Heute beim Surfen dieses Blog hier gefunden:
Cambras Blog

Die Autorin kannte ich ich bisher als Kunstbuchautorin. Dass sie bloggt, war mir nicht bekannt. Sie stellt sich und ihre Vision so vor:
Ich erforsche Kunst als Fachsprache des Schamanischen, male, tanze, reise, erfinde mich manchmal neu, besuche gerne alte Feuer, um Lebenslandkarten und Geschichten zu teilen.
(Quelle: Blogsite: About me)
Was lese ich da in ihrem Artikel vom zehnten November? Über die Kultivierung des Unperfekten?!
Wooow, das muss eine noch unbekannte Cousine sein, und mir fällt auch gleich mein allzeitbereiter Satz bei allfälligen Unperfektitäten sein: Das muss eben so sein! Sie schreibt:
Nicht versuchen zu kaschieren, sondern es betonen – die Fehler, das Schiefe, Schräge, Ausgerutschte, Danebengemalte, Holprige. Es zeigen, vielleicht sogar überzeichnen. „Du schneidest immer schief,“ hat meine Mutter gesagt, „und es sieht auch verschnitten aus. Lass uns versuchen, es gleich richtig schräg zu schneiden, dann sieht es gewollt aus.“ Das hat mir gefallen. Den Strich weiterziehen, wenn ich rausgemalt habe. Ein kleines Loch betonen, umranden, farbig unterlegen.
Was mache ich mit all dem anderen Unperfekten? Im Körperlichen? Motorischen? Sonstigem? Ihm ein Lied geben oder es tanzen, reingehen, überbetonen, spüren, da sein lassen, anerkennen.
Auch folgende Artikel auf dem schön gestalteten Blog haben es mir angetan:
# Lustvoll-verrücktes Schmarrnmachen
# Blog wird Buch
# Buchbestellung, Porto und Bequemlichkeit
# Ich sammle Wörter und Augenblicke
# Die versehrten Wörter
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@ Li ssi: herzlichen Dank, für den Blogtipp!