Man darf das Feuer nicht fürchten.
Gedacht, als ich heute Morgen Feuer im Ofen schürte, damit wir es schön warm haben. Gedacht, als genau in dem Moment ein glühendes Stück Holz herausrutschte, als ich neues Holz nachlegen wollte. Gedacht, nachdem ich dieses Stück ohne Nachzudenken und mit einer so schnellen, mit dem Feuer vertrauten Bewegung zurück ins Feuer geschoben hatte. So schnell, dass ich nicht mal auf die Idee gekommen war, dass mir das Feuer weh tun könnte.
Ich rede immer mit dem Feuer, wenn ich es entfache und danke ihm, wenn es brennt. Und wenn ich es füttere ebenfalls.
Da ist viel Respekt ja, aber Angst? Nein.
Schon viel habe ich vom Feuer gelernt. Ein bisschen Demut auf jeden Fall. Wärme und Dankbarkeit sind bei mir eng verbunden. Ohne Feuer wäre ich nicht da.
Nein, man darf das Feuer nicht fürchten.
Im atelier fällt auch oft Glut aus dem Ofen- blöd so was!
das feuer führt halt sein eigenleben, sag ich mir dann.
gutnacht 🙂
Wunderschön, dein Lob aufs Feuer!
Liebe Grüsse,
Brigitte
danke, liebe brigitte 🙂
Ein sehr schöner Eintrag. In unserer alt-iranischen Religion haben wir das Feuer gepriesen, als Symbol für’s Leben. Wir hatten sogar Feuertempel. Zarathrustra war unser „Prophet“.
von den vier elementen ist mir feuer am nächsten. warum auch immer. ja, leben pur!!!
„Man darf das Feuer nicht fürchten.“, schreibst du. Nein, vielleicht nicht. Ebenso wie das Wasser, das Meer. Vielleicht sollte man Frieden schließen, mit dem Feuer, mit den Elementen. Hm…wie auch immer – ein schöner Artikel. Hat mich zum Nachdenken angeregt.
LG…
danke, liebe meike 😉
respekt ja, angst nein. nicht immer einfach, aber lohnend!