Es war einmal eine Künstlerin, die fürs Leben gerne Steine klopfte. Aufgewachsen in den Schwäbischen Bergen konnte Angelika einfach nicht anders, als ihrer Leidenschaft für Steine zu folgen. Die Leichtigkeit des S(t)eins wurde zu ihrer ganz persönlichen Medizin.
Eines schönen Tages vor ein paar Jahren, als sie durch die Berge streifte – diesmal in Spanien –, verliebte sie sich in ein leer stehendes Haus und beschloss, ihren nächsten Lebensabschnitt in der Alpujarra zu verbringen.

Ein weiser Entschluss! Schon bald baute sie das alte Haus nach ihren Bedürfnissen um, schloss neue Freundschaften und lernte nebenbei spanisch. In den zwei kleinen Gästehäuschen war schon bald einmal Platz für Leute, die Ruhe suchten. Oder Kurse besuchen wollten.


Auf die Mail, die mir Angelika als Leserin meiner Websites eines schönen Tages vor zweieinhalb Jahren geschrieben hatte, folgten unzählige weitere. Gespannt darauf, wer diese wilde Frau ist, bestieg ich im Juni 07 das Flugzeug nach Südspanien. Um schon bald darauf gemeinsam mit ihr und den anderen Gästen ebenfalls Steine zu klopfen. Schleifen und schmirgeln ist eben auch meine Leidenschaft, die ich vor dreizehn Jahren im französischen Jura entdeckt hatte.


Alpujarras: Sonne. Abkühlung im nahen Bach. Streifzüge durch die Gegend. Ausflüge nach Granada und die umliegenden Orte. Am Freak-Markt ein paar neue Klamotten kaufen. Viel Lachen. Viel Trinken. Viel Rauchen (damals noch). S., die mir spät nachts, als ich pinkeln gehen musste, rät: Pass immer gut auf! Wenn du zwei Wege siehst, nimm einfach immer den mittleren!
Was ich sagen wollte? Meine Freundin Angelika stellt aus. Nein, nicht in Spanien. In Köln. Vom 27. November bis am 8. Dezember 2009. Hingehen!
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