Lebenskunst

Leben ist wie Kunstunterricht. Sobald du ein paar Grundregeln kennst, kannst du loslegen. Blau und gelb wird grün, zum Beispiel. Eine einfache Gleichung, die in der Praxis unzählige Variationen ermöglicht. Ebenso wie gelb und rot oder blau und rot.
Die Mischregeln und ein paar andere Theorien zu Material und Bildkonzeption zu kennen, macht aber noch kein berührendes Bild. Erst dank Ideen, Fantasie, Schaffensfreude, Hingabe, Übung und Können sowie Freund Zufall gelingt ein (Lebens-)Werk.
Wie im richtigen Leben eigentlich.

0 Kommentare zu „Lebenskunst“

  1. Mir fällt dazu ein böser Satz ein: Unser Leben wird überbewertet. Nur, weil wir es sind, die dieses Leben haben, ist es noch lange nichts Weltbewegendes.
    Und es wundert mich. Denn eigentlich denke ich nicht oft so.

  2. hihi, sherry, hat was.
    ich glaube, solange nur wir selbst es sind, die unser eigenes leben überbewerten, gehts ja noch. allerdings halte ich wenig von bewerten und überbewerten, mehr dafür von wertschätzung, wohlwollen und selbstliebe diesem meinem leben gegenüber.
    und nein, die welt bewegen muss mein, dein, sein, unser aller leben nicht, doch wenn wir alle uns selbst ein bisschen bewegen, bewegt sich die welt – und wir hoffentlich so ein bisschen lebenswerter 🙂

  3. Klingt sehr gut, doch sollte mann nicht zu viel experimentieren, sonst könnte es eine Explosion geben die nicht mehr aufzuräumen ist. so sehe ich das.
    Vieleicht bin ich auch nur zu Negativ ^^

  4. was für den einen zu viel, ist für die andere zu wenig. ich denke, dass es bei der lebenskunst in erster linie darum geht, das eigene ding zu finden: heisst auch, herausfinden wie viel bewegung drin liegt und wie viel experiment. und wie viel mut ganz besonders.
    liebgrüss d.

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