Ist das Leben ein Kartenspiel und dauert es womöglich einfach so lange bis wir alle Karten gespielt haben? Ob jene im Ärmel und in der linken Socke auch zählen?
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Hilfe! Das Pflegen von Beziehungen sowie all die kulturellen Aktivitäten, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke – Lesen, Schreiben, Malen, Filme schauen, Musik hören, Fotografieren, Bilder bearbeiten –, fressen fast meine ganze freie Zeit auf. Ich glaube, ich lasse das alles mal bleiben! Genau! So werde ich auf einmal ganz viel freie Zeit haben! Wie soll ich diese bloß (r)umbringen?
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der kleine J. (6) in Irgendlinks Blog sagt: „Es gibt keinen Gott.“ Als Beweis führt er an: „… weil er sich dir nicht offenbart, weil er sich mir nicht offenbart und weil er sich auch allen anderen Menschen nicht offenbart. Es sind immer nur Menschen, die anderen Menschen erzählen, dass es Gott gibt und was er so tut. Nie ist es Gott persönlich. (…) Sie haben ihre Informationen (…) ALLE nur aus zweiter Hand. (…) Wer also kann ausschließen, dass ich nicht am Ende einer tausendjährigen Lügenkette stehe?” (Zum Originaltext: hier klicken).
Da ich selber nicht an jenen Gott mit Rauschebart glaube, halte ich diesen weisen Beweisen nichts weiter entgegen außer den Gedanken, dass sich mit fehlenden unmittelbaren, respektive immer nur subjektiven und immer nur von Menschen interpretierten Offenbarungen Gott zwar tatsächlich nicht beweisen lässt. Aber eben, er lässt sich damit auch nicht ausschließen und widerlegen. Was heißt da ER? ER-SIE-ES. Offenbarungen, die wir Menschen haben, Erleuchtungen, Erkenntnisse – sie alle sind immer subjektiv. Wir glauben etwas, weil wir es jetzt glauben wollen. Weil es uns jetzt gut tut. Weil wir es jetzt für wahr halten (wollen). So wahr, wie eben etwas wahr sein kann. Oder auch nichts.
Na, wenn das mal keine Offenbarung ist!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ist das Leben ein Kartenspiel?