dass das Leben ein Panorama sei

Wie Irgendlink und ich heute bergauf steigen, unterwegs alle fünf Meter stehenbleiben, mit Nikons und iFöuns Bild um Bild machen und ob der Schönheit der Natur um uns her kaum Worte finden, erkenne ich einmal mehr das Gehemnis der allem zugrunde liegenden Verbindung. Während ich mit dem Apfeltelefon dank einer entsprechenden, ziemlich cleveren Software names AutoStich drei Bilder zu einer langen Panoramasicht verbinde, sage ich:
Das Leben ist doch ein einziges Panorama. Wir setzen uns laufend aus bestehenden Bildern neue zusammen. Alles, was wir erleben, lässt sich an eine früher gemachte Erfahrung ankoppeln. Und alles bekommt eigentlich nur im Kontext und im Kontrast mit bereits erlebtem eine Bedeutung und kann nur so erst wirklich verstanden werden.

Schließlich steigen wir zur Chiesa San Carlo Negrentino hoch und finden dasselbst einen Geocache, den wir nur finden können, weil wir wissen, wie andere Geocaches versteckt worden sind. Und weil wir Koordinaten lesen können.

Nach einer zehn Kilometer, viele Höhenmeter auf und abwärts und viele Stunden dauernden Wanderung durch Herbstwälder, über Stock und Stein und auf Teerstraßen langen wir abends müde und glücklich wieder im Rustico an. Nicht zuletzt, weil wir über einen guten Orientierungssinn und die Fähigkeit des Kartenlesens verfügen. So haben wir uns heute unser Leben geautosticht. Wir alle.