Wie viel und wozu?

Beim Aufräumen meiner Textarchive soeben dies hier gefunden. Vor einem Jahr gewoben.

„Ich stelle fest, dass mir allzu sarkastische Texte und allzu zynische Menschen schlecht bekommen. Denn das Öl, in dem sie frittiert wurden, riecht verbrannt und meine Eingeweide verkrampfen sich.

Ich selber bin wohl zu wenig raffiniert, zu einfach gestrickt, den zweiten, dritten und vierten Boden unter einer sehr ironischen Aussage zu verstehen. Ooops, das sollte ich wohl besser nicht sagen. Nun ist diese meine Achillesferse noch nackter.

Was gut ist, wertvoll, berührend, wird immer wieder durch zynische Bemerkungen da und dort – und ganz besonders in der so genannten freien Presse – demontiert Und wer will heute schon ein Gutmensch sein? Doch mal ehrlich: Was wären wir ohne Menschen mit Zivilcourage? Was wären wir ohne Schönes und Berührendes? Dennoch ist heute, besonders im Kulturbereich, bloße Schönheit suspekt. Sie ist zu einfach.

Doch wozu braucht unsere Gesellschaft so viel Zynismus, so viel Ironie, so viel Sarkasmus? Weil die Welt so ist, wie sie ist? Weil das Leben verschissen ist. Weil Zynismus Scheiße erträglicher macht. Weil er eine Form von Humor ist. Psychohygiene womöglich?

Wären wir nicht besser dran, wenn wir, statt uns über die Kälte zu mokieren, ein bisschen mehr Wärme zulassen würden? Oder diese gar selber produzieren?

Ja, ich weiß, spätestens hier würde mir jeder Zyniker – und auch jede Zynikerin natürlich – ins Wort fallen. Ich moralisiere, würden sie sagen. Und so. Und ich würde schweigen. Vielleicht. Denn ich stelle fest, dass ich mir zuweilen die Flügel stutzen lasse. Dass ich ab und zu Hemmungen habe, herzlich und berührend zu schreiben. Dass ich mich frage, was wohl die anderen (im Klartext ihr da draußen!) über mich und meine Schreibe denken …

Und genau das ist es denn auch, was mich mit den sarkastischen Zynikerinnen vereint: Wir alle wollen bloß das eine: Anerkennung …“

Tja …

säen …

… statt schreiben. statt leisten mich dehnen. nach unten. und die erde berühren. in der erde wühlen. nicht schreiben. nicht mehr schreiben. wieso eigentlich schreiben. es schreiben schon so viele. viele. unendlich viele. alles ist schon gesagt. vielleicht. was soll ich da auch noch schreiben. was will ich. und worüber. für wen (falls nicht bloß für mich) und wozu überhaupt. besser ich mache ein nickerchen. auch säen wäre gut. wie schlafen. samen in die erde legen. wachsen lassen.

und ernten. eines tages. und schlafen. jetzt.

-archien

Halb acht. Beim Klingeln meines Handyweckers festgestellt, dass ich doch nochmals eingeschlafen sein muss. Nachdem ich von der morgigen Weiterbildung gealpträumt hatte! Was alles schief gehen könnte und so. Und was ich alles vergessen könnte. Bittebitte Mr Murphy, gehen Sie doch morgen irgendwo am Nordpol spazieren! Oder sonnenbaden Sie unter einer Palme!

Unter der Dusche gedacht, ich könnte doch J. per Telefon GutenMorgen sagen. Auf die Uhr geschaut und es bleiben lassen. Er zum Glück nicht. Später als sonst, dafür mit einem Grinsen im Gesicht, ins Büro geradelt. Dort beschlossen, dass ich endlich mal wieder eine Geschichte schreiben würde. Wie wäre es mit einem  Märchen? Nein, eine tolle Parabel würde ich kreieren. Doch worüber bitteschön, Madame Sofasophia? Wie wäre es zum Beispiel mit dem Thema Macht? Genau! Ich würde über Hierarchien und Anarchien schreiben. Über Vertrauen und die Angst, übervorteilt zu werden. Über Autoritäten und das Problem mit diesen. Oder mit Vorschriften. Eine richtig geniale Geschichte, die ausdrücken würde, was ich über all diese Dinge denke.

Doch meine Gedanken wanderten unablässig umher. Wanden sich um Dinge, die ich erledigen musste. Wanden sich um konkrete Themen, um wirkliche Menschen, um tatsächliche Pflichten. Schlangen sich um handfeste Fakten. Gespräche, Seufzer und Lacher am Telefon und in der Pause füllten allmählich mein heutiges Emotionen-Kontingent. Nachmittags, nach einem halbstündigen Austausch mit meinem Scheff, war sie auf einmal wieder da, jene Geschichte, die ich schreiben will. Die mich schreiben machen will. Die sich von mir materialisieren lassen will. Jene Geschichte, die noch keine Geschichte ist. Erst eine Idee. Eine gute zwar, hoffe ich jedenfalls, aber noch ohne Gestalt. Erst Blut und Seele – noch ohne Körper. Von Kleidern noch keine Rede!

Schließlich wurde es Feierabend und ich spontan von einer Arbeitskollegin zum Abendessen eingeladen. Auf dem Heimweg stellte ich fest, dass die kleine Geschichte in mir drin versickert ist – Blut und Seele. Nun Kompost. Eigentlich egal …

(Notizen an mich: Wer befiehlt – die Geschichte oder ich? Vielleicht sollte ich ja einfach nur leben statt schreiben? Oder ist gar schreiben mein Synonym für leben? Ist schreiben mein Huhn, das vor dem Ei da war? Falls denn das Huhn … hm … Unlösbar … Notizen verwerfen … )

Ahnung

Wenn ich zeichne, wenn
ich kritzle, wenn ich male, wenn
ich schreibe, ist jeder Strich der
Ausdruck eines Gefühls. Meines
Gefühls. Ein Stück meiner
Selbst, das aus meinem Inneren
fließt. Eine innere Bewegung, die
ich sichtbar mache. In jenem
Moment bin ich nichts –
nichts anderes als eben
dieser Strich, als dieses Wort, als
diese Bewegung. Und deren
Ausdruck.

Wenn du dir – später irgendwann – dieses Bild, das
ich gemalt, diesen Text, den
ich geschrieben habe, ansieht, wirst
du ihn als Ganzes sehen. Ein Eindruck.
Etwas, das dich berührt. Oder nicht. Vielleicht
wirst du darin die Bewegungen meiner
Seele ahnen (wenn du willst), ein klein
bisschen, doch alles
wird ahnen
bleiben. Meine Sprache spricht niemand
genauso. Und deine
auch nicht.

Promis gesucht

N.
rück grat!
Wer sonst?
Oben. Unten.
Eindeutig klar!
G.s Hingabe galt der Diagonale
schon immer.
Schiefe Ebene,
weich.
Wem D. gefällt,
gefällt auch mir.
Liegt braun
und erdig da.
Gehört allen.
A., wen suchst du?
Sind alle schon weg!
Das heißt:
Ganz hinten steht noch einer,
durch den heute keiner mehr will.
Doch die alten Römerinnen mochten A..
Wozu auch immer.
Oder wodurch?
Weil er die Antworten kannte womöglich.

Und du?

Kennst du die vier oder gar fünf namentlich hier abgekürzten Gesellen? Hast du sie womöglich heute schon gesehen?
Antworten bitte unter Kommentare.

Intermezzo I

Wie gut ich es habe! Wie gut es mir geht!

Alle Buchstaben sind da. In meinem Bett. Jene sichtbaren, die auf meinem Schreibblock neben mir geschlafen haben. Dazu all die unsichtbaren, die Schlange stehen. Ein paar davon drängeln und schubsen und wollen geschrieben werden. Sie stellen sich bereits genau in der richtigen Reihenfolge hin, so dass ich sie nur noch betrachten und aufschreiben kann.

Wie gut ich es doch habe!

doch novembrig

Nach dem gestrigen Schreibtreffen durch die Straßen von Bern nach Hause radelnd, beschloss ich, endlich mit meinem diesjährigen Novemberschreiben anzufangen. Wo ich doch die Einschreibegebühr eingezahlt habe! Doch ich würde alle Ideale, alle Plots, alle Ziele über Bord werfen. Einfach schreiben. Was grad kommt. Kein Anspruch auf eine Geschichte.

Der Titel? Keine Ahnung. Echt wahr, das ist der Titel. Vorläufig – wie immer.

Ein privates Weiterbloggen also, oder eine Erweiterung des privat geführten Tagebuches. Mittels der Tastatur denken irgendwie. Wörter kotzen. Immer drauflos.

Im Blog werde ich Ausschnitte daraus einfügen. Eine gute praktische und vernünftige Lösung.

Anfänglich habe ich ja mal rumerzählt, dass ich doch einfach meine im  Blog geschriebenen Wörter in die Zählmaschine eingeben könnte. Was so natürlich nicht der Idee des Novemberschreibens entspricht. Und was so auch nicht den erwünschten Effekt hätte, dass ich mehr schreiben würde, als ich eh schon schreibe. Weshalb ich diese Idee verworfen habe. Die neue Idee des Keine Ahnung-Buches ist da doch viel besser. Ideale loslassen.

Und hier nun ein Ausschnitt aus meinem heutigen Geschreibsel.

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Gern haben ist der Anfang allen Schmerzes, aller Freude …

Würde ich nicht gerne haben – Menschen, Dinge – würde sie zu verlieren nicht weh tun. Würde erinnern, würde vermissen, würde erkennen nicht weh tun. Wenn. Wenn ich die Fähigkeit, gern zu haben, nicht hätte, wäre das Leben schmerzfrei. Doch kein Leben mehr.

Ist es die Sehnsucht nach dem Ideal, nach dem ganz persönlichen Ideal, das uns am Leben erhält? Das uns weiterhoffe, das uns weiterträumen, das uns weitergehen lässt? Ist, falls wir eines Tages das Ideal gefunden haben – in uns, außerhalb unserer selbst – alles gut? Oder das Leben sinnlos geworden, da es nichts mehr zu suchen gibt? Wie erstrebenswert, wie gesund ist es überhaupt, unser Ideal zu erforschen, ihm nachzurennen? Wie viel einfacher wäre es, unsere Ideale loszulassen! Entspannender wäre es, uns mit dem Unidealen zufrieden zu geben. Zufriedenheit? Da wollen wir, da will ich doch hin! Ich sage ja eh immer, dass das Leben nicht ideal ist. So what?!

Dies zu akzeptieren kann doch nicht so schwierig sein. Hieße es aber, zu resignieren? Aufzugeben? Oder eben erst recht zu leben? Hieße es womöglich, fortan ziellos zu sein, so ganz ohne Ideale? Sich zu verirren.

Kann ich denn nicht einfach Ideale als Ziele haben und zugleich den unidealen Status des Lebens akzeptieren? Na, das mache ich wohl eh schon die ganze Zeit. Und das ist es wohl auch, das mich eben weiterleben wollen lässt?

Ist Leben gehen? Ist es warten? Ist es suchen? Oder einfach nur sein?

Alles. Nichts.

Ob mir das je genügt? Je genügen wird? Ich will mehr. Sogar das mehr-wollen tut weh. Leben TUT weh. Heute tut Leben weh. Schön weh. Und schmerzlich weh.

in Thun zu tun

Das leere Dokument lacht mich aus: Unmöglich all die Gedanken, die dir durch den Kopf gehen in Worte zu fassen!, höhnt es. Unmöglich, all diese Fäden, die da lose in deiner inneren Webstube herumliegen zu einem Ganzen zu verweben. Vergiss es!

Ob es recht hat, dieses blöde, weiße sonntagmorgenmuffelige Dokument? Ich stehe vom Laptop auf. Gehe in die Küche. Hole ein Stück Brot, obwohl ich eben gefrühstückt habe. Kauen rege die Gedankentätigkeit an, hab ich mal gelesen. Nun ja, über mangelnde Aktivität im Oberstübchen könnte ich mich ja eigentlich nicht beklagen. Eher über den Mangel, den Filter aktiv zu halten, der mir zeigt, was ich outputen soll. Sprich bloggen. Nein, an Inputs fehlt es mir beileibe nicht. Die kreative Welle, auf der ich zurzeit surfe, tut schon fast weh. Damit es nicht zur Wörterobstipation kommt, knabbere ich ein paar feige Wörter Wörterfeigen. Fast so gut wie Brot. Ich hacke dazu in die Tasten.

Nein, das hier war nicht wirklich mein Stil, diese schwarzgekleidete Lady da auf der Bühne. Obwohl sie schön war. Hätten wir nicht an der Wand gesessen, eingeklemmt von zig anderen Menschen, wären M. und ich vermutlich auf und davon. Was ich in solchen Situationen zu tun pflege? Das Beste draus machen. In diesem Fall hier – in der Alten Öle Thun, wo wir den Verlockungen des Wortes Surprise, das dieses Kulturevent titelte, auf den Leim gekrochen sind –, anfangen, Geschichten zu spinnen. Plötzlich saß ich also in einem Pariser Bistro. Dann wieder in einem Straßencafé in Granada. Sogar Rom kam in meinen Träumereien vor. Es waren denn auch die mediterranen Lieder, die mich mit dem Rest versöhnten. Kunst und Künstlichkeit – sie berührten sich in dieser Vorstellung nahtlos. Die Femme fatale, die deutsche Kunstlieder mit heiserer Stimme und ohne Mikrofon – dafür mit lasziven Gebärden unterstrichen – vortrug, von einem glatzköpfigen Pianisten der älteren Garde begleitet, mutierte in Sekundenschnelle in eine Chansons ins Mikrofon hauchende Pariserin. Am besten haben mir – wie gesagt – ihre französischen, spanischen und italienischen Lieder gefallen. Wirklich wahr, die Latina hat sie super hinbekommen. Alle gängigen Klischees der Körpersprache ausreizend. Köstlich Künstlichkeit mit Kunst verbindend.

Später erst stelle ich fest, dass die gesuchte Surprise mit den Fassadenfilmen zeitgleich im Hof der alten Öle, also in unmittelbarer Nähe, stattgefunden hat und dass das, was wir gesehen haben mit Madame stellt ein Klavier in die Alpen – Lieder und Chansons übertitelt war. Tja. Selber schuld, wenn frau nicht richtig liest. Dennoch bin ich um eine Erfahrung reicher.

Rückblende. Wir sitzen im Restaurant Waisenhaus, das heißt, nicht im, sondern davor. M. will rauchen. Die Nacht ist lau. Das Bälliz, Thuns Hauptschlagader, pulsiert und das Bier ist köstlich. Wir brüten über dem Programm der Thuner Kulturnacht. Zweimal Ristretto bitte, klarer Fall. Nein, nicht Kaffee. Auch nicht kleinen schnellen Kaffee. Immerhin schnell und klein passt. Und das Ambiente ebenfalls. Doch darüber später.

Nicht wie die singende Madame Klischees ausgereizt, sondern ziemlich viele geknackt, haben die vier Leute von Literaare, die in der Buchhandlung Thalia vorgelesen haben. Was sage ich da? Vorgelesen? Falsch! Perfomances waren das! Besonders gefallen haben mir Guy Krneta und Jens Nielsen. Will heißen ihre Texte, natürlich. M. favorisierte Matto Kämpf. Sandra Künzi, die vierte im Bunde, war auch okay, doch so richtig begeistert hat sie uns nicht. Spoken Word heißt sie, diese mir bis anhin unbekannte literarische Kunstrichtung. Texte, die ohne Satzzeichen auskommen, füllen Jens Nielsens kleinen Erzählband. Sie sind wunderbar zu lesen, doch vor allem sind sie wunderbar anzuhören. M. und ich werden – so hoffe ich – schon bald mal das Berner Café Kairo aufsuchen, wo es regelmäßige Spoken-Word-Sessions geben soll. Meine Vorliebe für Wortspielereien, Absurditäten und Surreales wurde gefüttert und rief nach mehr. So schnappte ich mir am Büchertisch den Band Alles wird wie niemand will und bat den Autoren um eine Signatur. Wie überrascht war ich, als ich den hochdeutsch vortragenden Nielsen nun im schönsten Aargauerdütsch mit mir plaudern hörte. Seine Wortspiele hätten es mir angetan, sagte ich. Da ich selber schriebe. Kleines Palaver unter Buchstabenklaubenden. Dann weiter ins Spettacolo.

Ristretto. Theatersport. Als meine Freundin R. vor ungefähr einem Jahr diese Sportart für sich entdeckt und mir davon erzählt hatte, konnte ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Gestern endlich sah ich, wie Theater auch sein kann. In zwei Gruppen spielen die Akteurinnen und Akteure gegeneinander an. Die Vorgaben, welche Szenen spielend zu improvisieren sind, kommen immer aus dem Publikum. Von absurd bis dramatisch, von komödiantisch bis schwarzhumorig liegt alles drin. Die Lautstärke des Applauses entscheidet, welche Gruppe den nächsten Punkt verdient hat. Herrlich!

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Später, im Zug nach Bern, werweiße ich mit meiner Freundin M., wo ich heute wohl wäre, wenn ich Ambitionen hätte. Wenn ich ehrgeizig an meiner Karriere gebaut hätte. Wäre meine Schreibe qualitativ besser? Hätte ich wohl bereits richtige Bücher veröffentlicht? Ist es die Resonanz eines Publikums, die Kunst zur Kunst macht?

Und die alles entscheidende Frage:
Wäre ich heute glücklicher, wenn …?

eingetaucht

So genial lesen können möchte ich. Als Zuhörerin vergisst du ganz, dass du auf einem Stuhl inmitten von Leuten sitzest. Die Bilder, die auftauchen, nehmen dich an der Hand, lassen dich eintauchen, lassen dich mitschwimmen, lassen dich Teil der Geschichte sein.

Erstens kann er gut schreiben und zweitens kann er gut lesen, der Peter Stamm. Echt wahr.

Sein knapper, dichter Stil dockt bei mir unmittelbar auf der Sinnesebene an. Er wolle mit seiner Art zu schreiben die Lesenden vergessen lassen, dass sie lesen, habe ich mal aufgepickt. Oder so ähnlich jedenfalls. Und genau das gelingt ihm. Finde ich. Habe ja inzwischen fast alles von ihm gelesen, denn ich bin von seinem Schreibhandwerk begeistert. Doch sprechen mich natürlich auch die Geschichten selbst an.

Obwohl ich das Buch „Sieben Jahre“ ja bereits gelesen habe, kam bei mir während seiner dreiviertelstündigen Lesung, die aus drei Passagen bestand, keine Sekunde Langeweile auf. Im Anschluss daran beantwortete er Fragen. Ganz natürlich erzählte er von seinen Gedanken vor und während des Schreibprozesses und gestand sogar, dass er das Ende einer Geschichte, wenn er sie zu schreiben anfange, noch nicht kenne. Wohltuend!

Mein Dienstagmorgen-Kater hat aber definitiv nichts mit Peter Stamms Lesung zu tun. Da sind meine Freundinnen M. und R. und ich ganz selber dran schuld.

Nachtfalter

Vorankündigung

„In der Reihe AnthoKuss veröffentlicht der WortKuss Verlag Anthologien zu wechselnden Themen und Genres. Auch Lyrik findet hier ihren Platz. Derzeit steht der Verlag im Gespräch mit mehreren Einzelautoren und Autorengruppen, die an einer Veröffentlichung ihrer Werke interessiert sind. Den Auftakt macht im November 2009 das Anthologieforum, eine Gruppe engagierter Autoren aus vier Ländern, mit der Anthologie Nachtfalter und andere Kreaturen der Dunkelheit.“

>>> Warum das hier steht?
Ist Werbung in eigener Sache,  denn da hat es zwei Geschichten von mir drin …
Und auch sonst einen Haufen guter Texte! <<<

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PS: … auf obigem Link unter Autoren könnt ihr mich besuchen …