am Niederriedstausee

Mein Wohnzimmer ist zuweilen sehr groß. Heute reichte es bis an den Niederrieder Aarestausee. Wo ich zwei Geocaches hob und im neuen Wallander las. Hat gut getan, mir die Altweibersommersonne auf den Pelz brennen zu lassen … aaahhh …

beim ersten Geocache …

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Siesta …

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… und jetzt geht’s wieder heimwärts …

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Was gut tut. II

… einfach auf die Bilder klicken und schon werden sie größer …

Mein Everytrail-Trip ist noch in Vorbereitung …
hier seht ihr schon mal die kleine Wanderung in rot …

Anfang und Ende …

schweizerische Gründlichkeit … 🙂

Luegid vo Bärge ids Tal …

Später in St.burg an „meiner“ Zulg …

Hier gibt es die schönsten Steine der Welt – echt wahr!

entspannend: einfach sein …

Bei 120km/h geknipst … 😉
(ja, ich war allein unterwegs …)

Trybguet

für j. – zwar nicht vom letzten samstagabend, die aufnahme, aber so ähnlich hats getönt …
… und doch gaaanz anders, weil uns ja das symphonieorkester begleitet hat …

[youtube=http://il.youtube.com/watch?v=cGjmhofaof8&feature=related]

trybguet

die nacht überchunnt scho wieder
roseroti ränder
franset uus & fädlet die nächschti wuchen y
mir hei nid pennet, aber si wäg däm no lang
nid wach
& zyt geit tic-tac-tic-tac viel z schnäu
verby, we mir zäme si

i bi wie nes trybguet trybe, hals über chopf i
dr schtrömig
wyt äwäg vom ufer & vor auem wyt äwäg vo dir
ewigi ebbe & fluet,
im schturm isch
jede hafe guet

aber dyne isch dä, won i scho ha vermisst, won
no nüt vo dir ha gwüsst

du chasch cho & du chasch gah
du chasch aues vo mir ha
du chasch di uf mi verla
i bi immer für di da – ei tag länger
aus für immer
schryss mi über ds näscht ab
füehr mi hinger ds liecht
mir isch jedes mittu rächt
mach mi figefertig & sug mi uus
i leischte dir ke widerschtand
i la mir aus vo dir la gfaue
schteue nume ei bedingig im voruus
la dä mäntigmorge nid zu üs i ds huus!

du chasch cho & du chasch gah
du chasch aues vo mir ha
du chasch di uf mi verla
i bi immer für di da – ei tag länger
aus für immer

i liebe se meh aus mi – ei tag länger
aus für immer!

Akkorde

Mit dem Liebsten und drei weiteren Lieblingsmenschen der Lieblingsband lauschen … Hach, ich bin rundum glücklich und fühle mich reich beschenkt.

Das war ja echt eines der gei… ähm genialsten Konzerte meines Lebens. Zusammen mit mindestens tausend* andern genossen. Das erste und einzige seiner Art – Klassik und Rock aufs beste verwoben. Das Berner Symphonieorkester und Patent Ochsner.

Eigentlich, und das tu ich vielleicht nächstens mal, sollte ich mal über jenen ganz speziellen Menschen bloggen, ohne den Konzerte wie dieses niemals so unvergleichlich klingen würden. Doch, wie gesagt, darüber vielleicht ein andermal …

Jetzt gibts erst mal Brunch. Vier Mägen knurren …

* EDIT: Die Zeitungen sprachen von zehn- bis fünfzehntausend Leuten auf dem Bundesplatz …

A little Byte …

Meine neue externe Festplatte, die ich zum Schnäppchenpreis im Internet gefunden habe, fasst sage und schreibe anderthalb Terabytes. Sind anderthalb Millionen Millionen Bytes. Ein Byte mit zwölf Nullen. Nein, ich will hier weder über die Wunder der Technik schwärmen noch über unseren Machbarkeitswahn lamentieren …

Nur dies: wäre ich ein kleines Byte, eins ganz ohne Nullen hintendran, vielleicht der Splitter einer klitzekleinen Textmail oder einer Datei wie dieser hier, würde ich mich jedenfalls auf dieser riesigen neuen Festplatte schrecklich klein fühlen. Bin aber nur ein klitzekleiner Mensch, dafür auf einer riesigen, uralten Kugel, doch auch hier fühle ich mich manchmal schrecklich klein. So zoome ich bisweilen von Weitwinkel auf Tele. Wähle einen Ausschnitt. Wähle ein Stück Erde, das mir Geborgenheit gibt. Wähle ein paar Menschen, ebenfalls klitzekleine Bytes auf diesem grünblaugrauen Rund hier, und schon fühle ich mich wohl.

Damit sich nun die ersten kleinen Bytes auf meiner riesigen leeren Platte nicht so einsam fühlen, schiebe ich nun laufend neue Daten auf das Ding. Alle meine Texte haben es sich dort nun bequem gemacht. Sie wurden von der alten, hundertelf Gigabytes fassenden Festplatte auf die neue verrückt. Verrückt, jawohl. Verrückt auch, dass Texte wie dieser hier, auf einem Textdokument wie Word entworfen, weniger wiegen als dreißig Kilobytes. Ein ganzes dickes Buch? Sagen wir mal fünfhundert Kilobytes. Nicht wirklich viel …

Und was wiegt eine Seele? Einundzwanzig Gramm geht das Gerücht. Und heißt auch ein Lied der Ochsen. Meine seit vielen Jahren liebste Berner Rockband wagt am Samstagabend das einmalige Experiment, mit dem Berner Symphonieorkester auf dem Bundesplatz gemeinsame Sache zu machen. Auch der wunderbare Song „21 Gramm“ werde klassisch interpretiert. Opulent und pathetisch klinge er, meinte Frontmann Büne in einem Interview, das ich heute in der Berner Kulturagenda auf der Titelseite gelesen habe ( >www.kulturagenda.be > Ausgabe Nr. 34).

Das besagte Lied, eben jetzt von A nach B verschoben, wiegt immerhin vierkommasiebendrei Megabytes. Ob das mehr oder weniger sind als einundzwanzig Gramm, weiß ich leider nicht. Klingen tut das Ganze irgendwie so, ist aber leider ziemlich ne miese Aufnahme …

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=COOzaCXRRU8]

anstatt …

… einfach mal nichts zu tun, habe ich – nachdem J. sich auf seinen langen Heimweg gemacht hat – meinen heutigen Everytrail-Trip bearbeitet. Hier klicken zur Diaschau unseres Ausfluges.

Eine neue Sucht? Irgendwie schon. Technik hat mich immer schon fasziniert, als Kind Bohrmaschine und Velokette, heute eher digitale und virtuelle Medien. Internet als Kunstplattform. Auch mehrschichtiges Ausdrücken von Erlebnissen faszinierte mich immer schon. Im Werkzeug „Everytrail“ habe ich – dank J. – eine Verknüpfungsmöglichkeit zweier meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen gefunden. Fotografieren und in der Natur wandernd oder radelnd Geocaches und andere Schätze und Schönheit entdecken. Die Freude am Gesehenen und Erlebten mit anderen teilen zu können, gefällt mir daran auch sehr.

Teilen? Will sich Ausdruck immer teilen, muss alles, was wir erleben, ausgedrückt und soll alles, was wir erleben, sichtbar gemacht werden? Nein, muss nicht, kann aber. Und kreieren macht eben einfach Spaß.

In mir drin steckt die Freude, dass ich mich endlich wieder fit fühle und Sonne, Sommer, Leben und Liebe genießen mag. Zum Beispiel so: Nach einem erfrischenden Bad am schrägen Ufer der Sense liegen, statt den Füssen den Kopf halb im mindestens zwanzig- Grad warmen Wasser, die Beine landwärts gestreckt. So den verkehrten Wolken, wie sie über einen auf den Kopf gestellten Himmel spazieren, zuschauen. Die Gesetze der Schwerkraft aufheben und in den Himmel fallen. Können. Einfach so. Als Möglichkeit. Halt mich fest, J..