Manchmal werden alte Träume plötzlich wahr. Und hoffentlich ist die Wahrheit des Steinehauens noch schöner, als ich es mir erträume. Schon seit vielen Jahren ist sie da, diese Faszination, Steine zu formen. Oder wohl vielmehr, im Stein zu finden, was immer schon ist. Teil meiner Geschichte: Steine aller Art berühren mich. Diese uralte Affinität lebt in mir, seit ich denken kann. Mit Speckstein, dem weichen Bruder des großen Steins, habe ich einige schöne Erfahrungen in Sachen Bearbeitung gesammelt, doch wie wird es wohl mit dem harten Stein sein?
Stein bietet eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten und Herausforderungen: Klopfen – Spitzen – Kröndeln – Zahnen – Schleifen – Streicheln, heißt es auf der Website meiner Kursleiterin. Wie sich das alles anfühlen wird, erfahre ich ab morgen Nachmittag bis Sonntagnachmittag. Bei Walburga in der Oberpfalz (Bayern). Axel, darf ich dazu Bayern sagen? Franken ist es jedenfalls nicht, soviel ich weiß. Reicht Oberpfalz? Und, nein, liebe Ortsunkundige, das ist nicht hier um die Ecke, nur weil es ebenfalls Pfalz heißt. Sternchen und ich müssen nämlich ein paar Stunden ostwärts fahren, bis wir da sind … Na, nach Bayern eben. 😉
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