La cigale et la fourmi

Da war diese Fabel. Im Französisch-Lehrbuch oder in einer unserer unzähligen Klassenlektüren. Was im Grunde egal ist. Sie war auf einmal da. Seither hockt sie in meinem Hinterkopf. Eines meiner kleinen Monsterchen namens la cigale et la fourmi.

Öl auf die Mühlen meines pubertären, sich entwickelnden Gerechtigkeitsempfindens. Die tolle, begabte, begnadete Grille, die den Mut hatte, das Leben zu genießen und auf das Rackern – um der Kunst willen – verzichtete! Wie arm sie am Schluss der Geschichte dran war! Daneben die reiche Ameise, die den Sommer über Vorräte gesammelt und an die Zukunft und an den kalten Winter gedacht hatte. Inbegriff des Kapitalismus. In dieser moraltriefenden Geschichte jene Figur, die auf der richtigen Seite steht.

Noch heute identifiziere ich mich mit der Grille. Wie sie habe ich eine Affinität zu Kunst, zu Schöngeistigem, zum Denken und Spinnen, zu Literatur und Schriftstellerei, zu Ausdruck, Weben und Genuss, kurz zum gegenwärtigen Sein. Schon nach Ende meiner Ausbildungen habe ich immer nur Teilzeit gearbeitet, auf die Karriereleiter verzichtet, kaum was auf die Seite gelegt und die freie Zeit für Kreatives als meinen großen Reichtum betrachtet. Meinen Ameiseneltern und ihrem Erbe verdanke ich es wohl, dass ich nicht verarmt bin. Alle stehen wir auf der richtigen Seite.

Es gibt für jedes Problem eine Lösung!, hat mir mein Vater mit auf den Weg gegeben. Bloß nicht aufgeben.

Auch Grillen müssen leben!, denke ich.

Und wenn Grillen und Ameisen miteinander teilen, was sie haben und was sie können, besteht Hoffnung – für beide Seiten.

(Notiz an mich: Eine Ameise! Wo ist meine Ameise? Ein Königreich für eine Ameise!)

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Heute habe ich diese alternative Version aus dem Netz gefischt:

„Es war einmal eine Grille, die das Leben liebte und mit ihren Freunden viel Spaß hatte. Diese Grille war durchaus bereit, eine ihr gemäße Arbeit anzunehmen, aber es stellte sich heraus, dass keiner der vielen Arbeitsplätze, die ihr angeboten wurden, für sie zumutbar war. Die Arbeitsagentur bestätigte sie in dieser Auffassung. Mit Verachtung blickte die Grille auf eine ihr bekannte Ameise, die sich bedenkenlos von den Kapitalisten ausbeuten ließ, und dies für eine Hand voll Euros. Die Grille zog es vor, ihre Zeit den schönen Dingen des Lebens, wie Wein, Weib und Gesang, zu widmen.

Es kam der Winter und die frierende Grille berief eine Pressekonferenz ein, in der sie zu wissen verlangte, ob es mit den Grundsätzen der Gerechtigkeit vereinbar sei, dass die Ameise ein großes beheiztes Haus hat und Nahrungsvorräte im Überfluss, während andere in der Kälte litten und hungerten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zeigte Bilder der fröstelnden Grille und in starkem Kontrast dazu Aufnahmen der Ameise in ihrem gemütlichen Heim vor einem Tisch voller Speisen. Führende Kommentatoren der Tagespresse zeigten sich schockiert über diesen krassen Gegensatz und fragten: „Wie ist es möglich, dass in einem so reichen Land so viel Armut zugelassen wird?“

Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und bald schaltete sich NEID (Nationale Einheitsgewerkschaft der Insekten Deutschlands) ein, deren Vertreter in einer populären Talkshow darauf hinwies, dass die Grille, die unübersehbar eine grüne Körperfarbe hat, das Opfer einer bisher schon immer latent vorhandenen Grünenfeindlichkeit geworden ist. Bekannte Persönlichkeiten der Popmusik gründeten die Initiative „Rock für Grün“ und alle Welt war gerührt, als ein von der britischen Königin geadelter Popstar auf einem Konzert dieser Bewegung das eigens für diesen Anlass komponierte Lied „It’s Not Easy Being Green“ anstimmte.

Sowohl Vertreter der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien nutzten jeden öffentlichen Auftritt, um ihre Warmherzigkeit und ihr Mitgefühl zu zeigen, indem sie erklärten, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun würden, um der armen Grille ihren gerechten Anteil am allgemeinen Wohlstand zu verschaffen, dass die hartherzige Ameise es lernen müsse zu teilen und dass Einkommensunterschiede immer ein Ausdruck von Ungerechtigkeit sind.

Die Bundesregierung, der von Journalisten immer wieder vorgeworfen worden war, dass sie dieses brennende Problem aussitzen wolle, zeigte ihre Handlungsfähigkeit und legte im Bundestag ein „Gesetz zur wirtschaftlichen Gleichstellung grüner Insekten“ vor, das Ameisen mit einem Solidaritätszuschlag auf deren Einkommensteuer belegte. Dieser Gesetzesvorschlag wurde von allen Parteien des Bundestages angenommen. Von nun an lebten alle Mitglieder der Volksgemeinschaft in mitfühlender Geschwisterlichkeit und niemand störte es, dass aus unerklärlichen Gründen die Wirtschaftsleistung des Landes von Jahr zu Jahr zurückging.“

Quelle: http://www.mehr-freiheit.de/satire/solidar.html

Noch mehr neue Wörter, die das Land braucht

Wie könnten wir chnuuschte übersetzen?, fragen sich Freundin K. und ich am Samstagabend bei Gschwellti und Käse. Oder chnüüble? Wir wollen J. verständlich machen, wie reich unsere Schweizer Dialekte sind. Nein, für chnuuschte gibt es kein hochdeutsches Äquivalent. Ein pfälzisches kommt der Sache ziemlich nahe, klingt sogar ähnlich, aber ist mir leider bereits wieder entfallen.

Sprache drückt Befindlichkeit aus, Befindlichkeiten und Zeitgeister einer ganzen Gesellschaft. Laut- und Klangmalereien lassen uns ahnen, was ein Wort ausdrückt. Und da war am Freitagabend – wir hatten M. und A. zu Besuch –  auf einmal diese Sprache, staufferisch, im Raum. Sie steht hinten auf dem gedruckten Bern-ist-überall-Manifest, das einige Autorinnen und Autoren, die im Verlag Der Gesunde Menschenversand publizieren, kreiert haben und ist eine der sechs Sprachen, in die das Manifest übersetzt worden ist. Eine kleine Googlesuche auf den iPhones bringt keine Antwort. Staufferisch gibt es nicht. Oder doch? Neue Sprachen braucht das Land. Neue Wörter auch.

Mein Lieblingsbruder P. erzählt heute, dass Finnisch und Ungarisch verwandt sind. Dass Ungarisch von den Finnen mitgestaltet wurde, als diese über die früheren Handelswege, die Flüsse, das ungarische Land erschlossen. Verwandtschaften, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Alle Sprachen sind Fremdsprachen, heißt es im erwähnten Manifest, und jede Sprache ist eine Brücke in die Welt.

Sprachbrücken: neue Wörter sind gefragt.

Wie nennt man doch gleich dieses Gefühl, sagt Irgendlink, es ist Samstagmorgen und wir trinken im Bett Tee und Kaffee, dieses Gefühl, du weißt schon, wenn du zu spät zur Arbeit kommst. Und auf einmal merkst du, dass du splitternackt bist …

Und wie nennt man doch gleich …

Tja, wie ich bereits sagte: Wir brauchen neue Wörter …

Bern aufgeräumt. Nähen.

Das Stück rückt näher, während wir westwärts radeln, das kleine Stück Terra incognita. Wir befinden uns auf den Spuren der Straßen, die J. auf seinen vielen Kunst- und Straßenbilder-Sammeltouren in Bern links liegengelassen hat. Dass da klitzekleine Sträßchen dabei sind, leuchtet ein und dass es mich daher sehr interessiert, ihn zu begleiten, ebenfalls. Wie spannend, ganz neue Winkel in meiner Stadt zu entdecken, die ich doch, wenn ich alles zusammenrechne, seit fast zehn Jahre bewohne. Auch heute, wo wir eine ähnliche Straßennamensammelaktion im Weissenbühl- und im Fischermätteli-Quartier unternehmen, wird mir mein Halbwissen nur zu gut bewusst. Was sage ich da: Halbwissen? Bestenfalls Viertel- , Achtel- oder Mini-Wissen! Fällt mir unterwegs ein, dass Luisa Francia neulich gebloggt hat, dass ihr Leute zuweilen Halbwissen unterschieben. Sie bedankt sich dann herzlich, ist doch Halbwissen schon ganz schön viel. Recht hat sie.

Hätte ich Berner Halbwissen, könnte ich ganz schön stolz auf mich sein. Habe ich aber nicht. Ich kenne im Grunde genommen nur viele einzelne Flecken auf der Decke. Ich kenne Plätze, aber kaum Straßen. Doch genau diese, vor allem die Querstraßen und die kleinen Sträßchen sind die Fäden im Gewebe und Gespinst des Stadtplans.

Gestern und heute habe ich Verbindungen geschaffen und ein paar einzelne Stoffstücke mit anderen vernäht. Ich habe neues in der alten Stadt entdeckt und begriffen, dass Bern mich immer wieder neu überraschen kann.

Wann kenne ich eine Stadt? Wann kenne ich einen Menschen? Nein, darauf kenne ich die Antwort nicht und eigentlich ist es mir ganz recht, dass Bern noch immer Terra incognita für mich bereithält.

Bilder folgen (vielleicht). 🙂

Laut gedacht

Packen hat ja auch was von Bloggen, kommentiert U. gestern mein Blog. Packen ist in der Tat wie Bloggen eine Form, sein Leben Revue passieren lassen. Und ich setze mich zurzeit wirklich sehr intensiv mit meiner Vergangenheit auseinander. Das alles hier in meinen Regalen bin ich. Und war ich. Doch ich bin noch mehr. Wie ich gestern Abend auf dem Sofa alte Briefe lese – statt Kisten zu füllen – und an all die wunderbaren Menschen denke, die ein kurzes oder längeres Stück Leben mit mir teilen oder geteilt haben, wird mir einmal mehr der Wert von Freundschaften bewusst und auch, wie lieb ich anderen Menschen offenbar bin.

Werde ich in der fremden Pfalz ebenso leicht anwachsen wie meine Linde, die Jahre lang auf meinem Balkon in einem Topf lebte und nun schon seit einem halben Jahr auf Irgendlinks Wiese prächtig gedeiht?, frage ich mich schweren Herzens. Werde ich auch in der Pfalz Menschen finden, die ein bisschen wie ich ticken? Menschen, die nicht einfach schon da sind, weil sie mit J. befreundet oder verwandt sind. Obwohl ich J.s Freunde, Freundinnen und Verwandte alle sehr mag, wünsche ich mir – wie hier in Bern –  ein paar eigene Leute.

((Notiz an mich: Können andere das verstehen? Haben andere dieses Bedürfnis nach eigenen Freundes- und Freundinnenkreis eigentlich auch? Wie wichtig ist mir, dass das verstanden wird?))

Eines der Geheimnisse von guten Beziehungen ist nämlich, dass beide Menschen ihre eigene Dinge tun und lassen, ihre eigene Wege gehen und nicht immer alles teilen, dass sie sich Raum geben und Raum nehmen. Das allgemein richtige Maß von genug Gemeinsamkeit und genug Eigenem gibt es zwar nicht, will heißen, es ist höchst individuell, doch ahne ich, dass J. und ich unser Maß wohl ziemlich gut gefunden haben.

((Noch eine Notiz an mich: Ob ich wohl eine neue Kategorie „laut gedacht“ für Artikel wie diesen hier eröffnen sollte? Doch wen mag sowas interessieren?))

Warum schreibst du eigentlich nicht mehr Details über eure Beziehung? Oder auch über Erotik?, hat neulich jemand gefragt, als wir über mein Blog ausgetauscht haben.
Tja, habe ich gesagt, ich lese so Sachen zwar bei anderen gerne … aber … nein, lieber nicht … das ist mir zu persönlich.

Widerspruch? Denn wäre mein Blog nicht persönlich, hätte ich keine Lust zu schreiben. Und hätte ich überhaupt LeserInnen, wenn mein Blog nicht irgendwie persönlich wäre? Ist es nicht das Persönliche, das uns voyeuristische LeserInnen anzieht und uns Schreibende zu unseren Buchstabenpirouetten verführt? Aber der Mensch ist ein wahrer Narziss; er bespiegelt sich überall gern selbst, er legt sich als Folie der ganzen Welt unter, sagte Goethe schon vor vielen Jahren und zitiert Blogkollege AxeAge in seinem Printlog mit ebendiesem Titel.

Was für ein Balanceakt! Innenschau.

Außenschau: Nebenan sitzt Irgendlink und studiert den Berner Stadtplan. Mit der Unterstützung seines Rechners, der alle Straßennamen-Schilder Berns weiß, die J. für seine Kunstsammlung bereits fotografiert hat, sucht und markiert er die noch unerforschten Quartiere und Straßen. Auch Irgendlinks Countdown läuft. Er ist das letzte oder zweitletzte Mal bei mir in Bern. In einem Monat ziehen wir um. Puh.

Nein, laut gedacht ist wirklich kein schlechter Titel. Und auch als Schlusssatz nicht zu verachten.

dazwischen

Während mein Liebster grad eben an den unsichtbaren und feinen Dingen arbeitet und darüber bloggt und dabei die gedruckten Bücher anderer Bloggender erwähnt, klettere ich am Büchergestell herum und staple fixfertig gedruckte Bücher auf den Tisch. Auch ein paar handsignierte sind dabei. Bücher von Menschen, die ich persönlich kenne. Von Menschen, die den Mut hatten, ihre Manuskripte sichtbar zu machen. Von Menschen, die Verlage fanden. Von Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben …

Und wann wird DEIN Printblog erscheinen?, smste Irgendlink heute.
Wer würde den schon lesen wollen?, schrieb ich zurück.

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Krö… , denke ich beim Sortieren der Bücher. Eine große Tasche steht hungrig für die aussortierten Bücher bereit. Bücher fürs Brocki oder für die Bücherborde meiner FreundInnen, ArbeitskollegInnen oder sonst wie Interessierten. Dazu läuft iTunes auf dem Lap. Gazpacho mal wieder, die ich vor einem Jahr rauf und runter gehört habe, bis sie mir ein wenig verleidet sind.

Wie viele Bücher ich habe! Wie viele Geschichten! Die meisten gelesen, doch auch ein ganzes Tablar ungelesene haben sich im Laufe der Jahre bei mir eingefunden. Da und dort gekauft oder geschenkt erhalten und für später aufgehoben. Wie viele Buchstaben! Eigentlich ja immer die gleichen sechsundzwanzig, bloß immer wieder anders zusammengesetzt. Zu immer wieder neuen Choreographien versammelt. Und doch ist jede Geschichte längst erzählt. Wie Wasser, das wiederkehrt. Wie Kompost, der zu Erde wird, dann Frucht und wieder Kompost. Mist. Ewiger Kreislauf. Die Gedanken ebenfalls. Und das Spinnen auch. Denken und loslassen. Schlafen und wachen. Spirale, ewige.

Doch jetzt grad bin ich die Frau fürs Grobe. Zwischendurch fließen die Tränen, wenn mir das eine oder andere in die Finger kommt. Feine Tränen, die schmerzhafte Erinnerungen wandeln helfen. Wie Regen, der den trockenen Boden wässert und neues Leben möglich macht.

Während ich Kiste um Kiste fülle und dabei Musik höre, wird mir bewusst, wie reich ich bin. Nicht die Materie meine ich. All die Geschichten, die ich in mir trage.

Montagmorgenwege

Da fahr ich also – relativ gut gelaunt für Montagmorgen und mit gutem Sound im Ohr – zur Post. Nichts böses ahnend und – dank Irgendlink – seit November sogar gut beradhelmt, um gegen die Gefahren der bösen Welt und der Straße gewappnet zu sein. Wie gesagt, gut gelaunt und nichts böses ahnend betrete ich also den neuen provisorischen, weitläufigen Schalterraum, gehe zu unserem Postfach, kralle mir die Post und will wieder aus der Halle raus, als ich auf einmal von einem Schalterbeamten hinter Panzerglas blöd angemacht werde. Er winkt rum und sagt etwas, deutet auf mein Stahlpferdchen an meiner Seite, das mich bis zum Fach begleiten darf und sagt irgendwas.

Ich verstehe nix, habe ja die Stöpsel in den Ohren. Ich höre eben lieber Kristofer singen als Schalterbeamte wettern. Nett wie ich bin, nehme ich die Stöpsel raus, bereue es aber sogleich. Muss mir nämlich eine Das darf man nicht-Litanei anhören. Dass ich das Rad draußen lassen müsse, sagt er.
Wieso?,
frage ich. Da steht nirgends, dass Räder hier drin verboten sind. Ich denke an den Krug, der zum Brunnen geht, bis er bricht und dass ich insgeheim auf diesen Eklat gewartet habe, seit es diese neue provisorische Postfastanlage gibt. Was ich natürlich nicht sage. Außerdem stört das doch niemanden, sage ich stattdessen.
Oh, doch, sagt da jemand hinter mir, ein Securitasmännlein in orangem Tarn- ähm Warnanzug, das mich vorher, als es sein Postfach leerte, schon dumm angegafft hat. Und ich es klug ignoriert. Oh doch, das versperrt den Weg, sagt es.

Ich muss fast losprusten, halte mich aber zurück und tue erbost. Zwei gegen eins, ihr Feiglinge aber auch, fühlt euch stark, nicht wahr?, denke ich. Die automatische Türe ist breit, die Gänge sind breit, neben meinem Rad kommen noch vier Leute locker gleichzeitig durch die Türe, oder drei dicke. Ich schüttle nur den Kopf …

Morgen komme ich mit dem Motorrad, sagt nun der tumbe Securitastyp, der es nicht leiden mag, dass jemand etwas wagt, das er in Tat und Wahrheit selbst auch möchte, aber sich nicht traut. Selbst etwas so banales, wie mit dem Rad eine Schalterhalle zu betreten. Nein, diese Typen kann ich echt nicht ernst nehmen. Da geht’s nur um Powergames. Noch immer kopfschüttelnd verlasse ich den Raum und weiß nicht, ob ich ob dieser Bigotterie und Kleingeistigkeit weinen oder lachen soll. SVP-Wähler, denke ich. Mein Urteil ist gefällt. Genau aus solchen Menschen besteht die Wählerschaft der k…braunen Schweizer Großkotzpartei. Ein Grund um stolz zu sein ist das wahrlich nicht.

Mainstream ist Sch***, schreibt C. in ihrer Mail, nachdem sie von einem wiedergetroffenen Kollegen erzählt hat, der sich von seiner Akademikerkarriere verabschiedet hat, um endlich seinen Traumberuf zu lernen, Automech. Und nun endlich glücklich ist.