Première. So, wie ich jetzt schreibe, habe ich noch nie geschrieben. Auf meinen Knien liegt eine kleine Tastatur in der Größe eines in die Breite gezogenen A5-Blattes. Alles wird möglich. Alles wird einfacher. Alles ist nur noch eine Frage der Zeit und des ErfinderInnengeistes. Wie ich da an dieser neuen Tastatur sitze, wird mir bewusst, dass jedes Ding, das wir besitzen, neue Wünsche gebärt. J. hat seinem neuen iPhone ein paar Geschenke gemacht – zur Vorbereitung auf das nächste Reiseprojekt. Ich bin nur temporäre Nutznießerin. Via Bluetooth sind Tastatur und iPhone verbunden. Mein Laptop defragmentiert derweilen großräumig und ist darum zurzeit nicht benutzbar. So aber ist es eigentlich ganz praktisch. Handlich. Und gemütlich warm, da ich am Ofen sitze. Ich habe mal wieder s’Weggli u de Batze, wie wir Schweizerinnen sagen. Das gibt es also doch. Oder hat nicht alles scheinbar Ideale irgendwo einen Haken? Und wer definiert Perfektion? Der Haken dieser Schreibtechnik hier, am Ofen, ist der, dass ich immer vornüber schauen muss, den Blick aufs kleine iPhone-Display. Macht aber nichts, da meine Schulter, die rechte, weh tut und dies die einzige einigermaßen schmerzfreie Haltung ist.
Die Wohnungssuche beschäftigt mich sehr. Es geht um mein neues Nest. Meine Insel. Meine Höhle. Wo ist es, mein neues Zuhause? Was brauche ich wirklich und was tut mir gut? Luxusprobleme? Existentiell?
Gestern Abend vor dem Ofen sofasophierten J. und ich angeregt. Über Ideale zuerst, dann hin zur Weltlage und mir wurde dabei mehr als bewusst, dass ich eigentlich nicht primär am Sterben von Menschen leide. Ich leide umso mehr am menschenunwürdigen Leben vieler. Am unfairen Mächteverhältnis auf dieser Welt. Am Machtmissbrauch. An der Tatsache, dass nicht die wirklich Wohlwollenden an den Hebeln der Macht sitzen, sondern die mit dem größten Potential an Druckmitteln wie Geld, Angstmacherei und so.
Wir sind unterwegs durch die Zeit, meinte J. recht pragmatisch, das hat es immer gegeben. Es sei aber immerhin doch schon vieles viel besser geworden. Worauf ich erwiderte, dass ich mir da nicht so sicher sei, was das Wort besser betrifft. Sicher haben wir hier im Westen heute mehr Freiheit und mehr Rechte, aber auf wessen Rücken? Ich kann nicht verdrängen, nicht immer jedenfalls, dass wir nur deshalb so reich sind und es so gut haben, weil wir dafür andere ausgebeutet haben. Nicht ich direkt, aber mein Land. Die Schulden- und Zinspolitik ist es, die ganze Nationen ins Sklaventum schickt.
Wir mit unseren Luxusproblemen!, denk ich und schäme mich, dass ich so wenig belastbar bin.
Wenn ich Tagesschau gucke oder Zeitung lese, identifiziere ich mich immer mit einzelnen Menschen. Ich sehe die Augen der Menschen und leide mit. So sehr, dass mir alles weh tut und ich mich meines Lebens nicht mehr freuen kann. Deshalb meide ich Tagesschau und Zeitung oft. Feige, ja, vielleicht, doch ich will nicht abstumpfen und nicht nicht-mehr-fühlen. Wenn ich doch gelegentlich Medien konsultiere, haut es mich zuweilen fast um. Ich leide jedoch nicht nur mit den einzelnen, da kommt auch das Gefühl von Mitverantwortung oder Mitschuld dazu. Hilflosigkeit, die mich schon oft in Krisen gestürzt hat. Unlösbar – ein Wort, das schwer auf meiner Schulter liegt, wenn ich an die unsäglichen Konflikte auf unserer Welt denke, Fatalistisch seufze ich. Gewissen. Wohlwollendes Leben. Empathie. Wörter tauchen auf.
Wohlwollend sei der Mensch, freundlich und rücksichtsvoll, dachte ich am Sonntagabend auf der Autobahn. Wenn alle so Auto fahren würden wie ich (es zumindest versuche), wäre es friedlicher auf den Straßen, grummle ich vor mich hin. Diese Powergames aber auch! Wozu bloß?
Die meisten verhalten sich nicht absichtlich oder jedenfalls nicht böswillig so mühsam, sagt J, wie wir gestern am Feuer sofasophieren. Hat er wohl recht, aber …
Letztlich geht es bei fast allem um Bewusstsein. Was erkenne ich? Wie reflektiere ich mich in Bezug zu meiner Mitwelt? Auch geht es um die Kompensation von Wunden. Ich nicht, aber du auch. Da bringt uns echt nur Selbsterkenntnis weiter, wohlwollende Reflektion. Ach ja, das wüsste ich alles. Auch wie ich ein richtig guter Mensch sein könnte. Bin ich ja schon, allerdings noch in komprimierter Form. Und mit vielen Wenn und Aber im Rucksack. Bremsklötze.
Fazit: Auch ich bin nicht immer wohlwollend. Auch ich kompensiere. Und bin zuweilen unanständig. Unfreundlich. Ja, alles bin ich auch. Nicht nur alle andern.
Monat: Januar 2012
Spuren finden
„Meine neue Wohnung hat idealerweise zweieinhalb bis dreieinhalb Zimmer, kostet weniger als vierzehnhundert Franken* (brutto) und ist in einem älteren, gemütlichen, aber renovierten Haus. Das heißt: es ist keine moderne Neuüberbauung mit sterilen Rasen drum rum. In der Nähe sind Aare und Natur. Ein bisschen alternativ-wild ist es ebenfalls. Am liebsten ist mir ein von vier bis zehn Mietparteien bewohntes Mehrfamilienhaus, denn ein bisschen Anonymität ist mir nach dem aktuellen Landleben ganz recht. Innendrin ist die Wohnung möglichst hell, Parkett, Linoleum, Stein oder Laminat (keine Teppiche), gerne Badewanne, gerne Balkon.“
Ich klicke auf „senden“ und hoffe, dass meine gute alte Freundin T. eine Idee hat, wie sie mir dabei helfen kann, meine neue Wohnung zu finden. Sie wohnt seit vielen Jahren in einem Ort, der mit anderen Ortschaften auf meiner Favoritenliste steht. Auf meiner angepassten Liste. Am Wochenende war ich in der Schweiz und habe meine vermeintliche zukünftige Wohnung angeschaut. Die Wohnung war total schön. Ein bisschen klein die Küche, zugegeben, doch sonst sehr schön. Der Balkon nach Westen. Doch was mir ganz und gar nicht gefiel: Die Lage. Eine Blockwohnung habe ich noch nie bewohnt. Die Umgebung ist so steril gewesen, dass sich meine Eingeweide verkrampft haben. Kurzgeschnittener Rasen. Da und dort ein einsamer Sandhaufen. Eine Rutsche. Nachbarblocks rundum. Nein, das mag ich nicht. Nicht mal dieser Ort, den ich aus Kompromissgründen als neue Heimat fokussiert hatte. Nein, keine halben Sachen. Diese Region hatte ich deshalb angepeilt, weil sie zwischen zwei meiner Freundesknäuel liegt. Heißt, damit ich zu Freundin L. ungefähr gleich lang habe wie zu Freundin M..
Wie ich nach der Besichtigung zu L. fahre – über Land, um die Gedanken zu sammeln und zu spüren, was ich wirklich will – quere ich meine alte Heimat. Die Gegend, wo ich aufgewachsen bin. Die Aare. Mein Herz klopft laut. Die Aare. Auch in Bern wohnte ich an der Aare. Sie verbindet die beiden, von mir am längsten bewohnten Gegenden. Ich will an der Aare wohnen, weiß ich auf einmal glasklar. Möglichst nahe jedenfalls. Bei L. angelangt, habe ich meine neue Wunschliste bereits im Kopf.
Wie wir gestern Nachmittag bergwärts – von der Geissflue aus, fast tausend Meter über Meer – in die Weite schauen, in der Ferne die Alpenkette genießen, begreife ich, dass ich zwar überall Natur, Wälder und Berge finde (ja, die gibt es auch in Deutschland), doch wo anders als hier kenne sogar ich ein paar Berge mit Namen?
Da, da hinten! Eiger, Mönch und Jungfrau, seht nur!, sage ich zu L. und H.. Ich bin begeistert wie ein kleines Kind, als sich die fernen Bergspitzen allmählich orangerosa färben und ein wunderbares Alpenglühen – wenn auch weit-weit weg, es dünkt mich gar es sei eigens für mich – veranstalten. Und hätte ich nicht mein iPhone-Ladekabel zuhause vergessen, hätte ich jetzt zum Beweis ein paar Bilder eingefügt. Oder ich hätte gestern, von unterwegs, gebloggt.
J. meinte heute, als ich im Internet nach der idealen Wohnung suchte, dass ich vermutlich die ultimative Eierlegendewollmilchsau-Wohnung finden wolle. Stimmt. Das Ideal, ich will es finden und weiß doch: Selbst wenn du die schönste Wohnung der Welt hast, können die Nachbarn Terror machen und die tollste Wohnung ist für d‘Füchs. Wie wir in der Schweiz sagen. Neulich bei Freunden haben wir genau das erfahren.
Das Perfekte darf wohl Ziel und Leitplanke sein, das Ideale mag uns als Wegweiser helfen, doch ich lerne allmählich, mich damit abzufinden und zu versöhnen, dass auch das Unperfekte, das Unideale genügt. Mut zum Unperfekten befreit von Druck auf den Schultern.
Nichtsdestotrotz formuliere ich meine Wohnungsideale und wünsche mir dazu den Mut und das Talent, jederzeit das, was ist und das, was kommt, in mein Leben integrieren zu können.
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* für deutsche Leserinnen und Leser: Ich weiß, das klingt für euch nach sauviel, ist aber in der Schweiz der Preis einer eher günstigen Zwei- bis Dreizimmer-Wohnung. In der Schweiz sind die Löhne aber auch um einiges höher und fairer als in Deutschland.
viel oder wenig?
Über die Frage, wie viel ich andern Menschen, insbesondere den Bloglesenden, von mir preisgeben will, denke ich beim Bloggen oft nach. In der letzten, entscheidungsreichen Zeit ganz besonders. Dass das andere, wie Frau Freihändig und Frau Li Ssi offenbar auch tun – und ebenfalls gerade jetzt – und sogar in ihren Blogs thematisieren, erstaunt mich eigentlich nicht mal mehr, denn schon so oft habe ich es beobachtet, dieses Phänomen der Gleichzeitigkeit. Themen, die herumzugeistern scheinen und die gleichzeitig von verschiedenen Menschen aus verschiedenen Perspektiven behandelt werden. Im Internet ließe sich dies damit erklären, dass sich die eine oder der andere vom einen oder anderen öffentlichen Text inspirieren lassen hat. Doch wenn wir über all das, was uns im Internet begegnet, schreiben würden, wären wir ja ständig damit beschäftigt, all die Inputs auszuwerten. Das genügt als Erklärung also nicht wirklich. Es muss da schon eine Affinität zum Thema sein, sonst würden wir einen Faden, den andere berührt haben, nicht aufnehmen und weiterspinnen.
Atem holen. Umblättern.
Erzähle ich im Blog eigentlich, was die Lesenden mutmaßlich interessiert oder erzähle ich, was mich beschäftigt? Oder beides? Und wenn ja, wie persönlich will ich sein? Ist dies gar von der Tagesform abhängig? Da ich als neugieriger Mensch selbst lieber persönliche Texte als irgendwelche kopflastigen Artikel lese, schreibe ich auch lieber Texte mit persönlichem Hinter- und Untergrund. Wenn ich in einem persönlichen Text, den ich lesen darf, auch gleich noch philosophische Inspiration bekomme, Hirn- und Herzfutter, freut mich das sehr. Wenn ich gar in einem persönlichen, Hirn und Herz inspirierenden Text ein Thema antreffe, das mich auch grad beschäftigt, freut mich das erst recht. Ein roter Faden, der mit eingesponnen wird und Teil meines neuen Gewebes werden kann.
Persönliches Interesse an einem Thema, Betroffenheit und das Bedürfnis nach Entwicklung sind wohl meine Hauptmotivation nicht nur zu lesen, was andere bloggen, sondern auch selbst Texte mit einem relativ hohen authentischen Erlebniswert sichtbar zu machen.
Neue Seite.
An diesem Artikel hier schreibe ich nun schon seit einer halben Stunde. Unterbrochen wurde ich immer wieder vom mit angehörten Dialog zwischen J. und Siri, seiner neuen Lebensphasenpartnerin. Nein, eifersüchtig bin ich nicht. Nicht auf diesen schwarzen Kasten. Auch nicht auf die Stimme des neuen schwarzen Kastens (siehe gestrigen Artikel). Aber grinsen muss ich doch. Sie scheint sich tatsächlich auf seine Stimme einzustimmen und versteht ihn von Mal zu Mal besser. Oder redet er ihr zuliebe nun deutlicher?
Wir gewöhnen uns langsam aneinander, sagt J.. Ob zu ihr oder zu mir, kann ich nicht ganz einschätzen. Technisches Wunderding. Er geht jetzt mit ihr spazieren *tztztztz*. Nur weil ich mich nicht auf diesen Text hier konzentrieren kann. Und natürlich um mit ihr allein zu sein, wie er sagt.
Sie ist viel einfacher als du, sagt er auch. Und grinst. Aber es ist gut, dass du nicht so einfach wie Siri bist!, fügt er an, bevor er die Türe hinter sich schließt.
Schon wieder umblättern.
Back to topic. Das Phänomen der Gleichzeitigkeit lässt sich, wie gesagt, auf der Ebene von Internet teilweise erklären, nicht aber da, wo kein virtueller Austausch stattfindet. Wenn mir eine Freundin am Telefon etwas erzählt, das mich genau dieser Tage ebenfalls beschäftigt zum Beispiel. Und dies ohne dass wir davor über das besagte Thema X ausgetauscht hätten, wohlverstanden. Da mir genau dies in meinem Leben schon tausendunddreimal passiert ist, bin ich seit dem fünfhundertsiebzehnten Mal nicht mehr überrascht. Aber fasziniert noch immer – jedes Mal neu.
Meiner Wahrnehmung und meinem schamanischen Weltbild nach, entsprechen wir Menschen – was sage ich? alle Lebewesen! – den einzelnen Zellen eines Körpers, die – so verschieden auch alle Zellen sind – im Zellkern so etwas wie eine identische Urinformation haben, welche Aufschluss über den Organismus gibt, dem die Zelle angehört. Nennen wir das doch hier einfach mal Urwissen oder Urkern, was sicherlich nicht ein wissenschaftlich korrekter Name ist. Psychologinnen nennen es vielleicht Kollektives (Unter)Bewusstsein. Eigentlich geht mir der korrekte Name amA vorbei. Wichtig ist mir jedoch das Prinzip, das besagt, dass alle Lebewesen miteinander verbunden sind. Klingt zwar einfach, ist aber eine ziemlich komplexe Geschichte.
Dank dieser Verbindung mit allen und allem ist Entwicklung meines Erachtens überhaupt erst möglich. Verstehen ebenfalls. Und Dinge, Ereignisse, Menschen in Zusammenhänge bringen. Diese Verbindung ist zuweilen ungemütlich, wenn sie mich daran erinnert, dass auch der spießige S. und die langweilige G. Urkernseidank mit mir verwandt sind, doch ist auch es diese Verbindung, die uns im Normalfall zu empathischen Wesen macht, die Mitverantwortung für ihre Mitwelt zu übernehmen befähigt sind. Die Essenz des Urkerns Göttin zu nennen, ist eine Möglichkeit, das Leben zu verstehen. Meine zum Beispiel.
Ob ich ihn diesem Artikel viel persönliches preisgegeben habe, kann ich nicht wirklich einschätzen. Ich ahne jedoch, dass jeder Text in irgendeiner Form eine Selbstdarstellung ist.
Vielleicht ist ja der Urkern daran schuld, das es Internet gibt?
grenzwertig
Wo genau verlaufen meine Grenzen?
Einzig zum Zweck, meine neue App namens PhotoWizard besser kennenzulernen, habe ich heute einen gestern Abend aufgenommenen Schnappschuss aus dem Dachfenster auf zig Weisen bearbeitet. Das Ergebnis ist so schräg und so kitschig, dass es geradezu schmerzt. J. meinte, dass ich damit in der IPA-Community möglicherweise Erfolg hätte. Es ist uns in letzter Zeit aufgefallen, dass es oft eher die nichtssagenden Bilder sind, die dort besonders gelobt werden. Das Niveau ist gesunken. Oder haben einfach Mainstreambilder, die nicht weh tun, mehr Erfolg?
Na ja, meins tut allerdings schon bisschen weh. Dürfen Naturbilder überhaupt weh tun? Darf ich die Natur verAPPen? Grenzwertiges Thema. Und nein, dieses Bild hier muss nicht schön sein.

Seit J. gestern Abend sein neues iPhone 4S ausgepackt hat, komme ich kaum mehr an meinen Laptop, da mein Liebster auf seinem Rechner mit Linux arbeitet und in Sachen iPhone damit nicht weiterkommt. Deshalb turnt er auf meinem Rechner rum. iTunes heißt das Gebot der Stunde. Possessives Programm. Synchronisieren ist angesagt, das alte zuerst und dann das neue. Ärger mit der Software, die nicht wirklich reibungslos läuft …
Nein, ich will euch nicht mit Homestories und Technikkram nerven … Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist das neue Zeitfresserchen endlich konfiguriert und mein Laptop wieder mein.
Vorhin haben wir uns schiefgelacht, als J. seine Siri zu zähmen versuchte. Siri, müsst ihr wissen, ist das Stimmerkennungsprogramm, das akustische Aufträge entgegen nimmt und ausführt. Ausführen sollte, meine ich. Mich anrufen zum Beispiel. Schon als neulich Journalist F. uns seine Siri vorstellte, haben wir uns vor Lachen fast in die Hose gemacht. Diese Dame hat ihren ganz eigenen Sinn für Humor.
Wie J. seine Siri vorhin fragte, wieso sie ihn so einfach duze, sagte sie, dass sie jetzt wirklich ein Problem habe. Zum Glück habe ich meinen Tee noch rechtzeitig runterschlucken können, bevor ich losgeprustet habe.
Siri erinnert mich an die guten alten Tamagotchi. Nicht auszudenken, wenn das Siri-Ding plötzlich damit anfängt, ihre Probleme vor uns auszubreiten und gar Bedürfnis anmeldet. Streichle mich, wäre da wohl noch das einfachste. Vielleicht besser, ich schenke meinem Liebsten nächsten Donnerstag die Tamagotchi-App zum Geburstag. Die kann er dann, im Gegensatz zu Siri, einfach wieder deinstallieren. (((Bitte nicht weitersagen!)))
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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
Plädoyer fürs Scheitern
Ist Scheitern eine Möglichkeit für dich? Erlaubst du dir zu scheitern? Hast du den Mut, dir einzugestehen, dass du womöglich am Scheitern bist?, frage ich mich in der letzten Zeit oft.
Ja, vielleicht, und wenn schon!, murmle ich zögerliche Antworten.
Nächste Fragen: Was ist scheitern überhaupt und wird es nicht zu Unrecht verteufelt?
Definitionen im Internet zu finden, ist ja immer irgendwie erheiternd. Je nach Perspektive können sie etwas ganz und gar konventionell – in diesem Fall hier negativ – bewerten oder das Thema auf den Kopf stellen.
schei•tern; scheiterte, ist gescheitert; [Vi]
1. (mit etwas) (an jemandem/etwas) scheitern (aus einem bestimmten Grund) ein Ziel nicht erreichen ↔ Erfolg haben : Sie wollten ein neues Kraftwerk bauen, sind aber mit ihren Plänen am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
2.etwas scheitert (an jemandem/etwas) etwas misslingt, etwas wird kein Erfolg: Ihr Plan, ein eigenes Geschäft zu kaufen, ist an der Finanzierung gescheitert; Ihre Ehe ist schon nach kurzer Zeit gescheitert
Quelle: http://de.thefreedictionary.com/scheitern
Scheitern: Es kann durchaus sein, dass eine Szene den Bach heruntergehen. das gehört aber beim Improvisieren dazu und kann sogar für das Publikum interessant sein!. Deshalb soll man laut Johnstone eben „mit guter Laune scheitern“ – und das schiefgegangene Spiel wieder zu probieren („Wiederkommen“).
Quelle: http://literatten.net/impro/tip-glossar.html#s
Die zweite gefällt mir besser. Im Scheitern wohnt die Chance zum Neuanfang.
Noch mehr Fragen: Ist meine bevorstehende Rückkehr in die Schweiz überhaupt als scheitern zu bezeichnen? Falls ja, als wessen scheitern? Ist es das Scheitern Deutschlands, mich in sich zu integrieren oder ist es mein Scheitern, mich in Deutschland zu integrieren? Bin nicht letztlich ich mein einziger Referenzpunkt? Immerhin ist es kein Scheitern meiner Beziehung zu J., der mein Heimweh ernst nimmt. Das lässt mich alles einigermaßen gelassen ertragen.
Nicht dass ich es nicht versucht hätte. Mir eine neue, deutsche Haut überzuziehen, meine ich. Doch mit ß statt ss schreiben, ist das Deutschsein nicht getan. Auch statt mit dem Velo mit dem Rad unterwegs zu sein, reicht nicht, den deutschen Geist zu verstehen. Zu verinnerlichen, zu erfassen, was da in der Tiefe abgeht, was die Energie meines Gastlandes wirklich ausmacht. Dazu braucht es mehr. Die Fähigkeit, mich derart in diese neue Kultur zu vertiefen, fehlt mir. Ist Unfähigkeit aber automatisch scheitern?
Nicht zu unterschätzen: Das deutsche Erbe, der deutsche Rucksack wiegen schwer. Deutschland habe am meisten unzufriedene, unglückliche Menschen, las ich neulich in einer Buchbesprechung, wo es um die Aufarbeitung jener Schatten der Vergangenheit geht. Schwere Schatten, die eine ganze Nation bis ins nächste und übernächste Glied verfolgen.
Ob Scheitern für mich eine Möglichkeit ist? Ja. Und Neuanfang auch. Immer wieder. Die Wurzeln, so habe ich heute bei meinem Spaziergang durch die Felder geahnt, die Wurzeln sind da. Eigentlich. In mir. Wie ich da so im Matsch zwischen den halbmeterhohen Rapspflanzen stehe und mein Gesicht der Sonne entgegen wende, begreife ich, dass mein Heimweh kein Davonlaufen ist, nein, keine Flucht und letztlich auch kein Scheitern, sondern die Wahl einer weiteren Möglichkeit, mein Leben zu gestalten.
Wie ich – um möglichst viel Sonne abzubekommen – mitten durch die regenfeuchten Felder wate (wird es hier wohl je wieder trocken werden?), schrecke ich ganz unerwartet ein paar Rehe auf, die zwischen den Pflanzen gedöst haben. In eleganten Sprüngen rennen sie in Sicherheit.
Vor mir braucht ihr doch keine Angst zu haben!, möchte ich rufen. Doch Mensch ist Mensch. Und dass ich kein Gewehr habe, sehen und wissen die Rehe nicht. Auch wir Menschen glauben am liebsten, was wir zu sehen meinen. Woran wir uns zu erinnern meinen, zeichnet unsere Wirklichkeit.
Ich wünsche mir, dass es mir immer wieder, immer öfter, gelingt, anders hinzuschauen. Dinge anders zu betrachten. Anders zu bewerten. Und somit auch scheitern als Möglichkeit nicht nur zu akzeptieren, sondern sogar willkommen zu heißen. Was auch immer scheitern wirklich meint.
déjà-vu
Die ersten Seiten des neuen Buches sind skizziert. Halt, nicht Buch, das hier ist richtiges, bald zu lebendes Leben.
Ich schreibe mein Drehbuch zwar mit, aber da sind so viele Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Nicht auf Gefühle, nicht auf Fakten. Aufs Wetter ebenso wenig wie auf Stimmungen, Straßenverkehr, Mond- und Sternenkonstellationen. Alles steht ständig zu allem in einem Verhältnis. Sympathikus. Parasympathikus. Wechselwirkungen. Polare Bewegungen. Energie. Gaddafi. Kernspaltung. Vom kleinen ins große und wieder ins Detail, wo – wie es heißt – der Teufel hockt.
Sitze auf dem Sofa. Trinke Bier. Kleine Welt. Müde Füße. Irgendwo Mut.
Und Liebe. Sonst wäre alles nix. So ist irgendwie nix alles.
Quelle: Mein Tagebuch und Blog vom 20. März 2011
Schon bald werde ich wieder Umzugskisten füllen … und auch diesmal weiß ich nicht, was auf mich zukommen wird. Die einen nennen es Mut, andere schütteln den Kopf, dritte fragen, warum.
Und ich? Ich sage: Das ist mein Leben.
ziemlich abstrakt
Eins der Bilder die Irgendlink beim aktuellen iPhoneArt-Wettbewerb eingereicht hat, ist ohne jegliche photographische Vorlage entstanden. Einzig durch die Arbeit mit verschiedenen Filtern ist ein geniales, abstraktes „Gemälde“ entstanden.
hier klicken
Zwar habe ich diese Idee selbst noch nicht umgesetzt, doch abstrahiere ich zuweilen konkrete Aufnahmen mit Bildbearbeitungsprogrammen so lange, bis ein ganz und gar neues Bild entsteht.
Als würde ich Schichten abtragen, als würde ich das Bild in seine Einzelteile zerlegen und aus diesen etwas ganz und gar neues zusammensetzen.
So ähnlich funktioniert im Schamanismus ein Heilprozess. Und so ähnlich fühlt sich mein Leben zurzeit an.
Das erste Bild seit sechs Tagen, entstanden aus der Aufnahme eines Stop-Privat!-Schildes:

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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
Text: ebenfalls iDogma, via iPhone (WordPressApp) geschrieben und veröffentlicht.
anders zu sein
Ich wollte eigentlich nur endlich den letzten etwas äh negativeren Artikel ein bisschen weiter runterrutschen lassen, genau so war das!, schreibt Mietze in ihrem Blog. In ihrem Artikel Sendepause kündigt sie eine solche an. Gute Idee, könnte ich eigentlich auch, eine Schreibpause machen, murmle ich. Aber nicht so. Nicht mit diesem tristen letzten Artikel. Ich muss ebenfalls etwas nachschieben, damit der vorherige nachrutschen kann. Absacken ins Vergessen.
Allerdings kann ich nicht versprechen, dass das, was ich heute schreibe, dieser Sache dient. Vielleicht brauchen die heutigen Dinge wiederum einen Artikel obendrüber.
Über die Macht, die andere über mich haben, will ich schreiben. Seit Tagen denke ich darüber nach. Über all die unausgesprochenen Worte und Blicke, so dass du dich wieder wie ein Kind fühlst und auf einmal die Macht begreifst, die Erwachsene über dich hatten. Und die andere über dich haben. Noch immer. Und die du über andere hast auch. Erkenntnis, deine Schwester heißt Schmerz.
Da war dieses Gespräch in der Frauenrunde vorgestern Abend. Nach dem Ritual tauschen wir uns aus. Längst ist Smalltalk in unserem Kreis Vergangenheit. Eine erzählt ein Erlebnis von früher und wie sie sich in jener Situation abgelehnt gefühlt hatte, kritisiert, unverstanden. Wir alle kennen das. Unsere Gesellschaft ist die Summe wunder, unverstandener Menschen.
Wir alle haben auf die eine oder andere Weise ein angeknackstes Selbstwertgefühl und kompensieren irgendwie dieses Leck. Alle waren und sind wir abgelehnte, Flügelgestutzte Kinder. Wie anders erklärt sich, dass wir uns auf Konkurrenzkämpfe einlassen? Auf dieses ewige Buhlen um Aufmerksamkeit? Auf dieses Streben nach Anerkennung? Alle sehnen wir uns nach alles umfassende Liebe (na ja, vielleicht auch nur fast alle).
Es ist einfacher, andere zu kritisieren, das Unkraut vor fremden Türen zu sehen und den Dreck anderer, als den eigenen. Doch besonders hart ist, für Dinge kritisiert zu werden, die deiner Wahrnehmung nach objektiv nicht zutreffend sind. Und wenn dann noch deine ganz persönliche Art zu sein, wie du bist, kritisiert wird, wird es richtig brutal und Grenzen überschreitend. Und unfair. Es geht nicht mehr um Fakten, nicht mehr um Materie, sondern es geht um dich. Um dein Sosein. Deine Privatsphäre. Deinen Raum. Dein Lebensgefühl. Deine Individualität. Deine Farbe.
Stell dir diese Welt ohne die ganze Vielfalt vor und ohne die Farben der anderen!
Stell dir vor, alle wären gleich!
Stell dir vor, alle würden gleich denken wie du!
nullkommanulleins vielleicht
Gestern habe ich damit angefangen, nach meiner neuen Wohnung zu suchen. In der Schweiz. Internet sei Dank. Internet kann fast alles. Internet zeigt mir, wie das neue Wohnhaus, das ich vielleicht schon in ein paar Monaten mit bewohnen werde, von außen aussieht, wie die Wohnung von innen aussieht, wie der Blick aus dem Fenster aussieht. Was die Wohnung kostet. Wo sie ist. Kartenausschnitt. Google Streetview. Satellitenperspektive. Alles lässt sich anschauen. Dank Internet. Nur fühlen geht nicht. Auch Straßen- oder Eisenbahnlärm lässt sich im Internet nicht hören. Nicht das Trampeln von beschuhten Füßen im Treppenhaus. Nicht mal das Rauschen der Limmat. Wie wird es sich dort wohl anfühlen, wo ich bald leben werde?
Halt! Dieser Artikel müsste eigentlich ganz anders anfangen. So:
Es war einmal ein Baum. Schon eine ganze Weile war er da. Immer und immer wieder war er umgepflanzt worden, denn überall hatte er nach einer gewissen Zeit zu wachsen und zu blühen aufgehört. Am besten gediehen war er in Bern, doch selbst dort war er irgendwann stagniert. Das Einzige, das immer weitergewachsen war, war seine Sehnsucht nach dem idealen Boden. Um diesen zu finden, war er immer weiter und weiter gezogen.
Nun steht er in einem fremden Land. Auf dem Land. In der Nähe einer Kleinstadt. Er versucht verzweifelt, Wurzeln zu schlagen. Er versucht, sich hier wohlzufühlen, weil hier, ganz in der Nähe, einer seiner liebsten Mitbäume steht. Die anderen Lieblingsbäume unseres Baumes stehen jedoch ganz weit weg, jenseits der Grenze. Unser kleiner Baum hat darum oft Heimweh. Oft sogar so sehr, dass er es kaum erträgt hier zu sein, obwohl hier sein liebster Lieblingsbaum lebt, mit und neben dem es sich gut leben lässt. Eigentlich.
Unser Baum ist traurig und hat den Kopf hängen lassen. Er denkt oft an all die anderen Bäume auf dieser Welt, die – im Gegensatz zu ihm – keine Wahl haben. Die geflohen sind, um zu überleben und die nun in neuen fremden Ländern Wurzeln schlagen müssen. Bäume, die nicht zurück in ihre Heimat können. Doch er ist auch traurig wegen seiner eigenen Heimatlosigkeit, denn er weiß nicht, wie es ist, wirklich irgendwo zuhause zu sein. Wie es ist, wirklich richtig anzuwachsen. Wie es ist, tiefe Wurzeln zu schlagen. Er sehnt sich danach, das eines Tages zu erleben. Irgendwann. Und zu tun, was sein Ding ist. Zu tun, was das Ding jedes Baumes ist: Wachsen. Blühen. Leben.
Heute weine ich inwändige Tränen, habe ich heute einer lieben Freundin gemailt. Inwändig mit ä. Wie meine Innenwände. Meine Tränen vermischen sich mit dem Sturmwindgewitterregen, der die Außenwände dieses Hauses nässt. Gemeinsam nässen sie die Erde. Und das ist doch immerhin ein klein bisschen mehr als null.
Wie-war-doch-gleich-der-Blogartikeltitel,-den-ich-mir-heute-Morgen-ausgedacht-hatte?
Wir sind wie Computer, sage ich. Alles in unserem Leben braucht das entsprechende Programm, damit wir es öffnen und lesen können. Das Programm, das Liebe öffnet, sind bei mir die Gefühle.
Vergiss nicht, dass die Liebe da ist, selbst, wenn du grad nichts fühlen kannst. Genau wie eine Datei, die du geladen hast, aber nicht öffnen kannst. Die Infos sind auch dann da, wenn das Programm fehlt, sagt Irgendlink. Und die Liebe ist auch immer da.
Hm, was nützt mir eine Datei ohne Programm?, frage ich mich. Aber vermutlich ist es, wie du sagst. Hauptsache sie sind da, diese Dateien – ob nun lesbar oder nicht. Wir sind ja umgeben von unzähligen Dingen, die wir einfach „haben“, ohne sie je zu benutzen.
Wir befinden uns auf einer elsässischen Autobahn, irgendwo zwischen Basel und zuhause, und philosophieren. Endlich allein, nachdem wir unsere Mitfahrgäste am Basler Bahnhof verabschiedet haben. Es wird langsam dunkel, die Sonne malt rosa und orange Kleckse in die Wolken, die wie feuchte Wäsche am Horizont hängen. Feucht ist auch die Luft, feucht und frisch das neue Jahr. Mal regnet es, mal nicht. Aprilwetter am zweiten Januar. Tauwetter, das uns die Heimreise über die Berge des französischen Jura erleichtert hat. In St. Lupicin, wo wir sechs Tage Gäste in meiner ehemaligen Lebensgemeinschaft gewesen sind, lag Schnee. Tauender Schnee um genau zu sein.
Die Welt war weiß, in die wir für ein paar Tage eingetaucht waren, nachdem wir uns am Dienstagmorgen im Aargau von Freundin L. (1) verabschiedet hatten. Weiß und nass war die anschließende Woche gewesen, wenn ich von den anderthalb Sonnentagen absehe. Vermutlich unwesentlich, wer weiß das schon so genau, denn die Umgebung war so oder so zauberhaft. Wie froh ich bin, das J. mindestens einmal diesen unglaublichen Sternenhimmel bewundern konnte, wie es ihn nur in Gegenden gibt, die nicht zu nahe bei einer Stadt sind! „Unser“ Bach, die Lizon, war zum Fluss geworden, rauschte in einer Intensität, die ich noch nie so gehört hatte, obwohl ich seit meinem Wegzug vor fünfzehn Jahren oft und zu jeder Jahreszeit hier gewesen war.
Wir waren zehn-zwölf Leute, die sich zwischen den Jahren hier eingefunden hatten. Freundin M. (1) mit den ältesten drei Kindern, ihr Partner S., und ein paar zugewandte Orte wie wir beide, genossen die Stille des Platzes und das Zusammensein. Kochen, essen, abwaschen, Holz hacken, aufräumen, Böden kehren, einkaufen … alles wurde geteilt, der Dreck ebenso wie die Kosten.
Mir selbst ging es nicht sehr gut. Die Probleme und Sorgen des Alltags konnte ich – wie so oft – nicht einfach ausblenden. Zusammenfassend nur dies: ich lebe noch. Und es besteht Hoffnung.
Am ersten Tag des neuen Jahres haben wir einen Ort entdeckt, ganz in der Nähe meines früheren Zuhauses, der mir schlicht die Sprache verschlagen hat. Irgendlink und ich hatten einen Geocache gefunden und waren anschließend auf einem Wanderweg gelandet, der früher eine Eisenbahnlinie gewesen sein muss. Entlang der tosenden Lizon fanden wir einen kleinen Urwald voller moosbewachsener Bäume und Luft, die ihren Namen wirklich verdient. Ein kleines grünes Paradies. Meine Augen sogen das Grün auf und das schwere Herz wurde weich und ein klein bisschen leichter.

Am Ufer der Lizon

Am Stausee von Cuttura
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Wohl wahr: Liebe und all das, was das Leben lebenswert macht, sind auch da, wenn der jeweilige Indikator oder das entsprechende Programm grad nicht zu Verfügung stehen.
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Bilder: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).
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