Gute Medizin

Was tut mir gut? Was verleibe ich mir am liebsten ein, wenn ich Mut brauche? Mit was würze ich gerne – so eine Art Lebenswürze? Welches Getränk lässt mich heiter werden und was esse ich, wenn ich Nervenruh brauche? Was gibt mir im Winter Sommerfrische und was ist so eine Art Allheilmittel?,

fragt Cambra in ihrem Blog.
>> > Und ich? Was tut mir gut?
# Luisa Francias Bilder aus Portugal (luisa in alentejo – 30.11.2011 um 12:44:45) und der Hinweis darauf, dass ihr neues Jahreshoroskop 2012 bereits im Netz hängt (hier klicken).
# Wenn mein Liebster mir nach dem Erwachen den Rücken streichelt und massiert.
# Die Nachspürpausen zwischen zwei Yoga-Asanas. Sie sind genauso wichtig wie die Übungen selbst, denn ohne sie gibt’s Muskelkater.
# Die Erkenntnis, dass es ohne Pausen im Leben nicht vorwärts gehen kann.
>>> Was verleibe ich mir am liebsten ein? Was macht mir Mut?
# Schwarze Schokolade, die langsam auf der Zunge zergeht.
# Spaghetti – mit Gemüse- & Tomatensauce, mit Zitronen- & Peperonisauce, mit Pesto, mit Käse, nature …
# Joghurt – nature, mit Honig oder mit sauren Früchten (Zitrone, Orange, Sanddorn …).
# Tomaten in allen Variationen.
# Erd- und andere Beeren.
>>> Womit würze ich mein Leben?
# Mit Kreuzkümmel im Gemüse-Curry.
# Mit Dill zu Joghurt mit Zitronensaft an Gurkensalat.
# Mit Pfefferkörnern in einer Gemüsesauce.
# Mit Salz im richtigen Mass.
>>> Welche Getränke schenken mir heitere Gelassenheit?
# Tees, allen voran Yogitee, Ingwertee und Lavendel-Rosenblüten-Tee.
# Ein heißer Apfelsaft.
# Ab und zu eine heiße Schokolade, am liebsten nach einer Herbst- oder Winterwanderung. Aber wirklich richtig heiß muss sie sein!
# Ein dunkles Bier am Feierabend, am Feuer genossen (am liebsten ein Ittinger).
>>> Womit beruhige ich meine Nerven?
# Mit einer Herzumarmung eines lieben Menschen.
# Mit dem Sound von Patent Ochsner (waas? Die kennt ihr nicht? Hier gibt’s mehr …).
# Mit einem warmen Bad bei Kerzenlicht.
# Mit Baldriantropfen oder -dragées.
# Mit Lavendel- oder Hopfentee.
>>> Wo hole ich mir Sommerfrische?
# Im Blutorangensaft (je Winter desto mehr).
# Aus der Musik, die wir auf der Sommerferienreise oft gehört haben.
# Aus den extrahierten Düften des Sommers, zum Beispiel aus einem Heublumenbad …
# Aus den Beeren im Tiefkühlfach.
# Aus dem Marmeladenglas. Selbstgemachte Johannisbeeren schmecken göttlich nach Sommer!
# Aus einem Sommerkrimi.
>>> Was heilt mich, wann immer ich es brauche?
# Ein Gespräch mit einer lieben Freundin.
# Das Zusammensein mit lieben Menschen, allen voran mein Lieblingsmensch J..
# Alleine zu sein.
# Mein Laptop oder mein Notizbuch. Sie sind meine Werkezeuge, wenn ich mir alles, was weh tut, von der Seele schreiben will.
# MUSIK! Je nach Stimmung Rock, Indie, Experimental, World, Classic oder Folk.
# Tanzen …
# und so weiter …
Sollte ich, so wie das Cambra im erwähnten Artikel getan hat, ein Bild mit meinen Medizin-Dingen arrangieren, wüsste ich nicht, wo anfangen. Bin ich gar abhängig von all diesen Dingen, von so genannten Äußerlichkeiten, die mein Wohlbefinden unterstützen, frag ich mich. Und: Was wäre ich ohne dies alles?
Halt, halt, jetzt weiß ich, was ich auf meinen Medizintisch lege! Einen Papierbogen. Könnt ihr ihn vor euch sehen? Weiß. Groß. Und da drauf steht nur ein einziges Wort, das all die Dinge meint, die ich aufgezählt habe: DANKBARKEIT.