Was für wunderbare Tage mit dem Liebsten! Ich bin so dankbar.
Am Freitag Zürich. Zuerst ein kleiner Schlenker über Höngg, meinem alten Stadtteil (lange her, aber noch immer fühlt es sich ein wenig wie Heimkommen an). Von dort aus mit dem 13er-Tram an den Bahnhof. Ins Landesmuseum. Die Bilder-Ausstellung von Büne Huber, dem Patent Ochsner-Bandleader, die noch bis Ende Woche zu sehen ist, lohnt sich. Sehr!
Danach mit dem Touri-Linienboot ans Zürichhorn. Im Park spazieren und abhängen. Den Booten zuschauen. Beim Chinesen fastfooden.
Am Abend genoßen wir eins der einzigen vier Konzerte die Patent Ochsner dieses Jahr spielen. Aber was für eins! (Von den beiden besoffenen Tratschtussen ein paar Reihen hinter uns einmal abgesehen.) Unique Moments – der Titel passt zur Tournee. Das Sahnehäubchen war ein Gespräch mit der Band-Bassistin Monique, die gleichzeitig wie wir die Ausstellung besucht hat. Ein tolles kleines Gespräch über die Wirkung von Songtexten, Bildern, Metaphern und was berührt und warum. (Und ihre Warnung vor Zeckenbissen am Hallwylersee, den wir beide mögen, werde ich mir zu Herzen nehmen).
Am Samstag der Sonnenberg. Ein tolles Ziel für den Beginn eines neuen Lebensjahres. Eine wunderschöne Wanderung in die Weite, in die Höhe, durch halbwegs kühlen Wald, steil bergan.
Am Abend schließlich ein bierseliges Pizzapicknick am Rheinufer. Mit der lieben Frau Rebis, die auf ihrer Radtour durch die Nordschweiz unsere Wege kreuzte. Das erste kurze Rheinbad des Jahres. Dazu Amberbier vom Kloster Ittingen. Herz, was willst du mehr?
Die Lägern ersteigen vielleicht? Am Sonntag aber erst, weil wir am Samstag dazu zu schlapp gewesen sind. Ein erstes Lägernstück jedenfalls – zugleich unsere erste Jurahöhenweg-Etappe. Fünf Kilometer bergauf, fünf bergab, je dreihundert Höhenmeter rauf und runter – eine Rundwanderung vom feinsten. So langsam bin ich bereit für die nächste Fernwanderung!
Wenig Internet, viel Natur, viel blauer Himmel, viel Luft, viel Liebe … Tut das gut! So kann ich mich einfach am besten erholen.
Die nächsten Wochen wird dieses Blog hier ruhen, dafür geht es woanders weiter.
Noch einmal schlafen, dann geht es los. Irgendlinks Reise fing schon am Dienstag an. Er ist in der Pfalz Richtung Schweiz losgeradelt und hat untewegs gebloggt.
Gestern Abend bin ich ihm spontan entgegen geradelt und habe ihn auf dem Bözberg getroffen. Hach. Und nun sind wirklichwirklich Ferien!
Heute haben wir gewaschen und gepackt und morgen wandern wir los. Ich habe lautes Herzklopfen. Wie es wohl wird? Kommt ihr mit? Wie gesagt: Hier werde ich, wie gesagt, in dieser Zeit nicht bloggen, dafür drüben auf Flussnoten – im Duett mit Irgendlink – über unser Unterwegssein schreiben. Immer mit dem Liebsten an der eine und dem Zauber der Einfachheit auf der andern Seite voranwandernd, mit dem Rhein als Wegweiser.
Dass es in meiner Wohnumgebung sehr schöne Ecken hat, entdecke ich je länger je öfter. Zwar bin ich hier in der Nähe ja aufgewachsen, doch meine Eltern waren – nicht zuletzt da wir kein Auto hatten – eben nicht so die Ausflügler-Eltern. Auch weil das Geld fehlte. Und die Zeit sowieso.
Im Grunde waren meine Kenntnisse meiner nächsten Umgebung sehr rudimentär, was ich viele Jahre später in der Fahrschule dann mit Erstaunen festgestellt hatte. Dazu kommt, dass ich zwar gut Karten lesen kann und mir alles, wenn ich eine Karte vor mir habe, bestens vorstellen kann, mich aber – sobald die Karte verstaut ist – weder Himmelsrichtungen noch die ganzen räumlichen Zusammenhänge wirklich in 3D vorstellen kann.
Auf der Gisliflueh zum Beispiel war ich als Kind zuletzt, dabei ist sie nur grad ein Katzensprünglein von meinem Heimatdorf und zwei Katzenhupser von meinem jetzigen Zuhause entfernt. Nun denn …
Dank Geocaching-Webseite stellte ich vor ein paar Tagen fest, dass auf der Gisliflueh ein paar Geocaches liegen. Und eigentlich wollten wir diese schon vor ein paar Tagen suchen …
Wie auch immer – wir sind erst heute los. Und zwar von der andern Bergseite als der mir bekannten.
Freundin L.-sei-Dank, die gestern nach ihrem Besuch etwas bei uns vergessen hatte, fuhren wir nämlich heute einen Umweg und näherten uns dem Berg von der Aaretalseite statt von der mir minim vertrauteren Seite, vom Schenkenbergertal. Neuland für Irgendlink und mich.
Warum also weit fahren, wenn man fast vor der Haustüre ein paar Berge hat, die ich erst dank Irgendlink entdecke?
Von Biberstein aus wanderten wir steil bergan. Dreihundertfünfzig Höhenmeter müssen es ungefähr gewesen sein, auf nur ungefähr vier Kilometer.
Steil zwar, doch die wunderbare, herrlich frühlingsgrüne Umgebung machte das längst wett. Ein erwachender Wald, magisch und bärlauchüppig.
Auf kleinen Trampelwegen stiegen wir bergan. So mag ich es, obwohl wir beide recht ins Schwitzen kamen. Und dies trotz des kühlen Windes, der uns je höher je mehr um die Ohren pfiff.
Wie währschafte Gipfelstürmer, die einen Viertausender besteigen, kamen wir schließlich oben an. Stolz und glücklich.
Dreihundertsechzig Grad-Rundsicht bis in die Ostschweizer, Innerschweizer und Berneroberländer Alpen. Ein kleiner Dunst verhinderte die perfekte Fernsicht zwar, doch auch so war es grandios.
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Hexe oder Heilige? Wem verdankt die Gisliflueh wirklich ihren Namen? Und wer war Gisela? Eine Kräuterfrau, eine Hexe, eine Weise?
Seit Freitag scheint die Sonne.
Medizin für mein Gemüt.
Freitags zum Schloss Böttstein, samstags an die Aare, gestern an den Hallwilersee: Hauptsache raus an die frische Luft, die nach Lust und Leben duftet.
Eine kleine Galerie mit Bildern, die beim Anklicken groß werden.
Schon hat uns der Ferienalltag wieder, dieses Wir-Ding, das sich um und ins uns entfaltet, wenn wir zusammen unterwegs sind. Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen.
Wir gehen aus dem Haus ohne einen Plan zu haben. Oder höchstens den: Schauen, was wird. Gut, gestern war es immerhin so, dass Irgendlink – noch zuhause in der Pfalz – via Geocache-App die Umgebung ein wenig gescannt und ein paar Geocache-Infos auf sein Handy geladen hatte. Außerdem war er in der näheren und weiteren Gegend schon öfters. Genug Neues gibt es aber alleweil. Wir verlassen das Dorf Richtung Süden, was einfach ist, da wir dazu einfach unserer Straße folgen müssen. Schon bald ist uns klar, dass wir viel zu warm angezogen sind. Ich suche die Sonnenbrille, ziehe den Faserpelz unter der Winterjacke aus und schwitze, denn unser Waldweg steigt sanft hügelan. Wir folgen Irgendlinks Idee, den Cache, der da und da liegen müsste, zu finden.
Zu unserem Ferienalltag gehört das Staunen. Falls ich das eines Tages nicht mehr kann, werde ich nicht mehr verreisen. Nicht, dass wir es „machen“, das Staunen, es passiert uns einfach. Und auch wenn ich schon oft in Südfrankreich war, ist es jedes Mal neu: Dieses Ergriffensein von dieser für diese Gegend hier typischen Weite, den Bergen und Hügeln, der Vegetation, diesen wilden Wegen hier.
Ich stöhne und juble und jaule also wandernd über diese Schönheit, die fremd und vertraut zugleich ist und als uns eine Gruppe Menschen, Erwachsene und Kinder, mit zwei Eseln kurz vor dem Zielort des ersten Caches überholen, geht mein Herz noch weiter auf. Wir treffen die Gruppe, später bei ihrer Rast auf einem Hügel. Wir in der Nähe befindet sich auch unser erster Cache, doch zuerst betrachten wir die Marienkapelle – oder was immer es ist. Ich bin begeistert von den Plastikmarien, die aus PET, aus Flaschenplastik, geschaffen sind, und die ich darum Geist in der Flasche nenne. Die Marienkrönchen sehen schließlich irgendwie wie Flaschendeckel aus. Das Einzige, was ich am Katholentum mag, ist dass sie das mit der weiblichen Göttlichkeit integriert haben.
Maria in der Flasche
Die beiden Eselchen haben Siesta und wir plaudern mit der Esel-Halterin über Esel als Pilgergefährten. Knuddelweiche gutmütige Gesellen sind die beiden Tiere.
Vergeblich suchen wir über eine halbe Stunde nach dem Cache, ziehen weiter und finden einen Dolmen, ein aus unbehauenen Steinblöcken errichtetes Bauwerk. Manche Dolmen, erfahre ich später, dienten als Grabstätten. Ob es diese hier auch tat, weiß ich nicht. Aber mich beeindruckt das Werk sehr und ich stelle mir vor, wie es vor langer Zeit von Menschen errichtet worden ist.
Auch hier in der Nähe versteckt sich ein Cache. Wir finden ihn kurz bevor wir aufgeben wollen. Wie weiter? Nach Villefranche und von da mit einem Bus zurück, der vielleicht – weil Feiertag ist – gar nicht fährt? Oder runter nach Corneilla und von da zurück nach Vernet-les-Bains wandern? Wir steigen abwärts und finden ein herziges Bergdorf. Sonne satt. Siesta. Es ist kurz nach drei Uhr.
Ein gefundener Cache …
Meine Wanderkarten-App zeigt einen Wanderweg zurück, doch es ist nicht ganz klar ersichtlich, wo genau sich der Einstieg befindet. Die Alternative wäre der Straße entlang zu gehen, die zwar eng, aber heute wenig befahren ist. Schließlich finden wir den Ein- und Aufstieg. Hätten wir den Weg genommen, wenn wir vorher gewusst hätten, dass es ein zweites Mal um die zwei- bis dreihundert Höhenmeter sind, wie wir zuerst hoch- und dann wieder absteigen würden? Vermutlich nicht. Gut, wenn man im Voraus nicht immer alles weiß.
Die Wanderung ist kolossal. Wir finden sogar Spuren Heiko Moorlanders, der ja eine Zeitlang in Südfrankreich gelebt hat. Mont Canigou ist zum Küssen nah.
Von oben herab
Abendglühen gibt’s nicht nur in den Alpen. Immer weiter aufwärts steigen wir. Irgendwann geht es aber dann doch wieder abwärts und ich spüre, dass ich doch seit der Gotthard-Wanderung ein wenig meiner Kondition eingebüßt habe. Macht nichts. Wir sind ja bald daheim. Quer durchs Dorf geht es und Irgendlink zeigt mir, wo er am Morgen, auf seiner ersten Erkundungstour entlang spaziert ist. Tolles Dorf, so richtig französisch eben. Ein Meer aus Dächern tut sich unter uns auf.
Dächermeer
Später, wir kochen auf zwei Herdplatten unser Abendessen, Kurzschluss. Davor haben uns die Hauswarte gewarnt. Wenn zu viele Geräte gleichzeitig laufen. Aber so viel läuft doch gar nicht? Zwei Lampen. Die beiden Handys zum Laden, Kühlschrank, Modem, Heizung und Herd. Offenbar zu viel. Die zweite Platte war der das Fass zum Überlaufen bringende Tropfen. Wir finden den Hauptsicherungskasten nicht. Im wohnungsinternen Kasten findet sich keine kaputte Sicherung. Das Hauswartspaar kommt auf einen Schwatz vorbei und zeigt, wo – im Treppenhaus draußen – sich der Hauptkasten verbirgt und wo der Hauptschalter umzulegen ist. Tja. So werden wir nun Stromtetris spielen müssen, immer nur so und so viele Geräte. Schlecht ist das eigentlich nicht. Eine kleine Bewusstseinsübung sogar. Und umso dankbarer sind wir, als der Herd wieder läuft und der Rosenkohl aus Irgendlinks Garten gar kochen kann.
Ferienalltag? Ja, diesen Alltag mag ich von allen Alltagen definitiv am liebsten.
Ab sofort ist mein Pilgertagebuch Zur Quelle hinals eBook oder PDF bei mir erhältlich (kostenlos oder gegen Unkostenbeitrag). Das Buch habe ich diesen Sommer während unserer Pilgerwanderung quer durch die Schweiz verfasst.
Seit einem Tag sind wir wieder in der Zivilisation meiner Wohnung. Zeit für einen kleinen Rückblick auf unsere 18-tägige Wanderung vom Wasserschloss der Reuss, wie der Zusammenfluss von Reuss, Aare und Limmat heißt, bis zu ihrer Quelle auf dem Gotthard …
0 Ahnung hatten wir, wohin die Reise führen wird, als wir loszogen
1 Brandblase nur gab es in 18 Wandertagen, von heißem Wasser 1 fettes Schweizer Messer mit Lupe, Schere und Säge wanderte mit 1 repariertes Loch in meiner Luftmatratze
2 Flussbäder nahmen wir im Durchschnitt pro Tag und Person 2 Zeltplatz-Paradiese haben wir entdeckt (mindestens!) 2 Wandernde waren wir, unterwegs von hier nach dort 2 Holzsplitter unter Fingernägeln gab es
3 Zeckenbisse 3 Hotelübernachtungen 3 Schifffahrten 3 Tuben Kondensmilch 3 x bei Bauern auf dem Land gezeltet
4 Füße unterwegs von Nord nach Süd 4 heiße Duschen in 18 Tagen
5 Bus-/Postautofahrten 5 x umsteigen von Linescio bis nach Hause
9 – 11 war die Zeit, in der wir meistens frühstückten, unsere Tagebücher und Blogs fütterten und das Lager wieder verließen
12 x wild gezeltet
13 – 15 kg Gepäck pro Rucksack, je nach Menge des Proviants
16 und mehr Begegnungen, Kratzer, Brennnesselküsse, Mückenstiche …
1001 tolle Gespräche, Schweigeminuten, Lachsalven …
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Unterwegs-Gedanken
Wandern/Gehen ist wie Lesen.
Du liest dir gehend/wandernd laufend deine eigene Lebensgeschichte vor.
Gut ist gut genug: Wenn es zwei Wege gibt – einen über den Berg und einen auf Zweidrittel Höhe des Berges und du hast 15 kg auf dem Rücken -, musst du nicht unbedingt ÜBER den Berg.
Wenn ich zu schnell gehe, bekommt es mir nicht gut. Auch zu langsam nicht. Vergleichen bringt nichts, wenn ich wandere. Einzig in meinem Tempo zu gehen tut mir gut.
Wenn ich Schritt für Schritt vorwärts gehe, komme ich auf den Berg, sogar bei Regen und knapp fünf Grad.
Auch nach dem Berg geht es weiter.
Tiefpunkte gehören zum Leben, denn das Leben ist nicht ideal.
Einmal Gelerntes habe ich zwar gelernt, aber das Wissen darum muss von Mal zu Mal neu aktiviert werden.
Stille ist für mich essentiell.
Mir selbst und meiner Intuition vertrauen, auch mal Grenzen mutig überschreiten, funktinoniert meist besser als zu viel denken und hinterfragen.
Es gibt immer noch neues und unerwartetes zu entdecken, auch wenn ich schon viel gesehen und erlebt habe.
Es finden sich immer wieder neue Wege und Lösungen, wenn wir sie brauchen und offen für sie sind.
Ich erlaube mir alles, was mir gut tut – in Verantwortung meiner Mitwelt gegenüber.
Niemand kann meinen Weg gehen, ich kann niemandes Weg gehen.
Nichttun tut nichts anderes als gut – ich will es auch in meinen Alltag integrieren.
Ich kann gut (eine Weile?) ohne andere Geschichten sein, ohne Bücher. Das erstaunt mich sehr.
Je wilder die Reuss wird, desto wilder fühle ich mich – wild, ursprünglich, der Natur verbunden.
Traditionen sind die Steine im Fluss unserer Gesellschaft. Vom Wasser der Zeit geschliffen.
Lass uns morgen einen gemütlichen Tag machen!, sagten wir vorgestern.
Das Gepäck blieb beim Hüsli, nur Proviant und Jacken nahmen wir mit.
Rauf nach Morella di Sotto führte die Wanderung, von 700 auf 1200 Höhenmeter, nur ein bisschen weniger Tagessteigung als Hospental-Gotthardpass – allerdings auf nur ca. fünf Kilometer: also sooooo steil.
Herrliche viereinhalbstündige Wanderung! Und der Regen erwischte uns erst, als wir gut geschützt durch den Wald wieder abwärts stiegen.
Erste Bildzeile: gestern unterwegs/oben auf dem Berg
Zweite Bildzeile Bild 1 + 2: Feierabend. Irgendlink repariert den vor 9 Tagen „vom Wolf“ zerrissenen Rucksackregenschutz
Dritte Bildzeile und letztes Bild von zweiter Zeile: Morning has broken, like the first morning
…. und nun gehe ich ein letztes Mal im Bach baden, bevor wir um halb zwölf mit Postauto, Bus und Zug nach Hause fahren.
Zur letzten Station unserer Reise, bevor es morgen dann wieder nordwärts geht, haben wir spontan das Gelände des Hüsli von Freunden erkoren. Dieses kleine Rustico (Steinhaus) liegt oberhalb des Maggiatals auf etwas über 700 Höhenmetern.
Gestern sind wir „nur“ etwa drei Stunden gelaufen. Von Dunzio runter nach Mogheno zur Busstation (nach Cevio) ging es so steil runter wie vorgestern rauf. Was ganz schön an die Gelenke geht!
Nach unserm Einkauf in Cevio fuhren wir mit dem Postauto nach Linescio über schmale Haarnadelkurven. Das letzte Stück zum Hüsli ging es dann ausschließlich zu Fuß. Zuerst runter im die Schlucht, über eine steinerne Brücke eine endlose Treppe wieder rauf.
Kaum dort angekommen, fällt der angekündigte Regen.
Fehlende Wanderwege nach Domodossola haben uns gestern zu einer Änderung des Routenplans motiviert. So sind wir nun von Verscio aus bergan Richtung Maggiatal unterwegs. Die anfänglich harte Steigung und Hitze haben unser Tempo bestimmt. Wildromantische Tessiner Bergwanderung.
In der Nähe der winzigen (Ferien-)Rustico-Siedlung Dunzio haben wir auf einer offenen Lichtung unser Zelt aufgebaut (nur Innenzelt).