8:15 Wow! Ich bin bereits im Büro! Anfänglich allerdings nur, um mich vom Scheff blöd anmachen lassen zu müssen. Ob ich heute früh aus dem Bett gefallen sei. Witzbold! Dabei hatten wir doch Arbeitsgruppe-Sitzung. Stichwort Öffentlichkeitsarbeit im Jubiläumsjahr. Sprich besonders viel zu planen!
8:20 Mit dem Scheff zoffen, weil er J. und mich als Fototeam – für eine der Kampagneaktionen, die diese Woche stattfinden – fest einzuplanen beschlossen hat. Ohne Rücksprache. Dabei wollten wir doch inkognito dabei sein. Und nichts tun MÜSSEN … zumal ich dann frei habe … *grmpf*
8:30 – 10:00 AG-Sitzung. Thema: Filmprojekt. Ein Filmer, den ich von früher kenne, wird aus unseren Ideen einen tollen kleinen Low-Budget-Film über unsere Hilfwerkprojekte bauen (SponsorInnen bitte bei mir melden). Heute haben wir erste Ideen gesammelt und wie es aussieht, bleibt das Projekt am Schluss an meinem Scheff und an mir hängen. Erstens, weil wir begeistert vom Projekt sind, zweitens ein gutes Team und drittes, weil die anderen zwei Gruppenmitglieder keine Ressourcen haben. Wir zwar auch nicht, aber wir werden ja dafür bezahlt. Nicht für den Ressourcenmangel natürlich, aber für OeA und andere so nette Zeitfresserchen.
10:00 Statt Pause zu machen, erste Sichtung meiner heutigen ToDos und Mails, dies und das. Kleine Besprechungen da und dort. Alle sind wegen der Kampagne nervös. Die Räume müssen noch bisschen aufgeräumt werden. Ich fange 100000 Sachen an, aber nix richtig fertig …
10:40 Zähneputzen, Tschüss, bis bald sagen und dann zur Zahnärztin am Bahnhof radeln, davor das Postfach leeren, das eine Kollegin heute zu tun versprochen und vergessen hatte.
11:05 Auf dem bequemen Stuhl, zu dem mich die Dental-Assistentin geführt hat, hoch über dem Bahnhofplatz, im vierten Stock, im Licht der Frühlingssonne einschlafen …
11:10 Erschrocken aufwachen, den Mund öffnen und ihn kaum mehr zubekommen, als ich den Kostenvoranschlag höre. Na ja, da müssen eben ein paar Löcher geflickt werden … *seufz*
11:45 Ins Büro zurückradeln. Boxenstopp beim Veloladen. Neue Bremsklötze kaufen, die mir J. zu montieren versprochen hat. Voraus-Dankeschön. 🙂
12.00 Endlich kann ich arbeiten … Könnte ich. So vieles wäre zu tun. Die Alltagsdinge stapeln sich seit Tagen. Doch da kommt mein Scheff daher und will, dass ich meine zwei Comboxen neu bespreche. Weil ich doch die Zentrale bin. (*argh-ichwillhierraus-hiiilfe*) Und weil ich die Anmeldungen sammle. Und damit auch alle, die anrufen, sofort erfahren, dass sie sich auch telefonisch anmelden können. Für unsere Stadtrundgänge. Was ich hasse – nicht die Rundgänge, das Combox-volllabern.
12:32 Ich will einfach mal wieder einen gaaanz normalen Bürotag!, kreische ich. Der Magen knurrt zustimmend. Und ich verspreche nienienie mehr zu sagen, dass ich nicht ausgelastet sei. Nie mehr! Meine Kollegin A. verdreht die Augen. Darauf verbanne ich sie aus dem Büro und schließe die Türe. (Oder ist sie gar freiwillig gegangen? Geflüchtet vor mir?) Nach zehn Laber-Anläufen bin ich endlich zufrieden mit meinem neuen Combox-Sprüchlein.
13:00 Eigentlich will ich nur noch und endlich nach Hause. Aber diese Mail hier muss noch geschrieben werden. Und diese Datei noch ausgedruckt! Ach, und dann muss ja noch dieser Anhang weitergeleitet werden!
13:15 Endlich fahre ich den PC runter. Ich radle ins Liebefeld, um – wie verabredet – im dortigen Fachgeschäft die neuen Bilder für unseren Eingangsbereich abzuholen, doch die sind noch nicht fertig! *grmpf* Wir liefern Ihnen die Bilder ins Büro!, sagt die nette Dame. Na toll, dann hätte ich ja nicht kommen müssen!, murmle ich und fahre endlich nach Hause. Freier Nachmittag und so. Dabei ist es inzwischen schon fast zwei Uhr!
Anmerkung 1: Kann es mir jemand verdenken, wenn ich mich zwar wie immer RIESIG über alle Kommentare zu meinen Blogartikelchen freue, aber aktuell einfach keine Power zum Antworten habe?????
Anmerkung 2: Dabei hätte ich doch heute gerne übers Biertrinken gebloggt …
biertrinken bitte nachholen.
nie trinke ich bier, außer, wenn ich stundenlang tausende von treppen vor der klosterbrauerei hoch geklettert bin (kloster eberbach am main)- danach schmeckte das dunkle bier unvergleichlich. man kann dann aber nicht mehr alleine laufen:-)
das über deine arbeit mutet nach adhs bei erwachsenen an…?
nachtrag: das kloster am main heißt engelberg.
@wildganZ: adhs? muss ich mir (um mich) sorgen machen? engelberg? gibts als ort in der schweiz. mit engeln biertrinken? auch nicht schlecht.
bier hol ich nach, ähm, bierblog natürlich. wenn ich den heutigen tag überstanden habe. dann wird eh alles wieder besser. hat mein scheff versprochen.
also doch kein adhs?
grüsse aus dem büro … heute wirds wohl keinen blogtext geben … wird spät heute …