déjà-vu

Die ersten Seiten des neuen Buches sind skizziert. Halt, nicht Buch, das hier ist richtiges, bald zu lebendes Leben.
Ich schreibe mein Drehbuch zwar mit, aber da sind so viele Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Nicht auf Gefühle, nicht auf Fakten. Aufs Wetter ebenso wenig wie auf Stimmungen, Straßenverkehr, Mond- und Sternenkonstellationen. Alles steht ständig zu allem in einem Verhältnis. Sympathikus. Parasympathikus. Wechselwirkungen. Polare Bewegungen. Energie. Gaddafi. Kernspaltung. Vom kleinen ins große und wieder ins Detail, wo – wie es heißt – der Teufel hockt.
Sitze auf dem Sofa. Trinke Bier. Kleine Welt. Müde Füße. Irgendwo Mut.
Und Liebe. Sonst wäre alles nix. So ist irgendwie nix alles.

Quelle: Mein Tagebuch und Blog vom 20. März 2011
Schon bald werde ich wieder Umzugskisten füllen … und auch diesmal weiß ich nicht, was auf mich zukommen wird. Die einen nennen es Mut, andere schütteln den Kopf, dritte fragen, warum.
Und ich? Ich sage: Das ist mein Leben.