sand, den wir als Kinder durchs Sieb schüttelten und aus welchem wir die Steine aussortierten, kommt mir vor, was auf meinem Tisch liegt. Ein Haufen feiner Kleinigkeiten. Erinnerungen von der Reise. Schöne Verpackungen. Steine mit speziellen Formen. Karten. Prospekte. Quittungen.

Die vielen Bilder haben wir uns ein erstes Mal am Samstagabend angeschaut. Nicht alle. Es sind sehrsehr viele. Zwei iPhones und zwei Kameras. Und drei Wochen Zeit zum Staunen. Nein, ich mag jetzt nicht rechnen, weder Bilder zählen noch Gigabytes berechnen. Bin zu müde. Habe heute hundertzwanzig Mails gelesen. Meine und die vom Scheff. Und auch sonst viel gemacht. Unter anderem habe ich – aber bitte nicht weitersagen! – während der Arbeit auf Guuggl Mäps diese Streckenbilder hier gezeichnet …

Beim Draufklicken findet ihr die Strecke detailliert im Original … Herzlichen Dank an die Guuggl-Family!

Gestern Morgen, noch auf dem Einsamen Gehöft in der Pfalz, einmal mehr begriffen, dass es immer viel mehr ungeschriebene Texte geben wird als geschriebene.

„Über dies, über das müsstest du mal schreiben!“, sagen wir oft. „Das wäre ein tolles Thema für eine Geschichte.“
Oder: „Jene Idee liesse sich in einem Blogartikel einweben.“

Ob Blumen schöner blühen, wenn ihnen jemand dabei zusieht?
Ob Blumen schöner blühen, wenn ihnen niemand dabei zusieht?

2 Kommentare zu „Schütteln“

    1. liebe syntaxia
      das ist der punkt – dass es uns besser geht, wenn … hach, immer wieder dieses „wenn-dann“-ding aber auch … 🙂

      ankommen? hm … komme ich wohl irgendwann irgendwo irgendwie an? oder bin ich schon? *zwinker*
      einen schönen tag dir und allen andern da draussen!
      liebgrüss, sofasophia

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